Sohn des Grafen Udalrich X. von Bregenz und der Bertha von Kellmünz, Tochter von Gegenkönig RUDOLF von Rheinfelden
Prinz von Isenburg:
***************
Rudolf, Enkel des Gegenkönigs
RUDOLF von Rheinfelden, war Graf in Unterrätien, Graf von
Chur, Vogt von Ochsenhausen und Chur.
Paul Friedrich Stälin: Seite 255
****************
"Geschichte Württembergs"
Ein Streit zwischen den Grafen Hartmann von Kirchberg und Rudolf von Bregenz, höchstwahrscheinlich über das Erbe des Grafen Otto von Buchhorn, wurde den 10. Januar 1109 (oder 1108) bei Jedesheim (unfern Illertissen) in einer mörderischen Schlacht zugunsten des ersteren entschieden. Rudolfs Mutter, Bertha, die Tochter des Gegenkönigs RUDOLF von Schwaben, hatte, einer Quelle, zufolge, männlich mitgekämpft.
Karl Schmid: Seite 138,145
**********
"Rudolf von Pfullendorf"
Zösmaier verfocht die These, in dem am 25. Oktober 1158 und am
14. Februar 1160 in Italien auftretenden Grafen
Rudolf von Bregenz sei dieser selbst und nicht sein Verwandter
Rudolf von PFULLENDORF
zu erblicken. Ach Helbok hat diese neue These, die den Tod des BREGENZERS
auf den 27./28. April nach Pavia und dessen Bestattung im Kloster Mehrerau
auf den 12. Mai 1160 verlegt, als "überzeugend nachgewiesen" bezeichnet.
Die Gemahlin des Grafen Rudolf von Bregenz,
die WELFIN Wulfhild,
eine Schwester Welfs VI. und Heinrichs des Stolzen, zog sich nach dem Tode
ihres Gatten in das Kloster Wessobrunn zurück. Laut einer im Wessobrunner
Traditionskodex überlieferten Schenkungsurkunde übergab Welf
VI. das Gut Kessing um seines Seelenheils und das seiner Schwester. Die
Urkunde steht unter den der Abtei während der Regierung des Abtes
Walto zuteil gewordenen Schenkungen, dessen Todestag auf den 27. Dezember
1156 fiel. Wulfhilde
war demnach im Jahre 1156 bereits Witwe.
Da Rudolf von Bregenz in einer
Königsurkunde für das sächsische Kloster Fredesloh vom 29.
Mai 1153 als Zeuge auftaucht, sein Todestag nach den Nekrologien aber auf
einen 27./28. April bzw. einen 12. Mai fiel, setzte König
das Jahr 1154 als terminus post quem für den Tod des BREGRENZERS
an.
Da der PFULLENDORFER
Rudolf von Bregenz als Graf von Schweinshut
auch in der Urkunde vom 1. August 1152 als Zeuge genant ist, demnach sicherlich
schon zu jener Zeit Vogt von Chur war, ist der terminus ante quem für
den Tod des letzten BREGENZERS
im Frühjahr 1152 anzusetzen.
Den letzten sicheren urkundlichen Nachweis des Grafen
Rudolf von Bregenz - sicher, weil in der zu nennenden Urkunde
neben dem BREGENZER auch der
Ramsberger Rudolf als Zeuge vorkommt - besitzen wir aus dem Jahre 1142.
"Rodulfus Brigantinus comes" bezeugt
eine Königsurkunde KONRADS III.
vom 19. März zu Konstanz für das Kloster Salem. Doch dürfte
auch der "Rovdolfus comes Brigantinus"
der Urkunde vom 4. September 1143 der BREGENZER
gewesen sein, obwohl in diesem Diplom neben dem "Brigantus comes" nur ein
"Rovdolfus comes" vorkommt, in dem aber wohl der RAMSBERG-PFULLENDORFER
zu erblicken ist.
Das Ergebnis unserer Untersuchung lautet daher: Der letzte Graf von
Bregenz ist zwischen 1143 und 1152 gestorben.
1. oo Irmengard von Calw, Tochter des Grafen Adalbert II.
-
2. oo Wulfhild von Bayern, Tochter des Herzogs Heinrich der
Schwarze
-8.5. nach 1156 oder 1160
Kinder:
2. Ehe
Elisabeth
1152- nach 1.4.1216
vor 1152
oo Hugo Pfalzgraf von Tübingen
um 1115/20-18.12.1182