Einziger Sohn des Königs Antiochos
IV. Epiphanes aus dem Hause der SELEUKIDEN
und der Laodike
IV., Tochter von König
Antiochos
III. der Große
Lexikon Alte Kulturen: Band I Seite 134
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Antiochos V. Eupator [= Antiochos von edler Abstammung],
König des SELEUKIDEN-Reiches
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seit 164
* um 173 v.u.Z. † 162 v.u.Z.
Sohn von Antiochos IV. Epiphanes
Von Rom anerkannt gegen den Anspruch seines Vetters
Demetrios
I., der gegen Antiochos IV. Epiphanes
ausgetauscht
wurde und als Geisel in Rom lebte; schloß 162 mit den Juden Frieden;
seine Position wurde jedoch durch römisches Eingreifen und strikte
Durchführung der Friedensbedingungen von Apameia geschwächt;
schließlich ließ ihn sein aus Rom geflohener
Vetter Demetrios
hinrichten.
ANTIOCHOS V. "EUPATOR"
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* 173 v.u.Z. † 162 v.u.Z.
Antiochos V. Eupator wurde
169 v.u.Z. Mit-König, folgte 164 v.u.Z. unter der Vormundschaft
seiner Mutter und des Kanzlers Lysias. Er mußte auf Roms Geheiß
hin alle Kampfelefanten und die Flotte vernichten und nahm das Jahweverbot
zurück, womit er die Juden beruhigte. Er wurde von seinem Cousin
und Halbbruder Demetrios I. zusammen
mit
der Mutter und Lysias ermordet.
Literatur:
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FISCHER WELTGESCHICHTE. Band 6 Der Hellenismus
und der Aufstieg Roms. Die Mittelmeerwelt im Altertum II. Fischer Bücherei
KG, Frankfurt am Main 1965 Seite 262,278 - KLEINES LEXIKON DES HELLENISMUS.
Harrassowitz Verlag Wiesbaden 1993 Seite Seite 716 -
Thiele, Andreas: Erzählende genealogische
Stammtafeln zur europäischen Geschichte Band III Europäische
Kaiser-, Königs- und Fürstenhäuser Ergänzungsband,
R.G. Fischer Verlag 1994 Tafel 152 -