Kizil                                                 Ortoqiden-Fürst
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nach 1118

Sohn des Emirs Ilghazi von Mardin und Aleppo aus dem Hause der ORTOQIDEN

Runciman, Steven: Seite 441-442
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"Geschichte der Kreuzzüge"

Yaruqtasch wandte sich an Ilghazi den Ortoqiden um Hilfe; aber als Ilghazis Truppen in Aleppo eintrafen, stellten sie fest, daß Yaruqtasch inzwischen gestürzt worden war und Sultanschahs Minister, der Damaszener Ibn el-Milhi, die Zügel der Regierung in der Hand hielt. Ilghazi zog sich folglich; er beließ jedoch seinen Sohn Kizil als seinen Vertreter in Aleppo und übernahm die Festung Balis am Euphrat, die man ihm als Entgelt für seine Hilfe überließ, für den Fall, daß il-Bursuqi, der jetzt in ar-Rahba saß und behauptete, Aleppo sei ihm vom Sultan zugewiesen worden, versuchen sollte, seinen Anspruch durchzusetzen. Ibn il-Milhi fand jedoch alsbald, daß Ilghazi ein zu unsicherer Bundesgenosse sei; er händigte Aleppo mitsamt Kizil dem Emir Kirkhan von Homs ein und machte sich mit fränkischer Hilfe daran, Balis zurückzugewinnen. Aber Ilghazis Bündnis mit Toghtekin bewährte sich. Während letzterer gegen Homs zog und Khirkan zum Rückzug nötigte, entsetzte Ilghazi Balis und zog im Sommer 1118 in Aleppo ein. Ibn il-Milhi war inzwischen bereits durch einen schwarzen Eunuchen namens Qaradscha verdrängt worden, der jetzt mitsamt Ibn el-Milhi und dem Fürsten Sultanschah vom ORTOQIDEN gefangengesetzt wurde.





Literatur:
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Runciman, Steven: Geschichte der Kreuzzüge, Sonderausgabe in 1 Band Verlag H.C. Beck München 1978 Seite 441-442 -