Nach Dirk Rosenstock 3. Sohn des vir
inluster Authari aus seiner 1. Ehe mit der Aiga
Friese Alfred: Seite 17-26
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"Studien zur Herrschaftsgeschichte des fränkischen
Adels"
Aus den Viten Columbans und Audoins
von Rouen lernen wir auch Rados
Brüder kennen, Ado und Dado/Audoin,
die zusammen mit Chagnerichs Kindern Faro de gente Burgundionum, Burgundofara
und Chagnoald in der Reichs- und Kirchenpolitik der nächsten Jahrzehnte
eine so wichtige Rolle spielen sollten.
Rado zog sich rechtzeitig an den Hof nach Paris zurück,
wo seine Brüder Ado und
Dado/Audoin
zusammen mit Burgundofaro, Filibert von Jumieges und Elegius von Limoges
an der scola palatii erzogen worden waren.
Nur der dritte Bruder, der von Columban zutiefst beeindruckte
Ado,
verläßt schon 630 den Königsdienst und gründet auf
Eigengut in der Brie das Kloster Jouarre an der Marne. Radulfs Vater
gilt nach der Vita Agili als Gründer des Klosters Rueil (Radolium).
Zusammen mit seinen Brüdern beteiligte er sich um 635 auch an der
Gründung König Dagoberts
in Rebais-en-Brie.
Ewig Eugen: Seite 124,133
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"Die Merowinger und das Frankenreich"
Die jüngere, etwa zwischen 595 und 605 geborene Generation,
war repräsentiert durch die Söhne Chagnerichs von Meaux - Burgundofaro
und Chagnulfus - und die drei Söhne Authachars - Ado,
Radu und Audeonus/Dado.
Als Dagobert 629
die Nachfolge des Vaters in Paris antrat, fand er dort ältere und
jüngere Freunde noch vor: den Referendar Burgundofaro, den Thesaurar
Desiderius, den Goldschmied und Monetar Eligius, die drei Brüder Ado,
Rado
und Audoin/Dado.
Literatur:
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Ewig Eugen: Die Merowinger und das Frankenreich.
W. Kohlhammer GmbH Stuttgart Berlin Köln 1988 Seite 124,133 - Friese
Alfred: Studien zur Herrschaftsgeschichte des fränkischen Adels. Der
mainländisch-thüringische Raum vom 7. bis 11. Jahrhundert. Klett-Cotta
Stuttgart 1979 Seite 17-26 -