Sohn des
Lexikon des Mittelalters: Band V Seite 1554
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Kruto, Fürst der Abodriten
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Kämpfte im Gefolge der heidnischen Reaktion von 1066 und legitimiert durch einen Wahlakt gegen die Dynastie der christlichen NAKONIDEN, zu der seine aus Wagrien (Ostholstein) stammende Familie in Rivalität stand. 1075 nach der endgültigen Ausschaltung von Butue (Budivoj), dem von den Sachsen unterstützten Sohn des Fürsten Gottschalk, erlangte Kruto die Samtherrschaft über die Abodriten und verhalf so der Gentilreligion zu alleiniger Geltung. In die Zeit von Krutos Herrschaft fällt die Gründung der Burg Bucu an der Stelle des späteren Lübeck. Um 1090 wurde Kruto das Opfer eines Komplotts, das von Heinrich von Alt-Lübeck, dem jüngeren Sohn Gottschalks, inszeniert worden war.
Literatur:
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W. Lammers, Die Slawen (Gesch. Schleswig-Holsteins IV/1, 1964/72, 133-138.
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