Ibrahim
Emir von
Mardin (1105-1107)
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†
nach 1107
Sohn des Emirs Soqman
von Mardin
aus dem Hause der ORTOQIDEN
Runciman, Steven: Seite
417,420
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"Geschichte der
Kreuzzüge"
Dschekermischs
vormaliger Verbündeter und Rivale, Soqman der Ortoqide von Mardin, war
zu Beginn des Jahres 1105
gestorben, als er sich unterwegs befand, um dem belagerten Tripolis zu
helfen; und Soqmans Bruder Ilghazi
und sein Sohn Ibrahim stritten
sich um sein Erbe.
Während all dieser heftigen Erschütterungen hatte Balduin von Le Bourg
seine Tage als Gefangener in Mossul zugebracht; sein Vetter Joscelin von Courtenay war bei Soqmans Tod in die Hände Ilghazis übergegangen, der sich
mit der Absicht trug, seinen Neffen
Ibrahim aus Mardin zu verdrängen. Ilghazia brauchte Geld und
Verbündete. Er fand sich folglich bereit, Joscelin für eine Summe von
zwanzigtausend Dinaren und die Zusage militärischer Hilfe
freizulassen. Joscelins
Untertenan in Turbessel versprachen bereitwillig das Lösegeld, und Joscelin wurde während des
Jahres 1107 auf freien Fuß gesetzt. Dank dieser Übereinkunft
war Ilghazi in der Lage, Mardin
zu erobern.
Literatur:
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Runciman, Steven: Geschichte der
Kreuzzüge,
Sonderausgabe in 1 Band Verlag H.C. Beck München 1978 Seite
417,420 -