Katharina von Burgund                           Gräfin von Guise
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    -   1414
 

Jüngere Tochter des Herzogs Johann Ohnefurcht von Burgund und der Margarete von Bayern-Holland, Tochter von Herzog Albrecht I.
 

Markale Jean: Seite 248
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„Isabeau de Bavarie“

Und doch war der Grundstein zu einer Annäherung zwischen ANJOU und BURGUND gelegt worden: Man hatte den ältesten Sohn von Ludwig II. und Yolanda mit einer der Töchter Johanns, der kleinen Katharina von Burgund, vermählt und diese lebte in Angers am Hofe ihrer künftigen Schwiegereltern.
Die erste Aktion des Kurswechsels bestand darin dass Yolanda beschloß, die kleine Katharina von Burgund wieder ihrem Vater zurückzuschicken, womit sie zu verstehen gab, dass das früher vereinbarte Heiratsprojekt aufgegeben worden war. Dies war ein offener Affront gegen den Herzog von Burgund. Seit bald drei Jahren hatte Katharina bei ihrem Verlobten, Graf Ludwig von Guise, dem künftigen Ludwig III. von Anjou, im Hause ANJOU gelebt und bereits den Titel einer Gräfin von Guise geführt. Nun ließ sie der Herzog von Anjou am 20. November 1413 von Sire de Loigny mit einem Gefolge von 120 Rittern feierlich bis nach Beauvais zurückführen. Dort wurde sie mit großem Pomp den Händen der Edlen von Burgund übergeben, die gekommen waren, um sie im Namen ihres Vaters in Empfang zu nehmen. Weit weniger legal war dagegen, dass Ludwig von Anjou und Yolanda von Aragon die Mitgift an Geld und Sachwerten einbehielten, die Katharina von Burgund mitgebracht hatte.
 
 
 
 
 
 

Literatur:
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Markale, Jean: Isabeau de Bavarie. Eugen Diederichs Verlag München 1994 Seite 248 -
 
 
 
 
 
 
 
 
 


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