Sohn des Grafen
Widekind I. von Schwalenberg und der Lutrud von Itter, Tochter
von Graf Folkmar
Andreas Thiele: Band I, Teilband 2 Tafel 398
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"Erzählende genealogische Stammatfeln"
Volkwin II. folgte 1137 dem Vater
als Graf von Schwalenberg, erwarb die Vogteien Willebadessen, Flechtdorf
und auch Arolsen und sicherte diese Stiftung der Großmutter Gepa
von Itter um 1131. Er befehdete die Grafen von Arnsberg, die bedeutende
Rechte an Schwalenberg verloren hatten. Er war jahrelang treuer Parteigänger
Heinrichs des Löwen als dessen Vasall und nahm an etlichen Feldzügen
teil. Er wurde später dessen Gegner wie die meisten westfälischen
Grafen wegen dessen Machtplänen, verlor wegen ständiger Übergriffe
die Vizevogtei Höxter-Corvey und stiftete 1144 das Kloster Aulisburg-Haina.
Er gewann über die Mutter den Raum Korbach-Arolsen dazu und führte
viele Fehden gegen die geistlichen Herrschaften, besonders Paderborn, Köln
und Corvey, seine Lehensherren.
Karl Jordan: Seite 112
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"Heinrich der Löwe"
Mußte schon diese Tatsache zu Spannungen mit Herzog Heinrich führen,
als er selbst nach dem Erwerb der Winzenburger Erbschaft aktiv in diesen
Raum eingriff, so machte das aggressive Vorgehen der beiden Brüder
Volkwin und Widukind
von Schwalenberg gegenüber dem Kloster Corvey Maßnahmen
des Herzogs erforderlich. Gerade das Vorgehen Heinrichs gegen die beiden
Brüder läßt erkennen, in welcher Form hier der Herzog seine
Oberhoheit durchsetzte. Seit dem Ende der 40-er Jahre finden wir in den
Briefen Abt Wibalds von Corvey immer wieder bewegte Klagen über die
schweren Übergriffe, die sich die beiden Brüder dem Kloster und
seinen Besitzungen gegenüber zuschulden kommen ließen, ohne
daß der Abt mit Hilfe des Bischofs von Paderborn eine Änderung
erreichen konnte. Als sie im Jahre 1152 den dem Kloster Corvey gehörenden
Ort Höxter überfielen, die Befestigungen des Ortes zerstörten
und von den reichen Bürgern ein Lösegeld erpreßten, lud
sie FRIEDRICH I. auf Klagen Wibalds
vor sein Gericht und forderte gleichzeitig Herzog Heinrich auf, die beiden
Übeltäter zur Rechenschaft zu ziehen und ihnen gegenüber
volle Gerechtigkeit walten zu lassen. Über den Fortgang dieses Verfahrens
ist allerdings nichts bekannt; ob wirklich Gerichtstermine stattgefunden
haben, bleibt fraglich.
1. oo Luitgard von Ziegenhain-Waldeck, Tochter des Grafen Poppo
I.
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Erbin von Waldeck
2. oo N.N.
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Kinder:
2. Ehe
Heinrich I.
- vor 21.9.1214
Widekind III.
-
1190
Tochter
-
oo Werner I. Graf von Battenberg-Wittgenstein
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Hermann I.
- um 1224
Volkwin III. Pfarrer zu Busdorf
um 1170- nach 1243