3. Sohn des Königs Antiochos
III. dem Großen von Syrien aus dem Hause der SELEUKIDEN
aus seiner 1. Ehe mit der Laodike von Pontos,
Tochter von König Mithridates III.
Illustriertes Lexikon des Altertums: Seite 46
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Antiochos IV. Epiphanes
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* um 215 v. Chr. †
3. Sohn des Antiochos III.
War seit 188 v. Chr. Geisel in Rom. Antiochos
IV. Epiphanes bestieg den seleukidischen
Thron nach der Ermordung seines Bruders Seleukos
IV. Im 6. Syrischen Krieg (170-168 v. Chr.) besetzte Antiochos
IV. Ägypten, doch zwang ihn Rom, es wieder zu räumen.
Nach seiner Rückkehr aus Ägypten gründete er eine griechische
Stadt in Jerusalem und versuchte, die Juden zu hellenisieren - das führte
dann gemeinsam mit der Unterdrückung des Jahwekults zum Aufstand des
Judas
Makkabäus. Antiochos IV. starb
164
v. Chr. bei einer Rundreise durch die östlichen Provinzen seines
Reichs.
Sohn von Antiochos III.
Seit 189 als Geisel in Rom; wurde mit Zustimmung
Roms Nachfolger Seleukos‘
IV.,
eroberte im 6. Syrischen Krieg (170-168) Ägypten, wo er sich zum
Pharao machte, wurde jedoch 168 durch ein römisches Ultimatum
zur Räumung gezwungen. Als fanatischer Verfechter hellenistischer
Kultur, die er durch viele Städtegründungen zu verbreiten
trachtet, suchte er griechische Kulte in Jerusalem einzuführen und
verursachte durch sein rigoroses Vorgehen gegen die jüdische Gottesverehrung
166 den Aufstand der MAKKABÄER. Gegen Ende seines Lebens scheint
er einen neuen Ostfeldzug geplant zu haben nach dem Vorbild seines Vaters,
starb aber in der Persis nach dem Versuch, Armenien zu unterwerfen.
3. Sohn von Antiochos III. dem Großen
175-164 v.u.Z. König, kam nach der Schlacht
bei Magnesia (190) für 14 Jahre als Geisel nach Rom. Als Verehrer
des Griechentums „hellenisierte“ er nach seiner Rückkehr die Juden
seines Landes mit Gewalt. Das gab Anlaß zum jüdischen Unabhängigkeitskampf
(Judas Makkabäus).
ANTIOCHOS IV. "EPIPHANES"
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† 164 v.u.Z.
Antiochos IV. Epiphanes war Feldherr seines Vaters, weilte von 189 v.u.Z.-175 v.u.Z. als Geisel in Rom und wurde von seinem Bruder Seleukos IV. gegen dessen Sohn Demetrios I. getauscht. Wenig später ermordete er seinen Bruder und wurde König. Er führte eine kräftige Regierung und stützte sich auf Pergamon. Im 6. "Syrischen Krieg" 170 v.u.Z.-168 v.u.Z. eroberte Antiochos IV. Nieder-Ägypten und machte sich zum König von Ägypten. Er verdrängte seine zerstrittenen Neffen Ptolemaios VIII. Euergetes II. und Ptolemaios VI. Philometer, Söhne seiner Schwester Kleopatra I., nach der Schlacht bei Pelusion, mußte durch Roms Intervention wieder abziehen und achtete seitdem auf gute Beziehungen zu Rom, das jetzt endgültig im Orient dominierte. Er mußte auch Zypern aufgeben, verstärkte die Hellenisierung des Reiches, geriet schroff gegen die Juden, verbot 167 v.u.Z. den Jahwe-Kult und provozierte damit den großen Aufstand des Judas Makkabäus. Antiochos IV. eroberte 165 v.u.Z. Jerusalem, eroberte auch Medien und Armenien zurück und wurde schon zu Lebzeiten konsekriert.
oo LAODIKE
IV. VON SYRIEN
† 162 v.u.Z.
Schwester und Mit-Königin des Bruders
175 v.u.Z.
oo 3. Laodike IV. seine Schwester
† 162 v.u.Z. ermordet
Kinder:
Antiochos V. Eupator
172 v.u.Z. † Herbst 162 v.u.Z.
Laodike
† 115 v.u.Z.
ermordet
oo Mithridates V. König von Pontos
† 120 v.u.Z.
Literatur:
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Erzählende genealogische Stammtafeln zur europäischen Geschichte
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