Tochter des Fürsten Elinards
von Galiläa aus dem Hause
BURES und
der Ermengard
von Ibelin, Tochter von Balian I.
dem Alten
Runciman, Steven: Seite 707,721,754,760
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"Geschichte der Kreuzzüge"
Raimund von Tripolis
hatte kürzlich die
zweitgrößte
Erbin des Königreiches geheiratet, nämlich Eschiva
von Bures,
die Fürstin von Galiläa und Witwe Walters von Saint-Omer.
Eschiva löste 1179 ihren während der
Kämpfe mit Sultan Saladin
gefangenen
Sohn Hugo von Galiläa für 55.000 tyrische Dinare aus.
Die Stadt Tiberias war nach einstündigen Kampf in
der Hand der Saladin-Truppen
(2.Juli
1187). Raimund und seine Söhne befanden sich beim Heer
des
Königs; aber die Gräfin Eschiva sandte ihrem Gatten
einen
Boten, um ihm mitzuteilen, was sich ereignete, und hielt mit ihrer
kleinen
Besatzung in der Burg aus.
Die Gräfin von Tripolis, die wußte,
daß ihr keine Hilfe mehr werden würde, übergab
Saladin Tiberias am 5. Juli. Er erwies ihr die Ehren, die
ihr
gebürten, und erlaubte ihr, sich mit ihrer gesamten Hofhaltung
nach
Tripolis zu begeben.
Mayer, Hans Eberhard: Seite 117
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"Geschichte der Kreuzzüge"
Nachdem dem unkonstitutionellen Regime des Milo von Plancy
durch seine Ermordung ein rasches Ende gemacht worden war, erhielt noch
1174 der 34-jährige Graf Raimund III. von Tripolis als
nächster
(männlicher) Verwandter des Königs, der durch seine Ehe mit Eschiva,
der Witwe des Fürsten von
Galilaea, Herr von Tiberias und damit auch
einer der größten Lehnsleute des Königs von Jerusalem
war,
die Regentschaft bis zur Volljährigkeit des Königs.
1. oo Walter Falkenberg von Saint-Omer (Enkel
Hugos
?)
†
1173
2. oo Raimund III. Graf von Tripolis
x 1140 †
Ende
1187
Kinder:
1. Ehe
Hugo Fürst von Galiläa
†
oo Margarete von Ibelin
†
Wilhelm
†
oo 2. Maria von Beirut, Witwe Balduins von
Ibelin
†
Otto
†
oo Euphemia von Sidon
†
Ralph
†
oo Agnes von Sidon
†
Literatur:
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Mayer, Hans Eberhard: Geschichte der
Kreuzzüge,
Verlag W. Kohlhammer GmbH 1995 Seite 117 - Pernoud Regine:
Frauen
zur Zeit der Kreuzzüge. Verlag Herder Freiburg im Breisgau 1995
Seite
50 -
Runciman, Steven: Geschichte der Kreuzzüge,
Sonderausgabe in 1 Band Verlag H.C. Beck München 1978, Seite
707,721,754,755,760
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