Tochter des Königs
Pippin von Italien
Werner Karl Ferdinand: Seite 445
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"Die Nachkommen Karls des Großen bis um das Jahr
1000 (1.-8. Generation)"
III. Generation
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Nach Brandenburg sind die Töchter
Pippins
nur bei Einhard c. 19 erwähnt.
Vgl. aber Tellenbach, Stud. 58
zum urkundlichen Nachweis, daß Graf Altchar 807 als baiolus
der Pippin-Tochter
Adalhaid
diese von Italien aus zum kaiserlichen Hof brachte. Vgl. auch die folgende
Anmerkung:
4-7 Für alle Pippin-Töchter
ergibt sich aus Einhard c. 19, daß sie dem Vater (+ 810) überlebten
und von Kaiser KARL,
also vor 814, der Erziehung zusammen mit seinen Töchtern am Hof übergeben
wurden.
Beim Tode seines Sohnes, König
Pippins von Italien, zeigte er sich als fürsorglicher Großvater.
Seinen Enkel, Pippins
Sohn Bernhard,
erhob er sofort zum König von Italien. Sodann holte er die fünf
Enkelinnen Adalhaid, Atula,
Gundrada,
Berthaid
und
Theodrada
an seinen Hof und ließ sie gemeinsam mit seinen Töchtern aufziehen
und erziehen.
Literatur:
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Borgolte Michael: Die Grafen Alemanniens in merowingischer
und karolingischer Zeit. Eine Prosopographie. Jan Thorbecke Verlag Sigmaringen
1986, Seite 46 - Schwager, Helmut: Graf Heribert II. von
Soissons. Verlag Michael Lassleben Kallmünz/Opf. 1994, Seite 22 -
Wies
Ernst W.: Karl der Große. Kaiser und Heiliger. Bechtle Verlag Esslingen
1986, Seite 258,303 -