Sohn des Königs Amyntas
I. von Makedonien aus dem Hause der ARGEADEN
Thiele, Andreas: Tafel 235
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"Erzählende genealogische Stammtafeln zur europäischen
Geschichte Band III Europäische Kaiser-, Königs- und Fürstenhäuser
Ergänzungsband"
ALEXANDER I. "PHILHELLEN"
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† um 450 v.u.Z.
Alexander I. folgte
um 498 seinem Vater als König von Makedonien. Er ermordete
den persischen Gesandten, der 498 erneut die Unterwerfung forderte und
mußte sich nach erzwungener Unterwerfung dem Krieg gegen Griechenland
anschließen. Er machte 490 den Feldzug zu den Thermopylen mit, wechselte
später zu Athen über, warnte es 479 vor den Persern, indem er
Athen deren Aufmarschpläne zuspielte. Er wurde daherin Athen jahrelang
hoch verehrt (Beiname), konnte wegen seiner Verdienste um Griechenland
die Anerkennung seiner Familie - sie führte ihren Ursprung auf Herkules
zurück - als griechische und damit die Zulassung zu den Olympischen
Spielen erlangen. Er baute die makedonischen Fußtruppen aus, stieß
bis zur Küste vor und eroberte Pydna. Er unterwarf Krestonier und
Bisalten, wodurch der Srymon zur Ostgrenze wurde. Er dehnte die Herrschaft
auch nach Süden und Westen aus auf Orestis, Lynkestis und Elimeia
und geriet mit dieser Expansion gegen Athen. Er öffnete Makedonien
voll der griechischen Kultur und führte eine eigene Münzprägung
ein.
Bengtson Hermann: Seite 21
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"Philipp und Alexander der Große. Die Begründer
der hellenistischen Welt."
Auf Amyntas I. folgte
sein Sohn Alexander I. mit dem Beinamen
Philhellen
auf den Thron. Man wird ihn als König in die Zeit zwischen 495 und
450/40 setzen. Doch gibt es auch andere Rechnungen. Nach Beloch wäre
er dagegen erst um 485 an die Regierung gekommen. Aber deser Ansatz ist
doch wohl zu spät, und Beloch ist zu diesem Ergebnis nur gekommen,
weil er die Erzählung von der Ermordung des persischen Gesandten im
Jahre 513/12, an der Alexander beteiligt
war, für unhistorisch hält. Aber dafür besteht kein Grund.
Wie lange Alexander regiert hat, ist
unsicher. Beim thasischen Aufstand, das heißt um 464, war er noch
am Leben, während im Jahre 432 bereits Perdikkas
II. König der Makedonen gewesen ist. Es ist möglich,
daß Perdikkas II. schon früher,
und zwar um 450/40, an die Regierung gekommen wäre, und dies ist um
so wahrscheinlicher, als sonst die Regierung Alexanders
I. ungewöhnlich lang gewesen wäre.
oo N.N.
†
Kinder:
Menelaos
† um
450 v.u.Z.
Er blieb unberücksichtigt und wurde von seinem Bruder ermordet.
Stratonike
†
oo Seuthes König der Odrysen
†
410 v.u.Z.
Er war der Neffe des Königs Sitalkes, konnte diesen 428 zum Abbruch des Krieges gegen seinen Schwager Perdikkas II. bewegen, wurde 424 König der Odrysen und hielt sich in vielen Kriegen.
Philipp I. König von Makedonien
† 436 v.u.Z.
Er wurde 436 von seinem Bruder Perdikkas II. beseitigt.
Perdikkas II.
† 414/11
v.u.Z.
Amyntas
† um 411 v.u.Z.
ermordet
Er war zeitweise Mitregent und wurde von seinem Neffen Archelaos I. ermordet. Sein Enkel, Sohn seines Sohnes Arrhidaios, der makedonischer Teilfürst wurde, war König Amyntas III.
Alketas II.
† um 411 v.u.Z.
ermordet
Literatur:
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Bamm Peter: Alexander der Große. Ein königliches
Leben. Droemersche Verlagsanstalt AG Zürich 1968 40,40 - Bengtson
Hermann: Philipp und Alexander der Große. Die Begründer der
hellenistischen Welt. Eugen Diederichs Verlag München 1997 Seite
16,18,21,24,26,30,37 - Errington Malcolm: Geschichte Makedoniens.
C.H. Beck Verlag München 1986 Seite 12,13,15,17,18-23,199,200,201,203
- Fox Robin Lane: Die Suche nach Alexander. Georg Westermann Verlag
GmbH Braunschweig 1990 Seite 38,39,41,43 - Herm Gerhard: Die Welt
der Diadochen. Alexanders Erben kämpfen um die Herrschaft. C. Bertelmann
Verlages GmbH, München 1978 Seite 145 - Lauffer Siegfried:
Alexander der Große. Deutscher Taschenbuch Verlag GmbH & Co.
KG München 1993 Seite 16,21 - Thiele, Andreas: Erzählende
genealogische Stammtafeln zur europäischen Geschichte Band III Europäische
Kaiser-, Königs- und Fürstenhäuser Ergänzungsband,
R.G. Fischer Verlag 1994 Tafel 235 -