Leo                                                 Oströmischer Caesar
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   Herbst 476
 

Jüngerer Sohn des Kaisers Basiliskos I. von Byzanz und der Aelia Zenonis
 

Grant, Michael: Seite 413
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"Die römischen Kaiser. Von Augustus bis zum Ende des Imperiums. Eine Chronik."

Die Münzen, die Basiliskos herausgab, bestätigen schriftliche Zeugnisse, denen zufolge er eine höchst intensive Familienpolitik betrieb. So erhob er seine Frau Aelia zur Augusta und ließ sie auf Münzen abbilden. Auch ihr Sohn Marcus wurde zum Augustus erhoben, nachdem er zuvor zum Caesar ernannt worden war, und als Augustus wird er auf den in Konstantinopel geprägten Münzen erwähnt, die den Kopf seines Vaters zeigen. Andere "aurei" (Goldmünzen) tragen die Namen zwei weiterer Caesaren, Zenon und Leo. Es ist anzunehmen, daß Zenon und Leo Caesar jüngere Söhne des Basiliskos waren, die den Titel "Caesar" erhielten, als Marcus zum Augustus erhoben wurde.
Basiliskos, seine Frau und seine Kinder, die er zum Augustus und zu Caesaren ernannt hatte, wurden nach Cucusus (Göksün) in Kappadokien verbannt. Dort mauerte man sie in einer ausgetrockneten Zisterne ein und ließ sie verschmachten.
 
 
 
 

Literatur:
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Grant, Michael: Die römischen Kaiser. Von Augustus bis zum Ende des Imperiums. Eine Chronik. Bechtermünz Verlag Augsburg 1977 Seite 383,413 -