Bertha von Italien                          Kaiserin von Byzanz
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927/30- Herbst 949
 

Illegitime Tochter des Königs Hugo von Italien aus seiner Verbindung mit der Pezola
 

Lexikon des Mittelalters: Band VII Spalte 999
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Romanos II., byzantinischer Kaiser 959-963
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* wohl 937 (vielleicht auch 938/39), + 15. März 963
Konstantinopel

Sohn Konstantins VII. und der Helene Lakapene, auf den Namen des regierenden Kaisers und Großvaters mütterlicherseits getauft, wurde aus politischen Gründen bereits 944 mit Bertha (Eudokia), Tochter Hugos von Arles und Vienne, des Königs von Italien, verheiratet und 945 zum Mit-Kaiser gekrönt. Nach dem Tode Berthas heiratete er 956 die Schankwirtin Anastaso, die den Hofnamen Theophano die Ältere erhielt, und übernahm am 9. November 959 die Herrschaft.



Thiele, Andreas: Tafel 390
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"Erzählende genealogische Stammtafeln zur europäischen Geschichte Band II, Teilband 2 Europäische Kaiser-, Königs- und Fürstenhäuser II Nord-, Ost- und Südeuropa"

BERTHA (unehelich)
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    + 949

 944
  oo ROMANOS II. Kaiser von Byzanz
                 + 963



Brandenburg Erich: Tafel 4 Seite 8
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"Die Nachkommen Karls des Großen"

VII. 20 f. BERTHA (EUDOKIA)
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Gemahl:
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942
Romanos, Sohn des Kaisers Konstantin Porphyrogenitos von Byzanz

Anmerkungen: Seite 121
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VII. 20. Bertha
Liudprand 5,20. [VII d 28]


Werner Karl Ferdinand: Seite 465
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"Die Nachkommen Karls des Großen bis um das Jahr 1000 (1.-8. Generation)"

VII. Generation
28
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Die Ehe der Bertha/Eudokia mit Romanos wurde nicht 942 geschlossen, wie Brandenburg VII, 20 angibt, sondern 944; vgl. Hiestand 185.
Ein Todesdatum gibt Brandenburg für Bertha nicht; doch wissen wir, daß sie im Herbst 949 starb, Hiestand 201.



Schneidmüller, Bernd/Weinfurter Stefan: Seite 285,316
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"Otto III. – Heinrich II. Eine Wende?",

In der Territorialfrage war Gero erfolgreicher. König Hugo von Arles hatte 944 anläßlich des Eheschlusses seiner Tochter Berta mit dem Basileius Romanos II. auf die Herzogtümer Capua und Benevent, die sich in byzantinischer Hand befanden, verzichtet, indem er sie als Mitgift für seine Tochter deklarierte.
Um doch noch in Rom die Kaiserkrone zu erlangen und sich dafür vor byzantinischer Einflußnahme abzusichern, hatte König Hugo von Arles 944 seine Tochter Berta im Heiratsvertrag mit Romanos II. mit Benevent und Capua als Mitgift ausgestattet und so den Anspruch der Byzantiner auf die beiden Herzogtümer anerkannt [234 Vgl. Hiestand; Byzant (wie ANm. 31), Seite 185f.]. Schon im Jahr darauf mußte Hugo als König Italiens zurücktreten.

Adelheid Kaiserin und Heilige 931 bis 999: Seite 104
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Ganz im Gegenteil versuchte Hugo aber um jeden Preis, die eigene Stellung und die Lothars zu verstärken, indem er OTTO I. bedeutende Geschenke sandte und die Hochzeit seiner sehr jungen und sehr schönen natürlichen Tochter Bertha mit Romanos, dem Enkel und Erben des byzantinischen Kaisers, aushandelte, um seine Unterstützung zu bekommen und das Ansehen seines Hauses zu vergrößern. Adelheid hatte 944 an den Verhandlungen teilgenommen, die ihrer Hochzeit vorausgingen. Sie hatte die von dem den Kaiser vertretenden Protospatar Pascalios angeführte Gesandtschaft ankommen sehen, und nach einigen Festtagen hatte sie mit dem ganzen Hof die kleine Bertha empfangen, die dann in Begleitung des Erzbischofs Siegfried von Placentia nach Konstantinopel abreiste, wo sie am 16. September unter dem Namen Eudoxia die Gattin des Romanos wurde.

