Tochter des Markgrafen
Hubert von Tuszien aus dem Hause der HUGONIDEN
Golinelli Paolo:
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"Mathilde und der Gang nach Canossa"
"Tedalds
Gemahlin war Guillia, die Herzogin
genannt, durch ihre Frömmigkeit gefiel sie den Armen und Mächtigen."
Über die Herkunft von Tedalds
Gemahlin Guillia (oder Willa)
war man sich in der Forschung nicht einig. Am interessantesten ist die
Hypothese, die Willa
als Schwester
Markgraf Hugos von Tuszien
identifiziert. Diese Annahme wurde kürzlich von Margherita Giuliana
Bertolini wieder aufgenommen und durch drei Indizien gestützt:
1. die verführerische Namensgleichheit (Willa
hieß auch die Mutter des Markgrafen Hugo,
und der gleiche Name erscheint noch zweimal bei ihren Verwandten; der Vater
und ein Enkel besagter Willa hießen überdies Bonifaz,
ein Name, der in der Dynastie der CANOSSA
bislang nicht vertreten war und der dann einem Sohn von Tedald
und
Guillia gegeben wurde)
2. die Burg Zola Predosa in der Gegend
von Bologna, die zum Teil dem Bruder von Hugos
Mutter Willa gehört hatte, ist zur Zeit des Markgrafen
Bonifaz als Besitz der CANOSSA
beleg;
3. den Bischofssitz von Arezzo hatte von etwa
960 bis 986 ein Bruder jener Willa inne, Everard, später jedoch
ein Sohn Guillias und Tedalds
von Canossa, der ebenfalls Tedald
hieß.
Bresslau Harry: Band I Seite 433-437
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"Jahrbücher des Deutschen Reiches unter Konrad II.
Das Todesjahr Thedalds steht
nicht fest. Noch 1011 war er am Leben; sein Sohn Bonifaz
urkundet am 25. Juli des Jahres als Bonifacius
marchio
filius domini Theudaldi
itemque marchio; im März 1017 dagegen war er verstorben,
wie sich aus anderen Urkunden des Sohnes ergibt. Der Todestag war nach
Donizo v. 591 der 8. Mai. Über seine Gemahlin sagt Donizo v.
452:
"Uxor Tedaldi fit Guillia
dicta ducatrix,
eine durch den der Willa
gegebenen Titel bemerkenswerte Angabe. Welchem Hause sie angehörte,
wissen wir nicht; 1007 war sie bereits tot, da Thedald
pro anima mea et quondam Willae
conjugis suae in der Dotationsurkunde für Polirone disponiert;
ihr Todestag war nach Donizo v. 596 der 30. August. Aus der Ehe zwischen
Thedaldund
Willa
entsprossen drei Söhne
Thedald, Bischof
von Arezzo, der um 1020 durch die Gunst HEINRICHS
II. dies wichtige Bistum erhielt, Bonifaz
und
Konrad.
Brunhofer, Ursula: Seite 372
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"Arduin von Ivrea. Untersuchungen zum letzten italienischen
Königtum des Mittelalters."
Die Möglichkeit der Verbindung einer Nachkommin des Königs Hugo mit der Familie der Grafen von Piacenza soll aber dennoch näher erläutert werden, da sich anhand dieser auch Lösungsvorschläge in anderen Problemen der Genealogie ergeben könnten [150 1017/21 /FDT, Nr. 7ff./MP, Nr. 307) ist bezeugt, daß die Söhne Tedalds von Canossa und die Söhne des Grafen Hugo von Piacenza über Teile der gleichen Erbschaft verfügten. Es handelte sich um jene res Bertaldi, an welchen auch der ALEDRAMIDE Anselm II. gemeinsam mit seiner otbertinischen Frau Adela einen Anteil hatte. M.G. Bertolini (Note di genealogia e di storia canossana, in: Ceti dirigenti in Toscana nell'eta precomunale, Pisa 1981, Seite 135ff.) konnte die Gattin Tedalds überzeugend als Tochter des Markgrafen Hubert von Tuszien identifizieren. Die mit einem GANDULFINGER vermählte mutmaßliche Enkelin des Königs Hugo hatte einen Sohn Hugo, bei dessen Identität mit dem Vater der Erben von 1021 sich folgende Möglichkeit böte:
König Hugo
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Hubert
Rotlinda
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Willa oo Tedald
Berta oo Gandulfinger
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--
Bonifaz Konrad
Hugo
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Lanfrank Adalbert
oo Tedald Markgraf von Canossa
-8.5.1015
Kinder:
Bonifaz I.
um 985-6.5.1052 ermordet
Konrad
-15.7.1030
gefallen
Literatur:
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Bresslau Harry: Jahrbücher des Deutschen
Reiches unter Konrad II. Verlag von Duncker&Humblot Leipzig 1879 Band
I Seite 431-436 - Brunhofer, Ursula: Arduin von Ivrea. Untersuchungen
zum letzten italienischen Königtum des Mittelalters. Arethousa Verlag
Augsburg 1999 Seite 372 - Golinello, Paolo: Mathilde und der Gang
nach Canossa, Artemis und Winkler Düsseldorf 1998 -