Sohn des N.N.
Lexikon des Mittelalters: Band VIII Spalte 1717
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Visconti, Familie
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Anselmo Visconti (1065
zusammen mit einem Ottone, Sohn des Eriprando belegt), wurde
vom Bischof von Mailand 1067 zum Papst gesandt.
1. KAPITEL
Von der Abkunft der Visconti und den berühmten Gliedern des Hauses
Der VISCONTI Abkunft war vielfacher Überlieferung
zufolge eine gar alte und erlauchte. Ihren Namen haben sie vermutlich,
weil sie nach Vertreibung der Grafen von Anghiera [Angleria] durch FRIEDRICH
an ihrer Statt zu stellvetretenden Grafen [Vicecomites = Visconti] ernannt
wurden; mit der Zeit nannten sie sich aber selber Grafen. Der erste aus
der Familie, der sich einen Namen erwarb, Umberto Visconti, hatte
zwei Söhne, Oddo und Eribrando; von Eribrando
wissen allerdings einige nicht zu berichten, daß er Umbertos
Sohn war, sondern nur, daß er durch einen Sieg berühmt wurde,
der ihm das Wappenzeichen der Schlange eintrug. Oddo, erwählter
Bischof
der Mailänder Kirche, bahnte den Seinen den Weg zur Erwerbung
der Herrschaft, nachdem er die Partei der DELLA
TORRE aus der Stadt verdrängt hatte. Sein Bruder hieß
Obizo
und dessen Sohn Tebaldo.
Literatur:
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Decembrio, Piercandido: Leben des Filippo Maria
Visconti und Taten des Francesco Sforza. Verlag Eugen Diederichs Jena Seite
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