Adalbero                                                  Graf an der Paar
------------                                                Gründer von Kühbach
   -9.10. nach 1011
 

Sohn des Grafen Babo I. von Kühbach aus seiner 1. Ehe mit der Ita von Schwaben, Tochter von Herzog Konrad
Nach W. Weniger Sohn des Grafen Babo I. von Kühbach und der Willibirg von Ebersberg, Tochter von Graf Adalbero I.
 

GENEALOGISCHE TAFELN ZUR MITTELEUROPÄISCHEN GESCHICHTE
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Wegener Dr. Wilhelm: Seite 67
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20. Adalbero
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s. 18 (1008/09); eV.
c 995 Adalpero comes nQ 5, 222 n 1343, 228 n 1355;
1000 11/6 OTTO III. schenkt seinem Getreuen, dem Grafen Adalbero, ein Hofstätte in Regensburg DD 2, 798 n 370;
1003 30/6 HEINRICH II. übergibt dem Grafen Adalbero einen Wildbann zwischen Isar und Loisach DD 3, 65 n 54;
1008/09 s 18
1010 16/4 Kloster Polling liegt in pago Houisi in der Grafschaft des Grafen Adalbero DD 3, 249 f n 212
(1011 Mai/Juni) Regensburg Adalbero de Choupach preses nQ 9, 1 f;
1011 26/6 HEINRICH II. beurkundet die Stiftung des Nonnenklosters Kühbach in comitatu Herteshusa (Hörzhausen AG Schrobenhausen) durch quidam fidelium nostrorum comes officio nomine Adalbero, der lebenslänglich Vogt sein soll DD 3, 2265 ff. n 230;
+ (nicht vor 1011) 9/10 Freising Dom: Adalbero comes 11. Jh. Necr. 3, 83.
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Weinfurter Stefan: Seite 106
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"Heinrich II. Herrscher am Ende der Zeiten"

Noch ein weiterer Besitzschwerpunkt Kunigundes läßt sich in Bayern ausmachen. Er befand sich an der Westgrenze des Herzogtums im Bereich des Lechs. In einer ihrer Urkunden von 1025 wird festgehalten, daß sie dem  Adligen Babo den Königshof Ecknach (nahe bei Aichach) anvertraute, damit dieser ihn an das Frauenkloster Kühbach (nordöstlich von Aichach) weitergebe. Dieses Frauenkloster war zwischen 1008 und 1011 von den Grafen von Kühbach-Hörzhausen gegründet worden. Diese Adelsfamilie, die mit den Grafen von Ebersberg verwandt war, muß zur Spitze des bayerischen Adels gezählt werden. Zu ihr gehörte Udalschalk I., der Vogt von Freising und für kurze Zeit, 1003 und 1004, Graf im Nordgau. Er hinterließ bei seinem Tod 1008 seinem Bruder Adalbero, dem Grafen von Kühbach-Hörzhausen, das Vermächtnis, mit einem Teil seines Erbes ein Kloster in Kühbach zu Ehren des hl. Magnus zu gründen. 1011war die Gründung vollzogen. Ihre Schwester Liutgard hatte einen Sohn namens Udalschalk (II.), der die Vogtei über Freising von seinem Onkel übernahm. In der Urkunde Kunigundes für Freising tritt er als Vogt auf. Auch Babo, der Empfänger der Schenkung Kunigundes, ist dieser Familie zuzurechnen, der Kunigunde offenbar in besonderer Weise verbunden war.

Weinfurter Stefan: Band I Seite 555
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"Die Salier und das Reich"

Tatsächlich läßt sich außer einer Namensgleichheit des ersten evident belegten Vertreters dieser Familie, des Grafen Adalbero, mit zwei Mitgliedern des Hauses EBERSBERG nicht eine einzige konkrete Beziehung nachweisen zwischen den EBERSBERGERN und der hier angesprochenen Familie, die wir nach ihrem um 1010 gegründeten Hauskloster die KÜHBACHER nennen wollen, wobei festzuhalten wäre, daß auch ein Graf Udalschalk aus diesem Haus sich einmal so nennt. Flohrschütz sieht, nicht ganz ohne Berechtigung, in den KÜHBACHEERN einen Seitenzweig der im Chiemgau beheimateten BABONEN. Ihre Grafschaft scheint weit ausgedehnt  gewesen zu sein. Hörzhausen war wohl ein Mittelpunkt derselben, ohne daß sich die eigentliche Funktion dieses Ortes erkennen läßt.
 
 
 

  oo N.N.
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Kinder:
H. C. Faußner:

  Hildegard
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  1. oo Adalbero Graf von Patrashausen
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  2. oo Konrad
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Literatur:
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Die Salier und das Reich, hg. Stefan Weinfurter, Jan Thorbecke Verlag 1991, Band I, Seite 555,565/Band II 515 - Weinfurter, Stefan: Heinrich II. (1002-1024) Herrscher am Ende der Zeiten, Verlag Friedrich Puset Regensburg 1999, Seite 106 -