Philippos                                         Makedonischer Feldherr
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333 v.u.Z. 306 v.u.Z.
 

Jüngerer Sohn des Königs Antigonos I. Monophthalmos aus dem Hause der ANTIGONIDEN und der Stratonike, Tochter des makedonischen Edelmannes Korrhagos
 

Thiele, Andreas: Tafel 240
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"Erzählende genealogische Stammtafeln zur europäischen Geschichte Band III Europäische Kaiser-, Königs- und Fürstenhäuser Ergänzungsband"

PHILIPP
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    † 305 v.u.Z.

Philippos war Feldherr seines Vaters und verlor 312 v.u.Z. die Schlacht bei Gaza gegen Ptolemaios I. und war 309 v.u.Z. erfolgreich am Hellespont gegen den ägyptischen Statthalter dort.



Bengtson Hermann: Seite 36,58
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"Die Diadochen. Die Nachfolger Alexanders des Großen."

Antigonos war verheiratet mit Stratonike, einer Makedonin. Sie hatte ihm zwei Söhne geboren: Demetrios - später Demetrios Poliorketes, der 'Belagerer', genannt -, um 336/35, und Philippos, dem jedoch kein langes Leben beschieden war, denn er starb bereits im Jahre 306. Er mag um 334/33 geboren worden sein.
Außerdem war Demetrios der einzige Erbe seines immerhin schon fünfundsiebzigjährigen Vaters, der etwa um die gleiche Zeit seinen zweiten Sohn Philippos verloren hatte.

Droysen Johann Gustav: Band II Seite 262,266,305
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"Geschichte des Hellenismus."

Diese Verhältnisse scheinen sich im Westen entwickelt zu haben, während Antigonos noch im Osten kämpfte. Sofort sandte er seinen jüngeren Sohn Philippos nach dem Hellespont gegen Phoinix, den älteren Demetrios nach Kilikien, die von Leonidas besetzten Küstenstädte möglichst bald wiederzunehmen.
Hatte Antigonos in Europa durch den Verrat des Polemaios und Polyperchon die bedeutendsten Verluste erlitten, so waren seine Söhne Demetrios und Philippos in Asien mit bestem Erfolg tätig. der eine, die Befreiungsversuche des ägyptischen Satrapen zurückzuweisen, der andere, die Gegenden am Hellespont, wo sich Phoinix empört hatte, wiederzuerobern.
Antigonos war in seiner neuen Residenz am Orontes; sofort sollten die Rüstungen beginnen. Eben jetzt starb ihm sein zweiter Sohn Philippos; dem greisen König blieb nur der reichbegabte, hocherprobte Demetrios; auf  ihn und dessen dreizehnjägrigen Knaben übertrug er alle Liebe.
 
 
 
 

Literatur:
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Bengtson Hermann: Die Diadochen. Die Nachfolger Alexanders des Großen. C.  H. Beck'sche Verlagsbuchhandlung München 1987 Seite 36,58,74 - Droysen Johann Gustav: Geschichte des Hellenismus. Primus Verlag 1998 Band II Seite 262,266,305 - Thiele, Andreas: Erzählende genealogische Stammtafeln zur europäischen Geschichte Band III Europäische Kaiser-, Königs- und Fürstenhäuser Ergänzungsband, R.G. Fischer Verlag 1994 Tafell 240 -