Ältester Sohn des Kaisers Basiliskos
I. von Byzanz und der Aelia
Zenonis
Veh Otto: Seite 82
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"Lexikon der römischen Kaiser. Von Augustus bis
Iustinianus I. 27 v. Chr. bis 565 n. Chr."
Marcus.
Oströmischer Kaiser 475/76, Sohn des Basiliskos und der Zenonis, wurde 475 im Knabenalter zum Caesar und kurz danach zum Augustus erhoben, fand aber nach dem Sturze seines Vaters (476) mit diesem den Tod.
RE III 101, KP III 1013.
Die Münzen, die Basiliskos
herausgab, bestätigen schriftliche Zeugnisse, denen zufolge er eine
höchst intensive Familienpolitik betrieb. So erhob er seine Frau
Aelia zur Augusta und ließ
sie auf Münzen abbilden. Auch ihr Sohn Marcus
wurde zum Augustus erhoben, nachdem er
zuvor zum Caesar ernannt worden war, und als Augustus wird er auf den in
Konstantinopel geprägten Münzen erwähnt, die den Kopf seines
Vaters zeigen. Andere "aurei" (Goldmünzen) tragen die Namen zwei weiterer
Caesaren, Zenon und Leo.
Es ist anzunehmen, daß
Zenon
und Leo Caesar
jüngere Söhne des Basiliskos
waren, die den Titel "Caesar" erhielten, als Marcus
zum Augustus erhoben wurde.
Basiliskos, seine
Frau und seine Kinder, die er zum Augustus und zu Caesaren
ernannt hatte, wurden nach Cucusus (Göksün) in Kappadokien verbannt.
Dort mauerte man sie in einer ausgetrockneten Zisterne ein und ließ
sie verschmachten.
Literatur:
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Grant, Michael: Die römischen Kaiser. Von
Augustus bis zum Ende des Imperiums. Eine Chronik. Bechtermünz Verlag
Augsburg 1977 Seite 383,413 - Veh Otto: Lexikon der römischen
Kaiser. Von Augustus bis Iustinianus I. 27 v. Chr. bis 565 n. Chr. Artemis
& Winkler Verlag Düsseldorf/Zürich 1998 Seite 82 -