Godebold  II.                                Graf von Henneberg (1096-1144)
-----------------                               Burggraf von Würzburg (1094-1144)
um 1060/65
6.2.1144  

Nach D. Schwennicke älterer Sohn des Grafen Poppo I. von Henneberg ( 7.8.1078) und der Hildegard von Thüringen, Tochter von Graf Ludwig I. dem Bärtigen (Oktober 1056/1080/13.6.1080) und der Cäcilie von Sangershausen
Bruder von Graf Poppo II. von Henneberg (
20./21.8.1118)
Neffe
von Burggraf Gotebold I. von Würzburg ( 18.4.1091-1094) und Domherrn Bilis zu Würzburg ( 13.12.1076), Graf Ludwig II. dem Springer in Thüringen ( 1123), Graf Beringer von Sangershausen ( vor 25.7.1110), Gräfin Uta von Linderbach, Gräfin Adelheid von Wippra
eventuell Ur-Ur-Enkel der Römischen Kaiserin
Gisela von Schwaben (
15.2.1043)
Enkel von Graf Otto III. im Grabfeld ( 1049) aus dem Hause der BABENBERGER und der N.N.
Nach A. Thiele jüngerer Sohn des Grafen Poppo I. von Henneberg ( 7.8.1078) und der Hildegard von Thüringen, Tochter von Graf Ludwig I. dem Bärtigen (Oktober 1056/1080/13.6.1080) und der Cäcilie von Sangershausen
Bruder von Graf Poppo II. von Henneberg (
20./21.8.1118), Burggraf Godebert von Würzburg, Stief-Bruder vom Edlen Gebhard von Nordeck ( 1.2.1115)
Neffe
von Graf Ludwig II. dem Springer in Thüringen ( 1123), Graf Beringer von Sangershausen ( vor 25.7.1110), Gräfin Uta von Linderbach, Gräfin Adelheid von Wippra 
Nach Alfred Friese Sohn des Burggrafen Godebold I. von Würzburg ( 18.4.1091-1094)

Schwennicke, Detlef: Tafel 54
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"Europäische Stammtafeln. Stammtafeln zur Geschichte der Europäischen Staaten. Neue Folge Band III Teilband 1, Herzogs- und Grafenhäuser des Heiligen Römischen Reiches und andere europäische Fürstenhäuser"

GODEBOLD II.
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1144

BURGGRAF von WÜRZBURG


Schwennicke Detlev: Tafel 144
******************

"Europäische Stammtafeln. Neue Folge Band XVI"

GODEBOLD II.
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6.II.1144

1102 DOMVOGT
1094 BURGGRAF von WÜRZBURG
1096 GRAF von HENNEBERG
stiftet 1131-1135 KLOSTER VESSRA
1094 IUNIOR

  oo LIUTGARD VON HOHENBERG (DURLACH) 1110,1131,1135
          

Tochter von Graf Berthold dem Älteren Vogt von Lorsch und Liutgard


Thiele Andreas: Tafel 173
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"Erzählende genealogische STAMMTAFELN zur europäischen Geschichte Band I, Teilband 1"

GODEBOLD II.
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1144

BURGGRAF von WÜRZBURG, GRAF von HENNEBERG

Godebold II. gründete das Hauskloster Veßra, erbte 1115 vom Stief-Bruder Gebhard Nordeck und war stets eine wichtige kaiserliche Stütze im fränkischen Raum. Er stritt mit den Bischöfen von Würzburg und dem Neffen um Rechte und Besitzungen und baute die Hausmacht konsequent aus.

  oo LIUTGARD VON HOHENBERG
           

Tochter des Grafen Berthold I.


Patze Hans/Schlesinger Walter: Seite 202
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"Geschichte Thüringens"

Nach der Burg Henneberg nannten sich die Nachfahren Gotebolds II. Auch bei diesem Geschlecht zeigte sich, dass hochmittelalterliche Herrschaft - von Ausnahmen abgesehen - nur durch Zusammenfügung von verschiedenen Elementen aufzubauen war. Schon früh erscheinen die HENNEBERGER als Lehensträger benachbarter großer Kirchen. Um 1160 hatte Graf Berthold Lehen von Fulda. Bis zum Verlust des Burggrafenamtes von Würzburg (1220/40) besaßen die Grafen Mellrichstadt, Stockheim und Meiningen mit fünf Dörfern als hochstiftische Lehen. Der wichtige Werra-Übergang Obermaßfeld war bambergisches Lehen.
Die Verlagerung des Herrschaftsmittelpunktes aus einem historischen Altraum in ein Neurodungsgebiet, die der Herrschaft der HENNEBERGER ihren besonderen Charakter gibt, fand ihren Audruck in der Gründung des Prämonstratenser Chorherrenstiftes Veßra durch Gotebold II. Das Stift wurde Hauskloster und Grablege der Familie. Im Rahmen der Verschiebung nach Osten erwarb Gotebold vom Hochstift Bamberg außer Maßfeld noch Ritschenhausen, Einhausen, Gaulshausen und Mühlfeld. Auf solche Weise geriet die Stammburg Henneberg immer mehr an den Rand der Herrschaft. Ins 11. Jahrhundert reichten die Rechte der Grafen von Mehlis zurück. Zu einem unbekannten Zeitpunkt erwarben sie den Zehnt Benshausen; der Besitz dieses Reichslehens ging wohl dem Erwerb von Mehlis voraus. Schleusingen, der spätere Vorort der Hauptlinie dürfte, da mehrere in den nahen Bergen gelegene Dörfer schon im 12. Jahrhundert erscheinen, einige Zeit vor seiner ersten Erwähnung (1232) gegründet worden sein. Als Bischof Otto I. von Würzburg (aus dem Hause LOBDEBURG) im Jahre 1220 den Eintritt Poppos VII. in das Würzburger Burggrafenamt zu verhindern suchte, entzündete sich ein langjähriger Streit, der mit dem Verzicht der Grafen auf Mellrichstadt, Stockheim, Meiningen endete. Eine Entschädigung konnte den Verlust dieser Lehen und des Burggrafenamtes nur teilweise ausgleichen.
 
 
 
 

  oo Liutgard von Hohenberg, Tochter des Grafen Berthold I.
           

 
 
 
 

Kinder:

  Gebhard Bischof von Würzburg (1150-1159)
       
17.3.1159

  Günter Bischof von Speyer (1146-1161)
       
16.8.1161

  Poppo IV. Burggraf von Würzburg
       
1.9.1156  Graf von Henneberg

  Berthold I. Graf von Henneberg
      
18.10.1159

  Hildegard von Henneberg
     
24.2.

  oo Heinrich II. Graf von Katzenelbogen
           
um 1160

  ?? Otto Bischof von Speyer (1188-1200)
        
1200 
 
 
 


Literatur:
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Patze Hans/Schlesinger Walter: Geschichte Thüringens Seite 202 - Schwennicke, Detlef: Europäische Stammtafeln. Stammtafeln zur Geschichte der Europäischen Staaten. Neue Folge Band XVI, Bayern und Franken Tafel 144 - Thiele Andreas: Erzählende genealogische STAMMTAFELN zur europäischen Geschichte Band I, Teilband 1 Tafel 173 - www.wikipedia.de -