Philipp                                            König von Makedonien
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    um 436 v.u.Z. ermordet
 

Sohn des Königs Alexander I. Philhellen von Makedonien aus dem Hause der ARGEADEN
 

Thiele, Andreas: Tafel 235
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"Erzählende genealogische Stammtafeln zur europäischen Geschichte Band III Europäische Kaiser-, Königs- und Fürstenhäuser Ergänzungsband"

PHILIPP I.
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   † um 430 v.u.Z.

Philipp I. sollte zuerst Thronerbe werden, wurde Teil-König im Süden und mußte letztlich völlig seinem Bruder Perdikkas II. weichen. Er floh nach Athen und versuchte mehrmals mit Athens Hilfe zurückzukehren und wurde zuletzt ermordet.



Bengtson Hermann: Seite 27
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"Philipp und Alexander der Große. Die Begründer der hellenistischen Welt."

Nachfolger Alexanders I. (etwa 495-450/40 v.u.Z.) war sein Sohn Perdikkas II., der von etwa 450/40 v.u.Z. bis gegen 413 v.u.Z. regiert hat. Er hatte vier Brüder, sie hießen Amyntas, Philippos, Alketas und Menelaos. Von ihnen hatte Philippos eine Teilherrschaft inne, sein Gebiet lag am unteren Axios. Es dürfte sich um Päonien, vielleicht mit Einschluß der Amphaxitis, gehandelt haben [1 F. Geyer, Makedonien bis zur Thronbesteigung Philipps II., 1930, Seite 51.]. Auch Alketas war Herrscher eines Teilreichs, doch ist sein Gebiet nicht bekannt. Von Amyntas und Menelaos berichten die Quellen keine Einzelheiten. Natürlich waren die Teilreiche einer Entwicklung Makedoniens zu einem geschlossenen Staat sehr hinderlich, da der König mehr oder weniger auf den guten Willen seiner Brüder angewiesen war. Man wundert sich daher nicht, wenn Perdikkas II. versucht hat, diesem Zustand ein Ende zu bereiten. Philippos wurde gezwungen, Makedonien zu verlassen, Alketas dagegen hat sich König Perdikkas II. unterstellt. Er scheint seine Teilherrschaft behalten zu haben, seinen Bruder, den König, hat er sogar noch überlebt.
 
 
 
 

  oo N.N.
         
 
 
 
 

Kinder:

  Amyntas
        428 v.u.Z. ermordet

Zu seinen Gunsten fiel 429 König Sitalkes von Thrakien ins Land ein. Er wurde daher von seinem königlichen Onkel Perdikkas II. ermordet. Er hatte wohl Nachkommen.
 
 
 
 
 

Literatur:
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Bengtson Hermann: Philipp und Alexander der Große. Die Begründer der hellenistischen Welt. Eugen Diederichs Verlag München 1997 Seite 27,29 - Thiele, Andreas: Erzählende genealogische Stammtafeln zur europäischen Geschichte Band III Europäische Kaiser-, Königs- und Fürstenhäuser Ergänzungsband, R.G. Fischer Verlag 1994 Tafel 235 -