Otto VI.                                                   Graf von Tecklenburg (um 1360/67-1388)
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    -   1388
 

Einziger Sohn des Grafen Nikolaus I. von Tecklenburg und der Helene von Oldenburg-Wildeshausen-Alt-Bruchhausen, Tochter von Graf Otto
 
 
Otto VI. folgte 1360/67 dem Vater als Graf von Tecklenburg-Lingen-Ibbenbüren und ab 1376 als Pfandbesitzer von Iburg. Er war ein ganz übler Fehdetyp, brutal und rücksichtslos. Er förderte die Verwaltung und machte unter anderem Bevergern zur Stadt. Er gewann die Herrschaft Rheda, die Vogteien Klarholz, Marienfeld und Herzebrock von Lippe, führte darum jahrelange, erbitterte Erbkriege und behauptete sich letztlich, verschuldete aber sehr. Er gewann damit auch etliche Freigerichte, wie  Wesenfort, Warendorf und Freckenhorst, war 1372-1379 Verwalter des Bistums Osnabrück für Bischof Melchior, den er auf Rente setzte, um die Macht an sich zu reißen. Es war der letzte große Machthöhepunkt von Tecklenburg. Er wurde 1379 in Rheda belagert, wurde zur Aufgabe gezwungen und hinterließ ein völlig ruiniertes Bistum.
 
 
 
 

  oo Adelheid von Lippe, Tochter des Edelherrn Bernhard V.
               - um 1380

     Erbin von Rheda und Wiedenbrück
 
 
 
 

Kinder:

  Nikolaus II.
         -   1426
 
  Hedwig
          - nach 1417
 
  oo Gisbert X. von Bronckhorst, Herr zu Borculo
              -   1409