Tochter des Dux
Ekbert und der Ida
Franz-Josef Jakobi: Seite 59
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"Zur Frage der Nachkommen der heiligen Ida und der Neuorientierung
des sächsischen Adels in der Karolingerzeit"
Eckhardt kam daraufhin zu dem Schluß, bei dem Verstorbenen müsse
es sich um den Sachsenherzog Liudolf (+ 866) handeln, der als Enkel Idas
und Ekberts über
deren Tochter, die mehrfach erwähnte Schwester Warins
und des
älteren Cobbo, sowie als Bruder des
jüngeren Cobbo und der Äbtissin
Haduwy anzusehen sei. Eckhardt hatte auch eine Antwort auf die
nunmehr um so dringlicher sich stellende Frage nach der Mutter der 3 Geschwister
bereit: es handele sich um eine wiederum in den Corveyer Traditionsnotizen
genannte Angehörige des sächsischen Adels, die wir in der Tat
schon aufgrund ihres Namen in unsere Überlegungen mit einbeziehen
müssen: Ida, 2. Gemahlin eines
Grafen Asic, die etwa in der Mitte des 9. Jahrhunderts Güter
in Immingshaus und Helmscheid an Corvey schenkte. Sie wäre demnach
eine 2. Tochter Ekberts
und Idas neben
der - allerdings höchst unsicher bezeugten - Äbtissin
(Addila?) von Herford.
An den zu Beginn der 40-er Jahre verstorbenen Liudolf, Enkel Ekberts
und Idas wahrscheinlich
über deren Tochter Ida, muß
man demnach bei der Erzählung Uffings über den Versuch eines
Grafen Liudolf, seinen Sohn in Herzfeld zu bestatten, wohl am ehesten denken.
oo 2. Asig I.
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Kinder:
Cobbo der Jüngere
818?-11.4. nach 889
Haduwy Äbtissin von Herford (858-887)
811?- 887
oo Amalung (II)
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Liudolf
816?- um 840