Nikolaus II.                                               Graf von Tecklenburg (1388-1426)
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    -   1426
 

Einziger Sohn des Grafen Otto VI. von Tecklenburg und der Adelheid von Lippe, Tochter von Edelherr Bernhard V.
 

Nikolaus II. war ein ähnlich wilder Fehdehahn wie der Vater, den er zeitweise gefangen setzte und dem er 1388 als Graf von Tecklenburg folgte. Er behauptete nach weiteren wüsten Fehden Rheda-Wiedenbrück gegen Lippe und trat besetzte lippische Gebiete wieder ab. Er stand 1400 einer erdrückenden Koalition, angeführt von den Bischöfen von Osnabrück und Münster gegenüber und verlor das ganze sogenannte Nordland mit Cloppenburg, Vechta und  Friesoythe an den Bischof Otto von Münster, ebenso ging die Herrschaft Bevergen verloren. Seitdem war Tecklenburg von beiden Bistümern völlig eingekreist und auf die alten Stammgebiete von Tecklenburg-Lingen mit Ibbenbüren, Iburg, Lienen, Ladbergen und anderen Orten beschränkt, ein Machtverlust, der auf Dauer das Grafenhaus zurückwarf. Er stritt weiter mit den Bischöfen und den Grafen von Hoya und unterstützte seinen erzbischöflichen Cousin Nikolaus von Bremen gegen Ostfriesland (1426 verlorene Schlacht bei Detern).
 
 
 
 
 
  oo Elisabeth von Moers, Tochter des Grafen Friedrich III.
            -   1430
 
 
 
 

Kinder:

  Otto VII.
        -   1450
 
  Adelheid
         -
 
  oo Wilhelm von Berg, Graf von Ravensberg
             -   1428