Lambert                                                    Markgraf von Tuszien (929-932)
-----------                                                   Herzog von Lucca (929-932)
897-   958
 

Jüngerer Sohn des Markgrafen Adalbert II. der Reiche von Tuszien und der Berta von Lothringen, illegitime Tochter von König Lothar II.
 

Brandenburg Erich: Tafel 1 Seite 2
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"Die Nachkommen Karls des Großen"

VI. 11 b. Lambert, Markgraf von Toscana, geblendet vom Stiefbruder Hugo 931
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              * wohl ca. 897, + nach 958

Anmerkungen: Seite 118
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VI. 11. Lambert

Hofmeister, a.a.O. 404f.; er wurde offenbar abgesetzt vor 931 17. X. (wo Boso VI, 8 als Markgraf erscheint) und lebte noch, als Liudprand seine Antapodosis schrieb (2, 55). [VIb 19]


Lambert wurde von seinem Halbbruder, König Hugo, der ihn als Rivale fürchtete, 932 abgesetzt und geblendet. Er wurde unter anderem von König Hugobeschuldigt, nur ein untergeschobenes "unechtes" Kind zu sein; er bestand den geforderten Zweikampf ("Gottesurteil") und wurde trotzdem Mönch.

Hlawitschka, Eduard: Seite 86
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"Franken, Alemannen, Bayern und Burgunder in Oberitalien (774-962)"

Aber schon einige Jahre später sollte Hugo zum Verzicht auf seine Rechte in der Provence genötigt werden. Den Anstoß dazu gab wieder eine Konspiration der italienischen Großen nordalpiner Abkunft, die sich diesmal sogarum den königlichen Halbbruder Markgraf Lambert von Tuszien sammelten, nach der Inhaftierung ihres Führers wiederum Hilfe bei Rudolf II. von Hoch-Burgund suchten und damit die nordalpine Beziehungen in schon mehrfach bewährter Art zur Besorgung seines Gegenprätendenten gegen ihren unbequemen Herrscher benutzten.
 
 
 
 

Literatur:
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Brandenburg Erich: Die Nachkommen Karls des Großen Verlag Degener & Co Neustadt an der Aisch 1998 Seite 2 - Hlawitschka, Eduard: Franken, Alemannen, Bayern und Burgunder in Oberitalien (774-962), in Forschungen zur Oberrheinischen Landesgeschichte Band VIII Eberhard Albert Verlag Freiburg im Breisgau 1960 Seite 86f. -
 
 
 
 
 
 
 
 


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