Nach D. Schwennicke älterer Sohn
des Grafen Poppo
I. von Henneberg (⚔ 7.8.1078) und
der
Hildegard von Thüringen,
Tochter von Graf Ludwig I. dem Bärtigen († Oktober
1056/1080/13.6.1080) und der Cäcilie
von Sangershausen
Bruder von Graf Poppo II. von Henneberg († 20./21.8.1118)
Neffe von Burggraf Gotebold I. von Würzburg (†
18.4.1091-1094)
und Domherrn Bilis zu Würzburg († 13.12.1076), Graf Ludwig II. dem Springer in
Thüringen († 1123),
Graf Beringer von Sangershausen († vor 25.7.1110),
Gräfin Uta von Linderbach, Gräfin Adelheid von Wippra
eventuell Ur-Ur-Enkel der Römischen Kaiserin Gisela von Schwaben († 15.2.1043)
Enkel von Graf Otto III. im
Grabfeld († 1049)
aus
dem
Hause der BABENBERGER
und der N.N.
Nach A. Thiele
jüngerer Sohn des Grafen
Poppo I. von Henneberg (⚔ 7.8.1078) und
der
Hildegard von Thüringen,
Tochter von Graf Ludwig I. dem Bärtigen († Oktober
1056/1080/13.6.1080) und der Cäcilie
von Sangershausen
Bruder von Graf Poppo II. von Henneberg († 20./21.8.1118), Burggraf Godebert von
Würzburg, Stief-Bruder vom Edlen Gebhard von Nordeck ( †
1.2.1115)
Neffe von Graf Ludwig II. dem Springer in
Thüringen († 1123),
Graf Beringer von Sangershausen († vor 25.7.1110),
Gräfin Uta von Linderbach, Gräfin Adelheid von Wippra
Nach Alfred Friese Sohn des Burggrafen Godebold I. von Würzburg (†
18.4.1091-1094)
Schwennicke, Detlef: Tafel 54
******************
"Europäische
Stammtafeln.
Stammtafeln zur Geschichte der Europäischen Staaten. Neue Folge
Band
III Teilband 1, Herzogs- und Grafenhäuser des Heiligen
Römischen
Reiches und andere europäische Fürstenhäuser"
GODEBOLD
II.
---------------------
† 1144
BURGGRAF von WÜRZBURG
GODEBOLD II.
---------------------
†
6.II.1144
1102 DOMVOGT
1094 BURGGRAF von WÜRZBURG
1096 GRAF von HENNEBERG
stiftet 1131-1135 KLOSTER VESSRA
1094 IUNIOR
oo LIUTGARD VON
HOHENBERG (DURLACH) 1110,1131,1135
†
Tochter von Graf Berthold
dem Älteren Vogt von Lorsch und
Liutgard
GODEBOLD
II.
----------------------
†
1144
BURGGRAF von WÜRZBURG, GRAF von HENNEBERG
Godebold II. gründete
das Hauskloster Veßra, erbte 1115 vom Stief-Bruder Gebhard
Nordeck
und war stets eine wichtige kaiserliche Stütze im fränkischen
Raum. Er stritt mit den Bischöfen von Würzburg und dem Neffen
um Rechte und Besitzungen und baute die Hausmacht konsequent aus.
oo LIUTGARD VON HOHENBERG
†
Tochter des Grafen Berthold I.
Nach der Burg Henneberg
nannten sich die Nachfahren
Gotebolds
II. Auch bei diesem
Geschlecht
zeigte sich, dass hochmittelalterliche Herrschaft - von Ausnahmen
abgesehen
- nur durch Zusammenfügung von verschiedenen Elementen aufzubauen
war. Schon früh erscheinen die
HENNEBERGER als
Lehensträger
benachbarter großer Kirchen. Um 1160 hatte Graf Berthold
Lehen
von Fulda. Bis zum Verlust des Burggrafenamtes von Würzburg
(1220/40)
besaßen die Grafen Mellrichstadt, Stockheim und Meiningen mit
fünf
Dörfern als hochstiftische Lehen. Der wichtige Werra-Übergang
Obermaßfeld war bambergisches Lehen.
Die Verlagerung des Herrschaftsmittelpunktes aus
einem
historischen Altraum in ein Neurodungsgebiet, die der Herrschaft der HENNEBERGER
ihren besonderen Charakter gibt, fand ihren Audruck in der
Gründung
des Prämonstratenser Chorherrenstiftes Veßra durch Gotebold
II. Das Stift
wurde Hauskloster und Grablege der Familie. Im
Rahmen der Verschiebung nach Osten erwarb Gotebold
vom
Hochstift Bamberg außer Maßfeld noch Ritschenhausen,
Einhausen,
Gaulshausen und Mühlfeld. Auf solche Weise geriet die Stammburg
Henneberg immer mehr an den Rand der Herrschaft. Ins 11.
Jahrhundert
reichten die Rechte der Grafen von Mehlis zurück. Zu einem
unbekannten
Zeitpunkt erwarben sie den Zehnt Benshausen; der Besitz dieses
Reichslehens
ging wohl dem Erwerb von Mehlis voraus. Schleusingen, der spätere
Vorort der Hauptlinie dürfte, da mehrere in den nahen Bergen
gelegene
Dörfer schon im 12. Jahrhundert erscheinen, einige Zeit vor seiner
ersten Erwähnung (1232) gegründet worden sein. Als Bischof
Otto
I. von Würzburg (aus dem Hause
LOBDEBURG) im
Jahre 1220 den
Eintritt
Poppos
VII. in das Würzburger Burggrafenamt zu verhindern
suchte,
entzündete
sich ein langjähriger Streit, der mit dem Verzicht der Grafen auf
Mellrichstadt, Stockheim, Meiningen endete. Eine Entschädigung
konnte
den Verlust dieser Lehen und des Burggrafenamtes nur teilweise
ausgleichen.
oo Liutgard von Hohenberg,
Tochter des Grafen Berthold
I.
†
Kinder:
Gebhard Bischof von
Würzburg (1150-1159)
†
17.3.1159
Günter Bischof von Speyer
(1146-1161)
† 16.8.1161
Poppo IV. Burggraf von
Würzburg
†
1.9.1156 Graf von Henneberg
Berthold I. Graf von Henneberg
†
18.10.1159
Hildegard von Henneberg
†
24.2.
oo Heinrich II. Graf von
Katzenelbogen
† um 1160
?? Otto Bischof von Speyer
(1188-1200)
†
1200
Literatur:
------------
Patze Hans/Schlesinger
Walter: Geschichte
Thüringens Seite 202 - Schwennicke,
Detlef: Europäische
Stammtafeln. Stammtafeln zur
Geschichte
der Europäischen Staaten. Neue Folge Band XVI, Bayern und Franken Tafel 144 - Thiele Andreas: Erzählende genealogische STAMMTAFELN zur
europäischen Geschichte Band I, Teilband 1 Tafel 173 - www.wikipedia.de
-