Sohn des Grafen
Benedikt I. von Sabina und der Senatrix
Stephania, Tochter von Theodora
II.
Auf Anraten des Papstes Johannes XIII. ehelichte Benedikt II. Theodoranda, die Tochter des Creszentius vom Marmorpferd.
Görich Knut: Seite 240,260
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"Otto III."
Im Juni 998 führte Kaiser
OTTO III. zusammen mit Papst Gregor V. einen Feldzug gegen den
Sabiner-Grafen
Benedikt II., einen Angehörigen der Stefaniani-Linie
der
CRESCENTIER,
und zwang ihn zur Rückgabe von Cerveteri an den Papst. Hatte die Hinrichtung
des römischen Sippenoberhaupts also unmittelbare Konsequenzen für
den Besitzstand der sabinischen CRESCENTIER,
so diente auch die Verleihung von Stadt und Grafschaft Terracina an den
Grafen Daiferus II. von Traetto durch Silvester II. dazu, die Machtstellung
der CRESCENTIER im südlichen Latium
zu brechen.
Graf Benedikt II. von der Sabina
legte
998 unmittelbar nach der Hinrichtung des Crescentius
aus Furcht vor einer Einmischung OTTOS III.
einen Streit mit Hugo von Farfa bei. Zu diesem Zweck fand er sich wenige
Tage nach dem kaiserlichen Urteil zugunsten Farfas in S. Maria de Thermis
ein. Der gewählte Verhandlungsort war gleichzeitig eine Machtdemonstration
des vom Kaiser gestützten Abtes gegenüber den Sabiner-Grafen,
gegen den sich kaum zwei Monate später auch ein gemeinsamer Feldzug
OTTOS
III. und Gregors V. richtete.
Althoff Gerd: Seite 122
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"Otto III"
Mehrfach sieht man allerdings Kaiser und Papst gemeinsam
bemüht, entfremdeten kirchlichen Besitz wieder in die Verfügungsgewalt
der geistlichen Institutionen zu bringen. Diesem Ziel diente die
Bekämpfung eines Verwandten des Crescentius,
eines Grafen der Sabina namens Benedikt,
der dem Kloster Farfa Besitzungen geraubt hatte. Der Kampf kam übrigens
dadurch zu einem erfolgreichen Abschluß, dass Papst Gregor V. dem
Grafen drohte, seinen in Gefangenschaft geratenen Sohn vor seinen Augen
aufzuhängen, worauf sich der Graf ergab.
oo Theodoranda, Tochter des Crescentius vom Marmorpferd
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