Tochter des Königs
Johann II. der Gute von Frankreich aus seiner 1. Ehe mit
der Bona
von Luxemburg, Tochter von König
Johann von Böhmen
Lexikon des Mittelalters: Band V Spalte 524
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Johanna von Frankreich (J. von Valois), Königin
von Navarra
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+ 1373
Tochter König Johanns II.
von Frankreich, wurde 1355 Unterpfand der Versöhnung zwischen
Johann II. und Karl II. von Navarra
mit letzterem vermählt. Die von der navarresischen Historiographie
stark verdrängte Johanna nahm
als - zumindest nominelle - Inhaberin des Amtes des Gobernador oder
lieutenant die Stellvertretung ihres Gemahls wahr, wenn dieser
in Frankreich weilte; umgekehrt reiste sie während der Aufenthalte
Karls
II. in Navarra oft in seinem Namen an den französischen
Hof und nach Montpellier. In ihrer Persönlichkeit stark von der Zugehörigkeit
zum französischen Königshaus geprägt, bemühte sie sich
nachdrücklich, aber erfolglos um eine Versöhnung zwischen ihrem
Mann und König
Karl V., ihrem Bruder.
1351
2. oo Karl II. der Böse König von Navarra
10.1332-1.1.1387
Kinder:
2. Ehe
Maria
um 1360- nach 1420
oo Alfons I. Herzog von Gandia (Aragon)
-7.3.1412
Johanna
1370-10.7.1437
2.9.386
1. oo 3. Johann V. Herzog von Bretagne
1340-2.11.1399
7.2.1403
2. oo Heinrich IV. König von England
3.4.1367-20.3.1413
Karl III. der Gute
1361-8.9.1425
Peter Graf von Mortain
31.3.1366-29.7.1412
Philipp
- jung
Bona
- jung
Blanka
- 13 Jahre alt
Literatur:
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Ehlers Joachim/Müller Heribert/Schneidmüller
Bernd: Die französischen Könige des Mittelalters. Von Odo bis
Karl VIII. 888-1498. Verlag C. H. Beck München 1996 Seite 267,270
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