Sohn des Lanfranc von Martinengo; Enkel von Graf
Lanfranc II. von Bergamo
Pauler Roland: Seite 142
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"Das Regnum Italiae in ottonischer Zeit"
BISCHOF AMBROSIUS II.
Ambrosius kommt erstmals
am 23. Oktober 1023 als Bischof von Bergamo vor, als er mit Lanfranc
von Martinengo, dem Sohn des verstorbenen Grafen
Lanfranc II., Güter tauschte. Dieser Lanfranc von
Martinengo war ohne Zweifel der Vater des Bischofs, da Ambrosius
in einer Urkunde vom 2. Juli 1040 filius quondam Lanfranci de
loco Martinengo genannt wurde. Damit ist Ambrosius
der erste Bischof, der nachweislich der Familie der Grafen von Bergamo
entstammte; er war der Enkel Lanfrancs
II.
HEINRICH II. stellte
ihm ein Diplom aus, in dem er der Kirche von Bergamo die Immunität
für ihre Besitzungen bestätigte, soweit nicht ein Urteil des
Königsgerichtes entgegenstand; ferner sollten alle von den Bischöfen
seit der Zeit KARLS DES GROSSEN abgeschlossenen
Tauschverträge als gültig anerkannt werden.
Das politische Handeln des Ambrosius
war sicher von seinen gräflichen Verwandten bestimmt, zumal ihm die
Machtmittel fehlten, eine eigene Politik zu betreiben. So erkannte er schon
frühzeitig KONRAD II. an, von
dem er für die Kanoniker seiner Kirche schon 1026 eine Urkunde erbat
und auch selbst am 1. Mai 1027 eine Bestätigung der Besitzungen und
Rechte seiner Kirche erhielt.
Literatur:
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Pauler Roland: Das Regnum Italiae in ottonischer
Zeit. Max Niemeyer Verlag Tübingen 1982 Seite 142 -