Aelia Zenonis                                 Oströmische Kaiserin
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   Herbst 476 ermordet
 

Tochter des N.N.
 

Grant, Michael: Seite 413,414
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"Die römischen Kaiser. Von Augustus bis zum Ende des Imperiums. Eine Chronik."

Die Münzen, die Basiliskos herausgab, bestätigen schriftliche Zeugnisse, denen zufolge er eine höchst intensive Familienpolitik betrieb. So erhob er seine Frau Aelia zur Augusta und ließ sie auf Münzen abbilden. Auch ihr Sohn Marcus wurde zum Augustus erhoben, nachdem er zuvor zum Caesar ernannt worden war, und als Augustus wird er auf den in Konstantinopel geprägten Münzen erwähnt, die den Kopf seines Vaters zeigen. Andere "aurei" (Goldmünzen) tragen die Namen zwei weiterer Caesaren, Zenon und Leo. Es ist anzunehmen, daß Zenon und Leo Caesar jüngere Söhne des Basiliskos waren, die den Titel "Caesar" erhielten, als Marcus zum Augustus erhoben wurde.
Basiliskos, seine Frau und seine Kinder, die er zum Augustus und zu Caesaren ernannt hatte, wurden nach Cucusus (Göksün) in Kappadokien verbannt. Dort mauerte man sie in einer ausgetrockneten Zisterne ein und ließ sie verschmachten.
Basiliskos hatte sich aber auch seinen früheren Parteigänger, den Ostgoten Theoderich Strabo, der inzwischen Heermeister geworden war, zum Feinde gemacht. Der Grund dafür war, daß er einen ähnlichen Titel und die gleiche Würde einem Lebemann namens Armatus verliehen hatte, der der Liebhaber der Kaiserin Aelia Zenonis war und den Spitznamen "pyrrhos" (vielleicht im Sinne von "Rotbäckchen" zu übersetzen) trug.

Norwich John Julius: Band I Seite 195
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"Byzanz. Der Aufstieg des oströmischen Reiches."

Hauptverantwortlich für den Sturz des Basiliskos waren jedoch weder Zenon noch Illos, sondern sein eigener Neffe Harmatios. Dieser lächerliche junge Mann, in ganz Konstantinopel als Stutzer und Geck bekannt, war von seinem Onkel trotz der skandalösen Affäre, die er und Basiliskos'Frau, seine Tante Zenonis, unterhielten, in den Rang eines Magister militum erhoben worden. Dieser Ernennung stieg ihm so zu Kopf, dass er als Achilles verkleidet im Hippodrom paradierte. Als er an der Spitze des Heeres gegen Zenon und Illos erschien, luden ihn die beiden zu Verhandlungen ein. Sie versprachen, ihm das Amt des Prätorianer-Präfekten und seinem Sohn den Titel eines Cäsaren zu verschaffen, worauf er sich nur zu gern auf ihre Seite schlug. So kehrte Zenon im Juli 477 in die Hauptstadt zurück, ohne dass sich Widerstand geregt hätte. Der Möchtegern-Augustus, der einmal mehr in die Hagia Sophia Zuflucht suchte, kapitulierte gegen das Versprechen, sein Blut werde nicht vergossen; der rechtmäßige Kaiser schickte ihn getreu seinem Wort mit seiner Familie in die Wildnis Kappadokiens in die Verbannung, wo im darauffolgenden Winter Kälte und Hunger ihr Los besiegelten.
 
 
 
 

  oo Basiliskos Oströmischer Kaiser
         Herbst 476
 
 
 
 

Kinder:

  Marcius Mit-Kaiser
        Herbst 476
 

  Leo Caesar
        Herbst 476

  Basiliskos II.
       
 
 
 
 

Literatur:
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Grant, Michael: Die römischen Kaiser. Von Augustus bis zum Ende des Imperiums. Eine Chronik. Bechtermünz Verlag Augsburg 1977 Seite 383,413 - Norwich John Julius: Byzanz. Der Aufstieg des oströmischen Reiches. Econ Verlag GmbH, Düsseldorf und München 1993 Band I Seite 195 -