Sohn des Grafen Eberhard
von Öttingen oder nach Dr. Heinz Bühler Sohn Konrads
von Wallerstein, Vogt von Ellwangen
Dr. Heinz Bühler: Seite 24-27
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"Die Geschichte der frühen Staufer"
Konrad von Wallerstein ist noch beurkundet zu einer Zeit, als
bereits Ludwig I. von Oettingen (1141- ca. 1150)
auftritt. Dieser nannte sich nach einer Burg, die er vermutlich
auf seinem mütterlichen Erbgut erbaut hatte. In Oettingen war seit
dem frühen 9. Jahrhundert das Kloster Fulda begütert. Dessen
Besitz im Ries war größtenteils als Lehen an die Staufer gelangt
und so dem Kloster allmählich entfremdet worden. So mag es auch mit
Oettingen gegangen sein, das über den Pfalzgrafen Ludwig an seine
Tochter gelangt wäre.
Es ist bemerkenswert, dass Ludwig I. von Oettingen
den Grafentitel erstmals im Juni 1147 führt, nachdem Konrad von
Wallerstein im März desselben Jahres letztmals bezeugt ist. Auch
das wird kein Zufall sein; vielmehr ersehen wir daraus, dass Ludwig
I. erst in den Grafenrang erhoben wurde, nachdem Konrad von
Wallerstein tot war. So spricht tatsächlich nichts gegen die Annahme,
Konrad von Wallerstein sei der Vater
Ludwigs I. von Oettingen. Dass sie nie gemeinsam bezeugt sind,
ist kein Gegenargument, denn es läßt sich feststellen, dass
wechselweise in bestimmten Zeitabständen bald der eine, bald der andere
am Königshofe weilte.
Indem wir die von Wallerstein - Konrad und Gotebolt - in die Genealogie
der OETTINGER einreihen,
schließt sich die Lücke zwischen dem staufischen
Pfalzgrafen Ludwig und Ludwig I. von Oettingen;
es erklärt sich der Übergang von halb Wallerstein auf die OETTINGER
sowie deren Anspruch auf die Ellwanger Vogtei. Waren die
OETTINGER die Rechtsnachfolger des Pfalzgrafen Ludwig, versteht
man, weshalb sie im 13. Jahrhundert, spätestens nach dem Tode König
KONRADS IV. (+ 1254), mit anderem
staufischen Gut auch die staufische
Hälfte Wallersteins sich angeeignet haben; konnten sie sich doch auf
einen Erbanspruch berufen.
Kinder:
Ludwig II.
-
1225
Sohn
-
Sifrid Propst von "Angelay"
-13.11. Elekt von Bamberg
1237
Konrad II.
-
Berthold Archidiakon von Würzburg 1208/09
-13.5.