Collenberg, Weyprecht Hugo Graf Rüdt von: Seite 60
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"Wer war Theophano?"

Wieder ein halbes Jahrhundert später wurde Romanos II. von seinem Großvater Romanos I. mit einer westlichen Prinzessin verheiratet und zwar mit Bertha, der noch sehr jugendlichen, illegitimen Tochter König Hugos von Italien und der Pezola. Als Kaiserin nahm sie den Namen Eudokia an, verschied aber schon nach fünfjähriger, nicht vollzogener Ehe Anfang 949.

Ferdinandy Michael de: Seite 79
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"Der heilige Kaiser. Otto III. und seine Ahnen."

Zur selben Zeit scheint ihm noch eine Ehre, die ihm unerwartet zuteil wird, den mangelnden Rückhalt zu ersetzen. Der im Purpur geborene Kaiser des Ostens, Konstantin VII., bittet um die Hand einer von Hugos Töchtern für seinen eigenen Sohn und Erben, den "schönen Knaben" Romanos. Hugo hat zwar aus legitimer Ehe keine Tochter, der Hof von Byzanz besteht trotzdem auf seiner Absicht. So unternimmt Berta, Hugos Tochter von einer Kebse - in Byzanz Eudokia genannt - die große Reise ab den im Märchenglanz schimmernden Kaisersitz am Bosporus, um dort Romanos zu heiraten.
 
 
 
 

944
  oo 1. Romanos II. Kaiser von Byzanz
           939-15.3.963
 
 
 
 

Literatur:
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Adelheid Kaiserin und Heilige 931 bis 999 Info Verlag Karlsruhe 1999 Seite 104 - Brandenburg Erich: Die Nachkommen Karls des Großen Verlag Degener & Co Neustadt an der Aisch 1998 Tafel 4 Seite 8, 121 - Collenberg, Weyprecht Hugo Graf Rüdt von: Wer war Theophano? Seite 60 - Ferdinandy Michael de: Der heilige Kaiser. Otto III. und seine Ahnen. Rainer Wunderlich Verlag Tübingen 1969 Seite 79 - Isenburg Prinz W. K. von: Europäische Stammtafeln, Band II, Tafel 141 Marburg, 1953 (1965) - Laudage, Johannes: Otto der Große. Eine Biographie. Verlag Friedrich Pustet Regensburg 2001 Seite 159 - Liudprands von Cremona: Werke in: Quellen zur Geschichte der sächsischen Kaiserzeit. Band VIII Wissenschaftliche Buchgesellschaft Darmstadt 1977 Seite 446,448,460,466,486, 530 - Schneidmüller Bernd/Weinfurter Stefan: Otto III. Heinrich II. Eine Wende? Jan Thorbecke Verlag Sigmaringen 1997 Seite 285,316 - Thiele, Andreas: Erzählende genealogische Stammtafeln zur europäischen Geschichte Band II, Teilband 2 Europäische Kaiser-, Königs- und Fürstenhäuser II Nord-, Ost- und Südeuropa, R.G. Fischer Verlag 1994 Tafel 390 - Thiele, Andreas: Erzählende genealogische Stammtafeln zur europäischen Geschichte Band III Europäische Kaiser-, Königs- und Fürstenhäuser Ergänzungsband, R.G. Fischer Verlag 1994 Tafel 197 - Tinnefeld Franz: Die Braut aus Byzanz - Fragen zu Thephanos Umfeld und gesellschaftlicher Stellung vor ihrer abendländischen Heirat. in: Wolf, Gunther: Kaiserin Theophanu. Prinzessin aus der Fremde - des Westreichs Große Kaiserin, Böhlau Verlag Köln/Weimar/Wien 1991 Seite 251 - Werner Karl Ferdinand: Die Nachkommen Karls des Großen bis um das Jahr 1000 (1.-8. Generation) Band IV in: Braunfels Wolfgang: Karl der Große Lebenswerk und Nachleben. Verlag L. Schwann Düsseldorf Seite 465 -