Kunigunde                                       Königin von Italien
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um 800- nach 15.6.835
 

Vermutlich Tochter des Grafen Wilhelm I. von Toulouse aus seiner 1. Ehe mit der Kunegunde
 

Brandenburg Erich: Tafel I Seite 2,110
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"Die Nachkommen Karls des Großen."

III. 1. BERNHARD, König von Italien
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* um 797, + 818 17.IV.

Gemahlin:
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KUNIGUNDE
          + nach 835

Anmerkungen: Seite 110
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III. 1. Bernhard
Da ere 812 bereits mit selbständigen Funktionen in Italien betraut war (Mühlb. 515b), dürfte seine Geburt um 797 anzusetzen sein. Sonst Mühlb. 505c, 505m, 505p. Nach Thegan c. 22, S. S. 2, 596 war er ex concubina natus; die Nachricht ist untrollierbar, aber unwahrscheinlich.

Gemahlin:
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Kunigunde
Mühlb. 515c, 515p. [III 2]



Schwennicke Detlev: Tafel 4
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"Europäische Stammtafeln Neue Folge Band I. 1"

BERNHARD, 812-813 König von ITALIEN
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* 797, + 17.IV. 818

erhebt sich 817 gegen LUDWIG I.; 15.IV. 818 geblendet

  oo um 815
       KUNIGUND
                + nach 15.VI. 835



Kunigunde erbaute das Nonnenkloster San Alessandro in Parma.

Schwager, Helmut: Seite 26 Anm. 102
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"Graf Heribert II. von Soissons"

Hlawitschka, Franken 232 glaubt, daß Graf Bernhard in Italien geblieben sei und Nachkommen bis über die OTTONEN-Zeit hinaus gehabt habe, wie zum Beispiel Graf Meginfred von Pavia (926- nach 951) und Graf Bernhard von Pavia (+ vor 996)! Als Beweis führt er die Besitzweitergabe von Gütern Königin Kunigundes an Maginfred von Parma (immerhin drei Klöster und fünf große curtes) an, was meiner Meinung nach jedoch auch durch das Fehlen eines männlichen Vertreters der heribertinischen Familie in Italien bzw. durch die Enteignung von Gütern seitens Kaiser LOTHAR I. in den 30-er Jahren des 9. Jahrhunderts erklärt werden kann. Dieser Meinung ist auch Werner, Nachkommen, in: KdGr 4, 455 (Anmerkungen zu V,1). Die italienischen Historiker sind dagegen eher der entgegengesetzten Meinung, so zum Beispiel I. Affo, Storia della Citta die Parma 2 (Parma 1795), 402; S. Pivano, le familiglie comitali di Parma, in: Archivio storico per le provincie Parmensi, N. S. 22 bis (1922), Seite 513/14; G. Pochettino, I Pipinidi in Italia, in: Archivio storico Lombardo 54 (1927), 11/13 und 15 (alle jedoch ohne ernsthafte Belege oder Argumente).

Hlawitschka, Eduard: Seite 111,308
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"Franken, Alemannen, Bayern und Burgunder in Oberitalien (774-962)"

In Parma unterzeichnete er am 15. Juni 835 die Schenkungsurkunde der Königin Kunigunde, Witwe des 817 geblendeten und verstorbenen Königs Bernhard, für das Kloster der hl. Maria und des hl. Alexander in dieser Stadt als einziger zur Unterschriftsleistung herangezogener Graf.
[13 Im Verbrüderungsbuch von S.Giulia in Brescia (Codice necrol-liturg. Seite 78, ed. Valentin) findet sich auch der Eintrag Adelgisus comis tradidit filiam suam Cunicunda. Da diese Notiz auf Blatt 42r des Originals ganz unten steht und die Initiale A nicht wie bei den anderen laufenden Einträgen mit roter Tinte geschrieben ist, kann sie leicht als Nachtrag erkannt werden. Während die Ersteinträge wohl im Jahre 856 entstanden sind - das hat K. Schmid, Kloster Hirsau Seite 83, soeben klargestellt -, scheint dieser Nachtrag 861 angefertigt worden zu sein. Ein zweiter Nachtrag, der gleichfall der roten Initiale entbehrt und der - wie mir eine übersandte Fotokopie zeigt - von der selben Schreiberhandund derselben blasseren Tinte wie beim Nachtrag Adelgis' geschrieben scheint, heißt es nämlich: Domnus Hluduuicus imper. trdadidit filiam suam Gisla. Die Übergabe dieser jungen Kaisertochter an das S.-Giulia-Kloster in Brescia läßt sich aber zeitlich genau festlegen: sie erfolgte im Januar 861, wie sich aus verschiedenen Urkunden ergibt (vgl. BM² nr. 1218f. und nr. 1220. Gisla trat damals an die Stelle ihrer kurz vorher verstorbenen gleichnamigen Tante). Wegen der offenbaren Gleichzeitgkeit der Nachträge der Traditionen LUDWIGS II. und des Grafen Adelgisus und ihrer Datierung auf Januar 861 wird man die hier behandelte Notiz wohl auf Adelgis I., nicht den erst nach 885 hervortretenden Adelgis II., zu beziehen haben.
Hingegen scheint die Berta saliga veste sancte religionis induta filia b. m. Adelgis com. relicta qd. Berard id. comes, die 903 in Siena urkundet (Lisini, Inventario Seite 498), nun nicht mehr eine Tochter Adelgis I., sondern Adelgis II. gewesen zu sein. Der als verstorben erwähnte Graf Berard war nämlich ein Sohn des Grafen Winigis von Siena, der in der Zeit von 860 bis 881 (also in der Generation nach Adelgis'I.) nachweisbar ist. (Zu Wingis und Berard vgl. oben Seite 68, Anm. 6, und Seite 72, Anm. 21, zitierten Urkunden.)].

