Begraben: Palestrina
Einziger Sohn des Grafen
Giso IV. von Gudensberg und der Kunigunde
von Bilstein, Tochter von Graf
Rugger II.
Geschichtsverein Wetter e.V.
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Giso V.
Umstritten ist, ob es sich bei dem in der Literatur erwähnten
Giso
um einen unmündigen Sohn Gisos IV. handelt. Der Name könnte
auch zu einem Vizegrafen Giso gehören, der seit 1109 als Vogt
über das Kloster Hasungen auftrat. [Diefenbach 155 ff ; Brunner 116;
dagegen: Demandt 170]
Es handelt sich bei ihnen, so führt Landau [Ritterburgen,
Band IV, 191 ff ] aus, um Stellvertreter der Grafen, die ebenfalls ihren
Sitz in Gudensberg hatten. Merkwürdig ist nur, daß sie beinahe
200 Jahre hindurch den Namen Giso führen.
Der erste bekannte Untergraf starb im Jahre 1137
auf dem Italienfeldzug Kaiser
Lothars gegen die Normannen in der Nähe der Stadt Palestrina,
unweit von Rom. Im Text des Chronisten Saxo lautet die Passage:
„ aput Preneste defunctus ac sepultus est Giso comes
Hassiae." [Schenk zu Schweinsberg 49]
dt.: „Der Graf Giso des Hessenlandes ist in der
Nähe von Palestrina gestorben und auch beerdigt worden."
Literatur:
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Annalista Saxo:
Reichschronik ad a. 1137 - Eckhardt
Karl August: Eschwege als Brennpunkt thüringisch-hessicher Geschichte.
Verlag Trautvetter & Fischer Nachfolger. Marburg/Lahn 1964 -