Jüngerer Sohn des Kaisers Basiliskos
I. von Byzanz und der Aelia
Zenonis
Grant, Michael: Seite 413
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"Die römischen Kaiser. Von Augustus bis zum Ende
des Imperiums. Eine Chronik."
Die Münzen, die Basiliskos
herausgab, bestätigen schriftliche Zeugnisse, denen zufolge er eine
höchst intensive Familienpolitik betrieb. So erhob er seine Frau
Aelia zur Augusta und ließ
sie auf Münzen abbilden. Auch ihr Sohn Marcus
wurde zum Augustus erhoben, nachdem er zuvor zum Caesar
ernannt worden war, und als Augustus wird er auf den in Konstantinopel
geprägten Münzen erwähnt, die den Kopf seines Vaters zeigen.
Andere "aurei" (Goldmünzen) tragen die Namen zwei weiterer Caesaren,
Zenon und Leo.
Es ist anzunehmen, daß
Zenon
und Leo Caesar
jüngere Söhne des Basiliskos
waren, die den Titel "Caesar" erhielten, als Marcus
zum Augustus erhoben wurde.
Basiliskos, seine
Frau und seine Kinder, die er zum Augustus und zu Caesaren ernannt hatte,
wurden nach Cucusus (Göksün) in Kappadokien verbannt.
Dort mauerte man sie in einer ausgetrockneten Zisterne ein und ließ
sie verschmachten.
Literatur:
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Grant, Michael: Die römischen Kaiser. Von
Augustus bis zum Ende des Imperiums. Eine Chronik. Bechtermünz Verlag
Augsburg 1977 Seite 383,413 -