Rothilde                                                    Markgräfin von Tuszien
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Tochter des Herzogs Wido I. von Spoleto und der Itana von Salerno, Tochter von Herzog Sico I.; Schwester des Markgrafen Lambert von Spoleto
 

Dümmler Ernst: Band II Seite 17,93,368
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"Geschichte des Ostfränkischen Reiches"

Auf ihn folgte jener Bonifacius, der, da er zur Zurückführung der Kaiserin Judithaus ihrer Haft zu Tortona mitwirkte, von LOTHARals Anhänger LUDWIGS DES FROMMEN seiner Lehen beraubt wurde. Dennoch finden wir später, zum erstenmale im Jahre 847 die tuscische Mark unter der Leitung seines Sohnes, des sehr erlauchten Herzogs Adalbert, wie er sich urkundlich nennt. Durch seine zweite Vermählung mit Rotilde, der Tochter des Herzogs Wido I. von Spoleto trat dieser in enge Verbindungen  mit dessen Hause und wir sehen daher ihn und seine Nachkommen ihre politische Rolle zunächst als Anhänger der Spoletiner spielen.
Die Verhältnisse des mittleren Italien müssen sich um diese Zeit gründlich geändert haben. In der Tat finden wir einige Monate später den Papst mit dem "ruhmvollen Markgrafen Adalbert" und seiner Gemahlin Rotilde, die er früher eine Buhlerin gescholten, vollständig ausgesöhnt, da er sich bei dem Herzog Boso sehr nachdrücklich dafür verwendet, daß derselbe ihnen ihre Besitzungen in der Provence unvershert bewahre.

Hlawitschka, Eduard: Seite 63
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"Franken, Alemannen, Bayern und Burgunder in Oberitalien (774-962)"

Der Markgraf Adalbert von Tuszien hatte noch lebhafte Beziehungen nach der Provence. Papst Johann VIII. bat im April 879 Boso von der Provence, er möge beachten, daß Markgraf Adalbert und seine Gemahlin Rotilda ihre comitata in Provincia posita, sicut jam tempore longo tenuerunt, ita deinceps pro nostro amore securiter habeant. Dabei bleibt es allerdings ungewiß, welcher Zeitraum mit dem jam tempore longo gemeint ist und wie diese Familie in den Besitz der comitata in Provincia posita gelangte. Daß sie aus dem Erbe jenes Bonifaz stammten, der wegen der Befreiung der Kaiserin Judith aus ihrer Haft in Tortona nicht mehr nach Italien zurückkehren konnte, dann in der Provence tätig war und sie somit von LUDWIG DEM FROMMEN als Entschädigung erhalten haben könnte, ist wohl wahrscheinlich, wenn auch nicht exakt zu beweisen [Vgl. dazu A. Hofmeister, Markgrafen Seite 343f. - Die Beziehungen dieser Familie erhellen sich aber auch noch daraus, daß der Sohn Adelbertsund Rotildes, Adalbert der Reiche von Tuszien, sich in Berta, einer Tochter Lothars II. und Witwe des Grafen Thiebald von Arles, seine Frau aus der Provence holte (E. Brandenburg, Nachkommen Karls des Großen Seite 3 und Seite 87). Mit Graf Berard war dazu ein weiteres Mitglied dieser Familie in der Provence tätig.].
 
 
 
 

vor 25.4.875
  oo Adalbert I. Markgraf von Tuszien
              - nach 884
 
 
 
 

Literatur:
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Dümmler Ernst: Geschichte des Ostfränkischen Reiches. Verlag von Duncker und Humblot Berlin 1865 Band II Seite 17,93,368 - Hlawitschka, Eduard: Franken, Alemannen, Bayern und Burgunder in Oberitalien (774-962), in Forschungen zur Oberrheinischen Landesgeschichte Band VIII Eberhard Albert Verlag Freiburg im Breisgau 1960 Seite 63 -
 
 
 
 
 
 
 
 
 


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