Tochter des Grafen
Babo I. von Kühbach; Schwester der Grafen
Adalbero und Udalschalk
von der Paar
Tochter des Grafen
Adalbero von Kühbach (H.C. Faußner)
Nach W. Wegener Tochter des Grafen
Babo I. von Kühbach und der Willibirg
von Ebersberg, Tochter von Graf Adalbero I.
GENEALOGISCHE TAFELN ZUR MITTELEUROPÄISCHEN GESCHICHTE
----------------------------------------------------------------------------------------------------
Wegener Dr. Wilhelm: Seite 67
*******************
22. Hildegard (Hilta)
-------------------------
F. s. 18 zu (1008/09);
Gemahl:
----------
1. Adalbero
c 1015 Graf Adalbero macht für sich und seine
Gattin Hiltigart
eine namhafte Schenkung an das Kloster Kühbach Oefele, Kühbach
282 n 6;
c 1025 die Gräfin Hiltegart
beschenkt auf dem Totenbett das Kloster Kühbach zu einem
Seelgerät für ihren Gatten, den Grafen Adalbero, und ihre
beiden Kinder (filii), anders schenkt sie ihrer Tochter Willibirg
auf
Lebenszeit, auch etwaiger Kinder, wieder anders bekommt zur Hälfte
Graf Konrad (Chunrad, ihr 2. Gatte), zur anderen Hälfte Kühbach
Oefele, Kühbach 281 n 5
c 1025 Udalschalk von Elsendorf übergibt Kühbach
für den Grafen Cunrad und seine Gattin Hiltegart
Güter
für das Seelenheil beider, ferner des Grafen Adalpero und ihrer (d.
i. Adalperos und der Willibirg) Kinder Oefele, Kühbach 282 n 7. Über
die Identität des ersten Gatten Adalbero lässt sich nichts
aussagen; der zweite Gatte dürfte der WELFE
Kuno (urk. 1000-1020), Vater des Sualafeldgrafen Kuno (1044,
1053) und wahrscheinlich selbst Graf im Sualafeld nach 16 gewesen sein.
1. oo Adalbero Graf
-
2. oo Konrad Graf von Sualafeld
-
Kinder:
---------
Adalbero von Badershausen
-
Willibirg
-
------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Faußner H. C.:
************
"Frühzeit der Babenberger"
Auch Gräfin Hiltegart
sah einen ansehnlichen Beitrag zur Ausstattung aus ihrer Hinterlassenschaft
vor. So veranlasste sie ihren Gemahl, Graf Adalpero de Patrashusum,
wie er in den Tegernseer Aufzeichnungen genannt wurde, die Verpflichtung
einzugehen, an das Kloster nach ihrem Tode von ihrem Erbbesitz um Kühbach,
an dem er ehemännliche Verfügungsgewalt hatte, den zu Paar (Gemeinde
Haslangkeut), Inchenhofen, Winden (Gemeinde Stockensau), Reifersdorf und
Taxberg (beide Gemeinde Unterbernbach) pro remedio animarum sui amborum,
Adalbero,
videlicet et Hiltegarde, ac parentum
eorum zu übergeben. Aber Adalbero starb vor ihr, ebenso der
gleichnamige Sohn, und sie heiratete einen Grafen Konrad. Als es
dann mit ihr zu Ende ging (in extremis posita), übertrug sie cuidam
nobili viro Ulscalch als Salmann ihren Besitz Wollomoos, Biberbach, den
dritten Teil der Weinberge in Rehlimg und Liupheringen und dazu iuxta fluvium
naba tantum predii, quod possit persolvere tres libras nummorum, auf das
er diese Besitzungen der Kühbacher Klosterkirche übergebe pro
requie anime suae et anima Adalberonis comitis mariti sui et amborum filiorum.
Weiteren Erbbesitz übertrug sie ihrer Tochter Willibirg,
gegebenenfalls auch für deren Nachkommen. Sollte sie aber keine haben,
so hatten nach ihrem Tode die 5 Besitzungen, die bereits einst durch ihren,
Hiltegarts
Gemahl Adalbero dem Kloster zugesagt worden waren, in
dessen Eigentum überzugehen. Ihr restlicher Erbbesitz, so verfügte
comitissa Hiltegart, hatte zwischen
Graf Konrad, ihrem Gemahl, und dem Kloster geteilt zu werden.
1. oo Adalbero de Patrashusum
-
2. oo Konrad Graf
-
Kinder:
1. Ehe
Adalbero Graf von Badershausen
-
2. Ehe
Konrad Graf von Reipertsberg
-
Willibirg
-