Ältester Sohn des Fürsten Walter
von Saint-Omer-Galiläa aus dem Hause FALKENBERG und der Eschiva
von Bures, Tochter
von Fürst Elinard
Runciman, Steven: Seite 721,867,869,905
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"Geschichte der Kreuzzüge"
Unter den Gefangenen der Schlacht von Mardsch Ayun
(10.
Juni 1179) befanden sich der Großmeister
der Tempelritter, Odo von
Saint-Amand, Balduin von Ibelin und Hugo von
Galiläa. Hugo
wurde bald darauf von seiner Mutter, der Gräfin von Triplis,
für
55.000 tyrische Dinare ausgelöst. Für Balduin von Ibelin verlangte
Saladin
150.000
Dinare.
Heinrichs Berater
waren waren die IBELINS, der Stiefvater und die Stiefbrüder
seiner Gemahlin, und die Herren von Tiberias, die Stiefsöhne Raimunds
von Tripolis.
Die Barone anerkannten Isabellas
Stellung als Thronerbin, erachteten es aber als ihre Angelegenheit,
ihren
nächsten Gemahl auszuwählen. Unglücklicherweise konnten
sie sich auf keinen geeigneten Bewerber einigen. Hugo von Tiberias und
seine Freunde schlugen seinen Bruder
Ralph vor. Seine Familie, das
Haus der FALKENBERG VON SAINT-OMER, war eine der
herausragendsten
im Königreich. Aber sie waren arm; sie hatten ihre Ländereien
in Galiläa an die Muselmanen verloren, und überdies war Ralph
ein
jüngerer Sohn. Man war allgemein der Auffassung, daß es ihm
an ausreichenden Reichtum und Ansehen ermangele. Besonders die
Ritterorden
widersetzten sich.
1204
Als sich herausstellte, daß am Bosporus oder in
Griechenland reiche und angenehme Lehnsgüter zu haben waren,
eilten
auch andere Ritter, die ihre Länder in Syrien an die Muselmanen
verloren
hatten, nach Konstantinopel, um sich ihnen anzuschließen. Unter
ihnen
befand sich Hugo von Tiberias, der älteste der Stiefsöhne
Raimunds von Tripolis und Gemahl Margarethes von Ibelin,
der Tochter
der Maria Komnene.
oo 1. Margarete
von Ibelin, Tochter des Balian
II.
um 1185
† um 1240
Literatur:
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Runciman, Steven: Geschichte der Kreuzzüge,
Sonderausgabe in 1 Band Verlag H.C. Beck München 1978 Seite
721,867,905
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