Einziger Sohn des Königs Pyrrhos
I. von Epeiros aus dem Hause der AIAKIDEN
aus seiner 1. Ehe mit Antigone,
Tochter von Philippos
Thiele, Andreas: Tafel 244
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"Erzählende genealogische Stammtafeln zur europäischen
Geschichte Band III Europäische Kaiser-, Königs- und Fürstenhäuser
Ergänzungsband"
PTOLEMÄUS
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* um 296 v.u.Z. †
272 v.u.Z. gefallen
Ptolemaios, nach seinem Stiefgroßvater benannt, war Mitregent und zeitweise alleiniger Regent in Epiros, eroberte Korkyra und fiel bei Sparta.
Im Jahre 273 v.u.Z. besiegte Ptolemaios
den
Makedonen-König
Antigonos II. Gonatas, der aber in der
Folge unbehelligt blieb, da sich sein Vater Pyrrhos
neuen Zielen in Griechenland zuwandte.
Ptolemaios, der älteste
Sohn des Pyrrhos, fiel im Kampf
gegen die Spartaner unter der Führung des Areus,
der vor der Stadt Argos einen Hinterhalt gelegt hatte.
KLEINES Lexikon des Hellenismus.: Seite 189
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Sein Sohn Alexander II. (273-ca.
245/40) aus der Ehe mit Lanassa
war mit seiner Halbschwester Olympias
(aus der Ehe mit Antigonne) vermählt;
Pyrrhos
hatte ihm die Nachfolge in Sizilien, dem älteren Sohn Ptolemaios
(gefallen 273) das Erbe in Epeiro zugedacht.
Droysen Johann Gustav: Band III Seite 89,131,132,136,138
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"Geschichte des Hellenismus."
Seinem jungen Sohn Ptolemaios
übergab er die Verwaltung des Reichs.
So kündigte er, nachdem eine Schar Gallier angeworben
war, Antigonos den Frieden auf, während
sein
kühner Sohn Ptolemaios mit einer
kleinen Schar Korkyra wieder nahm.
Antigonos hatte neue
Gallierscharen angeworben, er zog mit diesen gegen die Epiroten aus, aber
Pyrrhos'Sohn
Ptolemaios, seinem Vater an Kühnheit
und Stärke ähnlich, traf ihn zur Schlacht, und wieder ward Antigonos
geschlagen, sein Heer vernichtet.
Mit raschem Entschluss wandte er sich von Thessalien
gen Süden, mit ihm sein tapferer Sohn Ptolemaios
sowie Helenos, den er von Tarennt zurückberufen
hatte.
Der König sandte seinen Sohn Ptolemaios
mit
den Hetairen zu Hilfe. Im heftigen Handgemenge fiel Ptolemaios,
fliehend drängten die Geschlagenen aus dem Hohlweg hinaus, von den
Spartanern in die freie Ebene verfolgt. Bei dem Anblick dieser Flucht,
bei der Nachricht vom Tode des geliebten Sohnes ergriff Pyrrhos
der wildeste Grimm.
Literatur:
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Bengtson Hermann: Herrschergestalten des Hellenismus.
Verlag C.H. Beck München 1975 Seite 106, 149 - Droysen Johann
Gustav: Geschichte des Hellenismus. Primus Verlag 1998 Band III Seite
89, 131,132,136,138 - FISCHER WELTGESCHICHTE. Band 6 Der Hellenismus
und der Aufstieg Roms. Die Mittelmeerwelt im Altertum II. Fischer Bücherei
KG, Frankfurt am Main 1965 Seite 135 - KLEINES Lexikon des Hellenismus.
Harrassowitz Verlag Wiesbaden 1993 Seite 189 - Thiele, Andreas:
Erzählende genealogische Stammtafeln zur europäischen Geschichte
Band III Europäische Kaiser-, Königs- und Fürstenhäuser
Ergänzungsband, R.G. Fischer Verlag 1994 Tafel 244 -