Sohn des Grafen N.N. und einer EZZONIN
Kimpen Dr. Emil: Seite 89-94
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"Zur Herkunft Heinrichs von Laach"
in: Eifelkalender für das Jahr 1953
Von dieser 1. Linie des Hauses
HOCHSTADEN sind nur 3 Mitglieder deutlich bezeugt, der von 1074
bis etwa 1096 erscheinende Gerhard I.
nebst seinem Bruder, dem Erzbischof
Hermann III. dem Reichen von Köln (1089-1099), und seinem
Sohn, dem vor 1149 verstorbenen Gerhard
II., mit dem die 1. Grafen
von Hochstaden im Mannesstamm erloschen. Da die Urkunde des Papstes
Innozenz II. von 1139 aber die dem Kloster Laach vom Grafen
Gerhard geschenkte Hälfte des Laacher Sees bestätigt
und dieser Spender im Laacher Nekrolog "Gerardus
comes de Hostade" heißt, steht einwandfrei fest, dass
Heinrich von Laach, der die andere Seehälfte gehabt hatte, ein Bruder
Gerhards
I. von Hochstaden war.
Über die Herkunft der Grafen von Hochstaden schwebt
ein ganz beträchtliches Dunkel. Ein wenig Licht verbreiten immerhin
die Überlieferungen einiger Quellen, nach denen Heinrich von Laach
den 1092 gewählten und vor 1106 verstorbenen
Metzer
Bischof Poppo zum Bruder hatte und Poppo früher auch Burkhard
hieß; denn Namen wie Poppo und Burkhard weisen auf Ostfranken hin.
Ein Umblick dortselbst läßt erkennen, dass auch der nach 1102
geborene und seit 1143 sein Amt ausübende rheinische Pfalzgraf Hermann
III. von Stahleck, der Sohn eines Grafen Goswin und einer zu dem niederrheinischen
Herrengeschlecht von Gladbach gehörenden Liutgard, aus Ostfranken
stammte. Hermann wie sein Vater nannten sich beide auch nach Hochstädt
an der Aisch, einem Ort, dessen Name lebhaft an Hochstaden erinnert; ein
1051 verstorbener erster, ein 1065 im Kampf mit dem Würzburger Bischof
gefallener 2. und ein zwischen 1071 und 1097 genannter Goswin müssen
zu den Vorfahren Goswins IV. von Stahleck gehört haben. Der Name seines
Sohnes Hermann von Stahleck deutet auf alle Fälle an, dass dieser
ein Großneffe Erzbischofs
Hermanns III. aus dem Hause HOCHSTADEN
war.
Diese Tatsachen im Verein mit dem Reichtum Erzbischof
Hermanns III. von Köln, seinem Wirken gerade am Sitz des ezzonischen
Erzbischofs Hermann II. und seinem ezzonischen Namen erzwingen den
Schluß, dass Gerhard I. von Hochstaden
eine ezzonische Mutter hatte.
oo N.N.
-
Kinder:
Gerhard II.
-
1149
Tochter
-
oo Theoderich Graf von Are
- 1125