Tochter des Kaisers Theophilos
von Byzanz und der Theodora,
Tochter von Turmarch Marinus; Schwester des Kaisers
Michael
III.
Norwich John Julius: Band II Seite 108
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"Byzanz. Der Aufstieg des oströmischen Reiches."
Drittens, und dies ist in mancher Hinsicht besonders merkwürdig:
Hätte Eudokia mit Basileios
als dessen Frau zusammengelebt, hätte der Kaiser sich doch kaum die
Mühe gemacht, seinem Favoriten eine Bettgenossin zuzuführen,
und wohl schon gar nicht seine Schwester Thekla,
die kurz zuvor aus ihrer klösterlichen Abgeschiedenheit befreit
worden war, weil sie sich offensichtlich nicht dafür geeignet hatte,
und die nun diese unwahrscheinliche Menage aquatre komplettieren sollte.
Basileios'
Liaison
mit ihr war aber doch vielleicht nicht mehr als eine Zwischenstation.
Thekla ging ihrerseits schon bald ein
Verhältnis mit einem adligen Höfling
Johannes
Neatokomites ein, dem aber leider kein Glück beschieden war. Basileios
kam dahinter und ließ die beiden schwer züchtigen. Johannes
erhielt
die Tonsur und verschwand in einem Kloster, während Theklas
gesamtes Eigentum außer ihrem Haus in Blachernae konfisziert wurde.
Sie starb dort ein paar Jahre später.
Literatur:
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Norwich John Julius: Byzanz. Der Aufstieg des
oströmischen Reiches. Econ Verlag GmbH, Düsseldorf und München
1993 Band II Seite 108 -