Rappmann Roland/Zettler Alfons: Seite 423
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"Die Reichenauer Mönchsgemeinschaft und ihr Totengedenken im frühen Mittelalter."

Dort wurden ihre Namen in der Liste der verstorbenen Reichenauer Wohltäter kommenmoriert; Bernhard folgt unmittelbar auf seinen Vater ("Bernardus rex"). Und hier treten nochmals die Unterschiede zwischen den Nachbarklöstern Reichenau und St. Gallen zutage [74 St. Galler Gedenkbuch p. 6A2 = Libri confrat. 1 22,12. Schmid, Zur historischen Bestimmung Seite 519; zum gesamten KAROLINGER-Eintrag vgl. ebd. Seite 503ff. - In diesem Zusammenhang sind zwei interessante, im einzelnen noch nicht genau zuordenbare Einträge im Liber viventium von Pfäfers zu nennen, auf die bereits Schmid, Zur historischen Bestimmung Seite 519 Anm. 58 aufmerksam machte: "Ruodolfus, Ghunigunda, Pipinus, Ruodolfus, Bernardus, Uuillemmus, Ucho" (p. 70, Kol. B) und "Ruodolfh, Pipinus, Chunigunda" (p. 24, Kol. B). Hier lernen wir wahrscheinlich Kunigunde, die Gemahlin Bernhards von Italien, und ihre Nachkommenschaft kennen: Bernhard ging um 815 mit Kunigunde (+ nach 835) eine Ehe ein, aus der ein Sohn namens Pippin hervorging (+ nach 840). Auf wen sich im einzelnen die Namen der beiden Gedenkbucheinträge beziehen, muß vorerst offen bleiben; vielleicht ist in dem jeweils am Beginn der Einträge stehenden Rudolf ein Vorfahre Kunigundes zu sehen.].

Hlawitschka Eduard: Seite 38
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"Die Anfänge des Hauses Habsburg-Lothringen. Genealogische Untersuchungen zur Geschichte Lothringens und des Reiches im 9., 10. und 11. Jahrhundert."

[57 Auf f. 5 v des liber memorialis von Remiremont findet man noch eine Namenliste, die diese Familie tangiert, ohne indes zu größerer Klarheit zu verhelfen: Udo Rotzindis Bernardus Conigundis Rodulfus Erlebaldus Erbert Rotzindis Eldegundis ersinda Adelbert Adelbert Uualterius Erlebaldus Gotcelmus episcopus Ugo comes Ildeburc Rotzindis Adeldrudis Eufitia Begerina Plectrudis. Datierung: um 930. Die Familienzusammenhänge, in die eine weitere Verfolgung dieser Namen führen kann, deutet K. Schmid, Ein karolingischer Königseintrag im Gedenkbuch von Remiremont, in: Frühmittellaterliche Studien II (1968) Seite 133, an.]

Schmid Karl: Seite 500
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"Gebetsgedenken und adliges Selbstverständnis im Mittelalter. Ausgewählte Beiträge."

[58 Nachtrag: Auf die Herkunft der Gemahlin und die Nachkommenschaft König Bernhards von Italien hoffe ich im Zusammenhang der Interptretation der Pfäferser Gedenkbucheinträge pag. 24 (ruodulfh, pipinus, Chunigunda) und pag. 70 (Ruodolfus, Ghunigunda, Pipinus, Ruodolfus, Bernardus, Uuillemmus, Ucho) an anderer Stelle eingehen zu können.]
 
 
 
 

815
  oo Bernhard König von Italien
       797-17.4.818
 
 
 
 

Kinder:

  Pippin I. Graf von Vermandois
  815- nach 850
 
 
 
 

Literatur:
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Brandenburg Erich: Die Nachkommen Karls des Großen. Verlag Degener & Co Neustadt an der Aisch 1998 Tafel 1 Seite 2,110 - Fischer, Joachim: Königtum, Adel und Kirche im Königreich Italien (774-875), Rudolf Habelt Verlag Bonn 1965 Seite 205-207 - Hlawitschka Eduard: Die Anfänge des Hauses Habsburg-Lothringen. Genealogische Untersuchungen zur Geschichte Lothringens und des Reiches im 9., 10. und 11. Jahrhundert. Kommissionsverlag: Minerva-Verlag Thinnes  Nolte OHG Saarbrücken 1969 Seite 38 - Hlawitschka, Eduard: Franken, Alemannen, Bayern und Burgunder in Oberitalien (774-962), in Forschungen zur Oberrheinischen Landesgeschichte Band VIII Eberhard Albert Verlag Freiburg im Breisgau 1960 Seite 111,308 - Rappmann Roland/Zettler Alfons: Die Reichenauer Mönchsgemeinschaft und ihr Totengedenken im frühen Mittelalter. Jan Thorbecke Verlag Sigmaringen 1998 Seite 423 - Schmid Karl: Gebetsgedenken und adliges Selbstverständnis im Mittelalter. Ausgewählte Beiträge. Jan Thorbecke Verlag Sigmaringen 1983 Seite 500 - Schwager, Helmut: Graf Heribert II. von Soissons. Verlag Michael Lassleben Kallmünz/Opf. 1994 Seite 26 Anm. 102 - Schwennicke Detlev: Europäische Stammtafeln Neue Folge Band I. 1, Vittorio Klostermann GmbH Frankfurt am Main 1998 Tafel 4 -