Sohn des Grafen
Amelung (I)
Bennid (I) erhielt 811 von KARL DEM GROSSEN eine Rodung im Kaufunger Wald (heute Benterode) bestätigt. Die Familie hatte ihren locus nativitatis, von ihren Verwandten vertrieben, verlassen müssen. Diese ihre Heimat wird auf Grund ihrer Tradition an Fulda und Hersfeld um Orden (bei Quedlinburg) gesucht, das heißt im gleichen Raum, wo die Hessi-Tochter Gisla, die mit dem BILLING Unwan aus dem fränkischen Zweig vermählt war, das Kloster Wendhausen gründete.
Krüger Sabine: Seite 82
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"Studien zur sächsischen Grafschaftsverfassung"
Ein Sohn Bennid
wird
in dem Diplom vom Jahre 811 selbst genannt, wir dürfen ihn wohl in
dem Bennicho wiedererkennen, der zusammen
mit Billung ob remedium anime fratris aui Rudrati Besitz in villa Orda
(Orden) in pago Hardegowe an Fulda tradiert.
Bennids
Gemahlin
kennen wir nicht, man könnte aus dem Namen seines Sohnes Wichmann
schließen, daß sie in verwandtschaftlichen Beziehungen zu dem
älteren Grafen dieses Namens gestanden habe.
oo N.N.
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Kinder:
Amelung (II)
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Wichmann comes
- 880
Literatur:
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Krüger, Sabine: Studien zur Sächsischen
Grafschaftsverfassung im 9. Jahrhundert, Vandenhoeck & Ruprecht Göttingen
1950 Veröffentlichung der Historischen Kommission für Hannover
Seite 82 -