Sohn des N.N ; eventuell Enkel des Bischofs
Liutwin von Trier
Mitterauer Michael: Seite 67
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"Karolingische Markgrafen im Südosten."
Von Werinheri, dem
Gründer
von Kloster Hornbach, wird einhellig angenommen, daß er zu den
WIDONEN
zu zählen ist, "einer Familie, mit der sich wohl kaum ein anderes
Adelsgeschlecht an Fülle der Macht und der Reichweite des Einflusses
messen konnte".
Graf Warnar bezeugte 715 gemeinsam mit den Brüdern
Graf
Wido und
Erzbischof
Milo und dem Grafen Nantheri
eine Urkunde für das Apostelkloster
in Metz.
M. Chaume sieht im angeblichen Gründer von Hornbach
einen Schwiegersohn
Erzbischofs Liutwins und macht ihn zum Ahnherrn
einerseits der Werinheri-Nantheri-Gruppe, andererseits der WIDONEN
VON SPOLETO, indem er Lantpert, den widerrechtlichen
Besitzer von Mettlach unter König Pippin
als einen weiteren Sohn des älteren Nantheri einreiht. Es scheint
auch darauf hinzudeuten, daß zwischen WIDONEN
und
WARINIDEN enge Verwandtschaft, wenn nicht sogar Stammesgleichheit bestanden
hat.
Schreibmüller, Hermann: Seite 197
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"Die Ahnen Kaiser Konrads II. und Bischof Brunos von
Würzburg, in Herbiopolis Jubilans. 1200 Jahre Bistum Würzburg."
Der Begründer des Klosters Hornbach war nach
der Vita Pirmini in der ersten Hälfte des 8. Jahrhunderts einWern(h)er
[Nach wie vor halte ich diesen Wernher
für den Stifter des Klosters Hornbach. Ich schätze die Glaubwürdigkeit
der Vita Pirmini höher ein und sehe keinen Anlaß, dem von ihr
als Stifter genannten Werner Klostergründung oder gar sein
Leben abzusprechen. Allerdings halte ich ihn nicht für den Stammvater
der späteren
SALIER,
vielmehr Landbert I., den Enkel
Bischof Liutwins.
Die von
Fath angenommene Gleichheit des 814 gestorbenen Werner
mit dem in
der Vita Philippi Cellensis erwähnten Werner, der übertriebene
Geltungsansprüche stellte, halte ich für erwiesen.], der erste
gesicherte Träger dieses seit ihm lange Zeit vorherrschendne Lieblingsnamen
in seiner Sippe. Dieser Wernher
war aller Wahrscheinlichkeit nach
ein Enkel Bischof Liutwins, ein Neffe Bischof Milos. Aber
nicht er wurde der Ahnherr der späteren
SALIER,
wenn er auch als "progenitor" bezeichnet wird; dieses Wort kann
auch erweiterten Sinn haben. Ahnherr wurde sein Bruder Lantbert (Lambert),
der drei Söhne hatte: Wido,
Stammvater der italienischen
WIDONEN
und
LAMBERTINER,
Hrodold mit einmaligem Namen und einmaliger Erwähnung und Wern(h)er,
von dem die deutschen SALIER-Könige
und -kaiser abstammen. Nicht geringe Schwierigkeiten bereitet es, die vielen
Träger des Namens Werner auf Generationen zu verteilen, da
die Quellen nur sehr sparsam das Verwandtschaftsverhältnis angeben.
Die Gründung des Klosters Hornbach (Gemünd)
hängt eng mit dem heiligen Primin zusammen. Der "aus hohem fränkischen
Geschlechte stammende" Wernher rief Pirmin zu sich in das ausgedehnte
Waldland (Vogesen) des Bliesgaus, wie uns die ältere Lebensbeschreibung
des Heiligen glaubhaft erzählt. Der "sehr mächtige" Grundherr
zeigte Pirmin sein umfangreiches Eigengut und stellte ihm die Wahl eines
Waldstückes frei.
oo N.N.
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Kinder:
Nantheri 734-767
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Herloin 734
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Rothari 734
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Literatur:
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Mitterauer Michael: Karolingische Markgrafen im
Südosten. Archiv für österreichische Geschichte Band 123.
Hermann Böhlaus Nachf./Graz-Wien-Köln 1963 Seite 67 - Schreibmüller,
Hermann: Die Ahnen Kaiser Konrads II. und Bischof Brunos von Würzburg,
in Herbiopolis Jubilans. 1200 Jahre Bistum Würzburg Festschrift zur
Säkularfeier der Erhebung der Kiliansreliquien Würzburger Diözesangeschichtsblätter
14/15 1952 Seite 197 -