Sohn des Grafen
Volkwin II. von Schwalenberg aus seiner 2. Ehe
Andreas Thiele: Band I, Teilband 2 Tafel 398
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"Erzählende genealogische Stammatfeln"
Widekind III. folgte 1178 dem Vater,
fiel 1179 von Heinrich dem Löwen ab und wurde in der Schlacht bei
Halerfelde gefangen. Er kämpfte 1180/81 gegen ihn mit und markierte
den Höhepunkt des Hauses, frei von sächsischer Lehenshoheit.
Er teilte um 1184 mit seinem Onkel Widekind
II. und nannte sich zuerst "Graf von Waldeck".
Er mußte 1189 die Vogtei Paderborn mit Busdorf und Abdinghof verkaufen,
womit die Hauptstütze seiner Herrschaft verlorenging und der Abstieg
seines Hauses begann. Mit ihm begannen die jahrhundertelangen Auseinandersetzungen
zwischen Waldeck und den Erzbischöfen
von Köln, bis in das 17. Jahrhundert bestimmend für Waldecks
Geschichte. Er verlegte die Residenz nach Waldeck, da dieses außerhalb
des Rechtsgebietes der Erzbischöfe von Köln lag, im Bereich der
Erzbischöfe von Mainz. Er gewann Stadt und Freigericht Korbach, beteiligte
sich am 3. Kreuzzug und starb da.