Einziger Sohn des Königs Pyrrhos
I. von Epeiros aus dem Hause der AIAKIDEN
aus seiner 3. Ehe mit der Byrkenna
von Illyrien, Tochter von König Bardylis
Thiele, Andreas: Tafel 244
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"Erzählende genealogische Stammtafeln zur europäischen
Geschichte Band III Europäische Kaiser-, Königs- und Fürstenhäuser
Ergänzungsband"
HELENOS
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* um 292 v.u.Z. † ?
Helenos sollte nach
dem Willen seines Vaters Erbe in Epiros werden 278; wohl ermordet.
Auf der Überfahrt von Tarent nach Sizilien berührte
Pyrrhos die Stadt Lokroi, wo sein Sohn Helenos
zurückgelassen
wurde, um von hier aus die Interessen des
Pyrrhos
in
Unteritalien wahrzunehmen. Nach dem Scheitern der Italienexpedition seines
Vaters blieb in Tarent eine Besatzung der Epiroten unter Milon,
einem Feldherrn des
Pyrrhos, und Helenos
zurück. Nach seinem Sieg über den Makedonen-König Antigonos
II. Gonatas rief Pyrrhos seinen
Sohn Helenos aus Tarent zurück.
Das Durcheinander in der Stadt Argos vergrößerte
sich noch, als Helenos mit seinen Truppen
in die Stadt gelangte, weil ihn ein Befehl in mißverständlicher
Form erreicht hatte. Nach dem Tod seines Vaters erlaubte König
Antigonos
II. die Rückkehr nach Epiros.
Droysen Johann Gustav: Band III Seite 67,117,140,141
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"Geschichte des Hellenismus."
[60 Wie weit sich am Meere hinauf Pyrrhos'
Gebiet
erstreckt habe, ist nicht klar. Die illyrischen Völker im Westen Makedoniens,
im Norden von Epeiros standen um 312 unter zwei Herrschaften, der des Taulantiner-Fürsten
Glaukias und der des illyrischen Königs Kleitos
oder seines Nachfolgers. Allerdings hatte Pyrrhos
als Kind Zuflucht bei Glaukias gefunden,
noch 302 war er dort bei der Hochzeit, die Glaukias'
Sohn feierte [Hellenismus 2, Seite 351]; aber nach seiner Rückkehr
in das reich 295 hat er unzweifelhaft das Gesamtgebiet der Taulantiner
an sich gebracht, wie denn Appian. Illyr. 7 bezeugt, daß er die Küste,
auf der namentlich Apollonia, Epidamnos und das von dem Tyrannen Dionys
I. gegründete Lissos lag, besessen habe. Korkyra hatte Pyrrhos
schon 295 als Mitgift von Agathokles vonn Syrakus
erhalten [Hellenismus 2, Seite 384] und im Krieg von 288 gegen Demetrios
durch
Hilfe der Tarentiner (Paus. I 12, 3) gerettet. Nach den Kandavischen Bergen
zu war die Grenze mit Makedonien stets wechselnd. Nordwärts grenzte
Pyrrhos'
Gebiet an das des illyrischen Fürsten; schon um 290 hat er sich mit
Birkenna
vermählt,
da ihr Sohn
Helenos bereits 274 in
Tarent bei der Besatzung zurückbleiben konnte; Birkenna
wird des illyrischen Königs Bardylis Tochter
genannt, der wohl Kleitos' Nachfolger
war [Hellenismus 2, Seite 395].]
Er führte 8.000 Mann Fußvolk und 500 Reiter
mit sich zurück, er ließ in Tarent eine Besatzung unter Milon,
ja seinem Sohn Helenos zurück.
Das gleicht einer Flucht.
Um nicht in dem engen Tor Aufenthalt zu haben, sandte
er an seinen Sohn Helenos, der mit
dem größten Teil des Heeres vor der Stadt stand, den Befehl,
einen Teil der Mauer einzureißen und den Rückzug zu decken,
wenn ihn etwa die Feinde beunruhigen sollten. Die Verwirrung des Boten
machte Helenos den Befehl mißverstehen,
er zog, so hatte er verstanden, mit den übrigen Elefanten und den
besten Truppen gleichfalls hinein, seinem Vater Hilfe zu leisten.
Und als dann Halkyoneus
den auf der Flucht gefangenen Helenos
freundlich und teilnehmend zum König brachte, empfing er ihn als eines
Königs Sohn und sandte ihn nach Epeiros.
Literatur:
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Bengtson Hermann: Die Diadochen. Die Nachfolger
Alexanders des Großen. C. H. Beck'sche Verlagsbuchhandlung
München 1987 Seite 167 - Bengtson Hermann: Herrschergestalten
des Hellenismus. Verlag C.H. Beck München 1975 Seite 101,102,103,104,106,149
- Droysen Johann Gustav: Geschichte des Hellenismus. Primus Verlag
1998 Band III Seite 67,117,136,140,141 - Thiele, Andreas: Erzählende
genealogische Stammtafeln zur europäischen Geschichte Band III Europäische
Kaiser-, Königs- und Fürstenhäuser Ergänzungsband,
R.G. Fischer Verlag 1994 Tafel 244 -