Mathilde                                                   Herzogin von Schwaben
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Mitte Oktober 1048-12.5.1060
Pöhlde                      Goslar

Begraben: Goslar

3. Tochter des Kaisers HEINRICH III. aus seiner 2. Ehe mit der Agnes von Poitou, Tochter von Herzog Wilhelm V.
 
Hansjörg Frommer "Die Salier und das Herzogtum Schwaben" vermutet mit guten Gründen in Mathilde die Mutter von Herzog Berthold von Schwaben.
 

Mechthild Black-Veldtrup: Seite 108
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"Kaiserin Agnes"

Mathilde starb allerdings knapp 4 Jahre nach ihrem Vater am 12. Mai 1060, nur wenige Tage, nachdem - wohl während des längeren Aufenthalts des Hofes in Goslar im April und Mai - ihre Ehe mit RUDOLF von Rheinfelden vollzogen worden war. Es spricht daher viel für die Annahme, dass sie in Goslar starb und bestattet wurde.
 

Eduard Hlawitschka: Seite 55-58
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"Untersuchungen zu den Thronwechseln der ersten Hälfte des 11. Jahrhunderts und zur Adelsgeschichte Süddeutschlands. Zugleich klärende Forschungen um „Kuno von Öhningen“

Zwischen Berta von Kellmünz (bzw. deren Rechtsnachfolger Pfalzgraf Hugo von Tübingen, wie die Historia des Klosters Marchtal weiter ausführt) und den STAUFERN bzw. ihren Verwandten sieht man also diese Pfründen geteilt. Da Berta von Kellmünz eine Tochter des Gegenkönigs RUDOLF von Rheinfelden war [Vgl.hierzu auch I. Eberl, Die Edelfreien von Ruck Seite 24, wo zugleich - ältere Literatur zusammenfassend - gezeigt wird, daß Pfalzgraf Hugo von Tübingen, auf den schließlich die Pfründen Bertas von Kellmünz gekommen waren, der Gemahl Elisabeths von Bregenz war, die ihrerseits eine Enkelin Bertas von Kellmünz und Graf Udalrichs X. von Bregenz (durch beider Sohn Rudolf von Bregenz) gewesen ist.], der seinerseits mit Kaiser HEINRICHS III. Tochter Mathilde - wenn auch nur höchstens ein Dreivierteljahr lang  - vermählt gewesen ist, wird hier an den Marchtaler Pfründen ein erster Erbgang deutlich, der von Hermann II. und Gerberga über ihre Tochter Gisela, die Gemahlin Kaiser KONRADS II. und Mutter Kaiser HEINRICHS III., zu den SALIERN führte und von diesen auf die Gemahlin RUDOLFS von Rheinfelden und damit auf RUDOLF von Rheinfelden selbst weiterlief, wie auch ein zweiter Erbweg, der von Hermann II. über Gisela und ihren Sohn HEINRICH III. sowohl zu HEINRICH IV. und über dessen Tochter Agnes zu den STAUFERN ging, als auch über HEINRICHS III. (mit König Salomo von Ungarn) vermählter Tochter Judith-Sophie zu deren mit Graf Poppo von Berg verheirateter Tochter Sophie, das heißt zu den Grafen von Berg und deren Nachkommen

 
 
 

 1059
  oo 1. RUDOLF Graf von Rheinfelden
           um 1025/30-16.10.1080
 
 
 
 
 
Kinder:

  Berthold Graf von Rheinfelden
  1060-18.5.1090
 
 
 
 

Literatur:
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Black-Veldtrup, Mechthild: Kaiserin Agnes (1043-1077) Quellenkritische Studien, Böhlau Verlag Köln 1995, Seite 11-359 - Wies, Ernst W.: Kaiser Heinrich IV. Canossa und der Kampf um die Weltherrschaft, Bechtle Esslingen 1996, Seite 38 - Eduard Hlawitschka: Untersuchungen zu den Thronwechseln der ersten Hälfte des 11. Jahrhunderts und zur Adelsgeschichte Süddeutschlands. Zugleich klärende Forschungen um „Kuno von Öhningen“, Jan Thorbecke Verlag Sigmaringen 1987, Seite 56,115,119, 151,169 - Hansmartin Schwarzmaier: Von Speyer nach Rom. Wegstationen und Lebensspuren der Salier. Jan Thorbecke Verlag Sigmaringen 1992, Seite 17,81,115 - Brunos Buch vom Sächsischen Kriege. Übersetzt von Wilhelm Wattenbach, Phaidon Verlag Essen 1986, Seite 9 - Boshof, Egon: Die Salier. Verlag W. Kohlhammer Stuttgart Berlin Köln 1987, Seite 269,275,284,289,301,303 -