Orestes                                           Patrizius und Magister militum
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     476 gefallen
 

Sohn des byzantinischen Gesandten Tatulus, wohl barbarischer Abstammung
 

Thiele, Andreas: Tafel 488
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"Erzählende genealogische Stammtafeln zur europäischen Geschichte Band II, Teilband 2 Europäische Kaiser-, Königs- und Fürstenhäuser II Nord-, Ost- und Südeuropa

ORESTES
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Orestes war am Hofe Attilas als Geheimschreiber tätig, war mehrmals dessen Gesandter in Byzanz, stieg dann in byzantinischen Diensten 475 zum Patricius auf und wurde auch Magister militum. Er rebellierte gegen Julius Nepos, verjagte ihn und regierte für seinen Sohn. Er lehnte Odoakers Forderung ab, dessen Soldaten in Italien anzusiedeln, was Meutereien nach sich zog, zumal er seine eigene Armme soldmäßig nicht zufriedenstellen konnte. Er fiel gegen Odoaker.

  oo N.N.
 

Tochter des römischen Generals Romulus


  oo N.N.
        
 
 
 

Kinder:

  Romulus Augustulus
  459 495
 
 
 
 

Literatur:
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Browning Robert: Justinian und Theodora. Herrscher in Byzanz. Manfred Pawlak Verlagsgesellschaft mbH, Herrsching 1988 Seite 31 - Dahn Felix: Die Völkerwanderung. Germanisch-Romanische Frühgeschichte Europas. Verlag Hans Kaiser Klagenfurt 1977 Seite 169 - Ensslin Wilhelm: Theoderich der Große. F. Bruckmann KG München 1959 Seite 41,51 - Norwich John Julius: Byzanz. Der Aufstieg des oströmischen Reiches. Econ Verlag GmbH, Düsseldorf und München 1993 Seite 197 - Riehl Hans: Die Völkerwanderung. Der längste Marsch der Weltgeschichte. W. Ludwig Verlag 1988 Seite 243,252, 253 - Schreiber Hermann: Auf den Spuren der Goten. List Verlag München 1977 Seite 215 - Schreiber Hermann: Die Vandalen. Siegeszug und Untergang eines germanischen Volkes. Gondrom Verlag Bindlach 1993 Seite 203 - Thiele, Andreas: Erzählende genealogische Stammtafeln zur europäischen Geschichte Band II, Teilband 2 Europäische Kaiser-, Königs- und Fürstenhäuser II Nord-, Ost- und Südeuropa, R.G. Fischer Verlag 1994 Tafel 488 -