Ältester Sohn des Grafen
Theobald I. von Blois und der Liutgard
von Vermandois, Tochter von Graf
Heribert II.
Brandenburg Erich: Tafel 2 Seite 4
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VIII. 9 b. THEOBALD
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* ca. 945, + 962
VIII. Generation
6-9
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Von den Kindern, die Liutgard/Ledgard,
die Tochter Heriberts II., aus ihrer
2. Ehe mit Graf Tedbald von Blois, Chartres, Chateaudun,
Vicomte
von Tours hatte, ist der Älteste, der den Namen des Vaters trug,
schon 962 (im Sommer) in der Schlacht bei Ermentrouville gefallen,
im Kriege seines Vaters mit dem Herzog der Normandie. Kaum viel später
als er dürfte Hugo geboren sein, der nicht erst "vor 978 5.
II.", wie Brandenburg meint, sondern schon 969 Erzbischof von Bourges wurde,
vgl. A. Gandilhon, Catalogue des actes des archeveques de Bourges anterieurs
a l'an 1200, Bourges-Paris 1927, Seite XIX.
Wir dürfen annehemen, daß Hugo von vornherein
für die geistliche Laufbahn bestimmt war, da Tedbald dem Vater
in seinen Grafschaften folgen sollte. Erst durch Tedbalds frühen
Tod wurde Odo, in dem wir, im Gegensatz zu Brandenburg, den jüngeren
Bruder Hugos zu sehen haben, zum Nachfolger im väterlichen Machtbereich.
Richard heiratete im Jahr 960 die Schwester des ROBERTINERS,
eine Verbindung, die noch von Hugo dem Großen
in die Wege geleitet worden war. Das neue Bündnids trug Früchte
während eines Konfliktes zwischen Franken und Normannen, der nach
960 einige Jahre andauerte. Als Tedbald im Juli 962 Rouen
angriff, schlug ihn Richard bei Ermentrouville, vor den Toren seiner Hauptstadt.
Der gleichnamige Sohn Tedbalds fiel in diesem Kampf.
Literatur:
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Werner Karl Ferdinand: Die Ursprünge Frankreichs
bis zum Jahr 1000. Deutscher Taschenbuch Verlag GmbH & Co. KG, München
1995 Seite 518 -