Wilhelm I.
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    - nach 924
 

Sohn des N.N.
 

Wilhelm I. ist quellenmäßig kaum greifbar, kam wohl schon 888 mit König WIDO von Spoleto-Italien ins Land, stammte wie dieser aus dem fränkischen Reichsadel und unterstützte WIDOS Kaisertum. Er faßte in N-Italien Fuß und erschien noch 924 als Stütze König Rudolfs II. von Hoch-Burgund.

Hlawitschka, Eduard: Seite 84,117,119,187,291
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"Franken, Alemannen, Bayern und Burgunder in Oberitalien (774-962)"

CLXXV.              WILHELM

Der berühmte Markgraf Aledram bezeichnet sich in einer Urkunde aus dem August 961 als Sohn eines Grafen Wilhelm.
Da die Urkunden aus dem nordwestlichen Oberitalien, dem Gebiet, wo in späterer Zeit hauptsächlich der ALEDRAMIDEN-Besitz nachweisbar ist und wo somit auch Wilhelm sich vornehmlich aufgehalten haben dürfte, aus der Zeit vor 950 nur äußerst spärlich sind, läßt sich kaum etwas Näheres über ihn in Erfahrung bringen. Da aber überhaupt kein Anhaltspunkt für die Existenz mehrerer Grafen mit Namen Wilhelm in der 1. Hälfte des 10. Jahrhunderts zu finden ist [Vgl. H. Bresslau, Jahrbücher Konrads II., Band 1 - Exkurs IV, Seite 408.], wird man unseren Grafen mit jenem Vuillemus illustris comes identifizieren dürfen, der mit dem Grafen Giselbert von Bergamo und dem als Besitzer der Hl. Lanze bekannten Grafen Samson 924 im Gefolge König Rudolfs II. nachzuweisen ist und mit diesen Magnaten vom Burgunder-König die Übergabe eines Stückes des Stadtmauer von Pavia an den Bischof Wido von Piacenza und seine Kirche erwirkt [Nur Graf Suppo IV. spricht in einer Urkunde vom 26. Dezember 942 von einem (verstorbenen) Bruder Wilhelm, bezeichnet diesen aber nicht ausdrücklich mit dem Garfentitel, während er das für sich und seinen Vater (A)radi(ng)us tut und auch seinen Onkel Arding als Bischof kennzeichnet. - Der Wilielmus comes, dessen Land in Torenciano und in Pisina bei Vercelli in einer Urkunde vom 18. April 969 (B S S S 70 Seite 13, nr. 14) erwähnt wird, ist identisch mit dem 992 bereits verstorbenen Bruder des Bischofs Odelrich von Cremona (CdL Seite 1523, nr. 865) und somit eine Sohn des 961 erwähnten Grafen Nantelm von Seprio (CdL Seite 1108, nr. 644.)]; und vielleicht haben wir in ihm auch jenen Wilelmus vor uns, der König WIDO zum Kampf gegen BERENGAR im Jahre 888 mit 300 Gefährten aus Frankreich gefolgt war.
Daß Graf Wilhelm ein Franke war, braucht nicht nur aus der herangezogenen Meldung der Gesta Berengarii über sein (?) Einrücken in Italien mit WIDO (888) gefolgert zu werden, es wird auch durch die klare Aussage der Urkunde seines Sohnes und dessen Familie
(viventes lege salica -) erwiesen.


  oo N.N.
              -
 
 
 
 

Kinder:

  Aledram I.
         - wohl um 969
 
 
 
 

Literatur:
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Hlawitschka, Eduard: Franken, Alemannen, Bayern und Burgunder in Oberitalien (774-962), in Forschungen zur Oberrheinischen Landesgeschichte Band VIII Eberhard Albert Verlag Freiburg im Breisgau 1960 Seite 84,117,119,187,291- Pauler Roland: Das Regnum Italiae in ottonischer Zeit. Max Niemeyer Verlag Tübingen 1982 Seite 8,38,55,170 -
 
 
 
 
 
 
 
 


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