Tochter des Königs Sigismund
von Burgund
Jarnut Jörg: Seite 29,93
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„Agilolfingerstudien“
Über diese Theudechildsind
wir recht gut informiert. Nach 507 als Tochter König
Theuderichs und seiner zweiten Gemahlin, der Burgunder-Prinzessin
Suavegotta, geboren, wurde sie dem niederrheinischen Warnen-König
Hermegisclus verheiratet.
Durch eine auf der Auswertung alter Reimser Urkunden
beruhenden Mitteilung des im 10. Jahhrhundert lebenden Chronisten Flodoard
erfahren wir, daß Suavegotta,
die zweite Gemahlin König Theuderichs (+
533) und damit Stiefmutter König
Theudeberts, eine Tochter hatte, die Theudechild
hieß und damit eine Halbschwester Theudeberts
war.
Zöllner Erich: Seite 76,80
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"Geschichte der Franken bis zur Mitte des 6. Jahrhunderts."
Reims ist als Hauptstadt Theuderichs,
abgesehen von dem Hinweis bei Gregor, IV, 22 wohl auch durch die Erwähnung
einer Schenkung seiner Gemahlöin Suavegotho
und einer Prekarie seiner Tochter Theudechilde
für die Reimser Kirche einigermaßen gesichert.
Theuderich blieb
freilich der fränkischen Aktion ferne; der Umstand, daß er mit
Suavegotho, einer Tochter des
Burgunder-Königs
Sigismund vermählt war, dürfte dabei eine Rolle gespeilt
haben.
oo Theuderich I. König der Franken
um 485-
534
Kinder:
Theudechild
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Literatur:
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Dahn Felix: Die Franken. Emil Vollmer Verlag 1899
- Ewig Eugen: Die fränkischen Teilungen und Teilreiche (511-613).
Verlag der Akademie der Wissenschaften und der Literatur in Mainz 1952
- Jarnut, Jörg: Agilolfingerstudien. Anton Hirsemann Stuttgart
1986, Seite 129,93,96 - Zöllner Erich: Geschichte der Franken
bis zur Mitte des 6. Jahrhunderts. Verlag C. H. Beck München 1970,
Seite 76,80,107 -