Jüngerer Sohn des Königs Seleukos
IV. Philopator von Syrien aus dem Hause der SELEUKIDEN
und der Laodike
IV., Tochter von König Antiochos
III. der Große
Illustriertes Lexikon des Altertums: Seite 122
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Demetrios I. Soter von Syrien
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187 v. Chr. als Sohn des Seleukos
IV. geboren. Demetrios I. war in seiner Jugend Geisel
in Rom, floh aber 162 v. Chr. nach Syrien und stellte das SELEUKIDEN-Reich
wieder her. Er schlug den Aufstand des Satrapen Timarchos und den
der Juden in Palästina nieder. Rom unterstützte Demetrios
Gegner Attalos II. von Pergamon und
Ptolemaios
VI. 150 v. Chr. wurde Demetrios I.
Soter von Alexander Balas
besiegt und hingerichtet.
Sohn Seleukos IV.
Kam 175 als Geisel nach Rom; beanspruchte nach dem Tod Antiochos IV. (164) vergeblich sein Thronrecht; floh 162 mit Hilfe des Polybius und beseitigte bald danach seinen von Rom anerkannten Vetter Antiochos V. und dessen Vormund und ebenso den vonn Rom begünstigten Usurpator Timarchos in Babylon (160). Anschließend gelang ihm die Niederwerfung des Makkabäer-Aufstandes, bei der Judas Makkabäus fiel. Als Demetrios I. Soter 158 in die kappadokischen Thronwirren eingriff, unterstützten Attalos II. von Pergamon und Rom den mit Kappadokien verbündeten und 161 als Thronanwärter von Syrien aufgestellten Alexander Balas, angeblich ein Sohn Antiochos' IV. Demetrios I. Soter fiel in den Kämpfen gegen diesen Prätendenten.
Literatur: Volkmann, H.: D. I. und Alexander III.
von Syrien. In: Klio 31 (1938), Seite 373
DEMETRIUS I. "SOTER"
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* um 186 v.u.Z. 150 v.u.Z. gefallen
Demetrios I. Soter weilte 175 v.u.Z.-162 v.u.Z. als Geisel für seinen Onkel Antiochos IV. in Rom und wurde nach der Ermordung seines Cousins und Halbbruders Antiochos V. und seiner Mutter 162 v.u.Z. König. Er galt als einer der fähigstenSELEUKIDEN, wurde von Rom nicht anerkannt, was zu ständigen Thronkriegen gegen von Rom und Pergamon geförderte Gegen-Könige führte, besonders den Satrap-Gegenkönig Timarches von Babylon und Alexander I. Balas, gegen den er letztlich fiel. Demetrios I. besiegte Judas Makkabäus und bekriegte Kappadokien, das romhörig war und dessen König die Heirat mit seiner Schwester Laodike V. abgelehnt hatte.
oo 162 v.u.Z.
LAODIKE
V., Schwester und Mit-Königin
150 v.u.Z.
Hölbl Günther: Seite 169-170
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"Geschichte des Ptolemäerreiches. Politik, Ideologie
und religiöse Kultur von Alexander dem Großen bis zur römischen
Eroberung."
162 v.u.Z. konnte der in Rom lebende Demetrios,
ein Vetter von Antiochos IV.,
auf Anraten des Polybios entfliehen; dabei wurde er von dem damals
in Rom weilenden Gesandten des Philometor Menyllos
tatkräftig unterstützt. Nach dem Sturz Antiochos'
V. bestieg er als Demetrios I.
(162 v.u.Z.-150 v.u.Z.) den SELEUKIDEN-Thron.
Gegen ihn erhob Attalos II. von Pergamon
einen Mann niederer Herkunft unter dem Namen Alexander
Balas zum Gegen-König des SELEUKIDEN-Reiches;
dieser wurde als ein Sohn von Antiochos IV.
ausgegeben. Ptolemaios VI. griff nun
die syrischen Thronkämpfe ein und schickte dem Alexander
Balas Truppen zu Hilfe, die an der Entscheidungsschlacht bei
Antiocheia im Jahre 150 v.u.Z. teilnahmen, wo Demetrios
I. gefallen ist.
162 v.u.Z.
oo 2. Laodike V., seine Schwester
um 190 v.u.Z. 150 v.u.Z. ermordet
Kinder:
Demetrios II. Nikator
um 165 v.u.Z. 126 v.u.Z.
Antiochos VII. Sidites
164 v.u.Z. 129 v.u.Z.
Antigonos
163 v.u.Z. 150 v.u.Z. ermordet
Er wurde 150 v.u.Z. zusammen mit der Mutter ermordet.
Literatur:
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FISCHER WELTGESCHICHTE. Band 6 Der Hellenismus
und der Aufstieg Roms. Die Mittelmeerwelt im Altertum II. Fischer Bücherei
KG, Frankfurt am Main 1965 Seite 197,262,278 - Hölbl Günther:
Geschichte des Ptolemäerreiches. Politik, Ideologie und religiöse
Kultur von Alexander dem Großen bis zur römischen Eroberung.
Wissenschaftliche Buchgemeinschaft Darmstadt 1994 Seite 169-170 - KLEINES
LEXIKON DES HELLENISMUS. Harrassowitz Verlag Wiesbaden 1993 Seite 291,330,473,494,716
- Kreißig Heinz: Geschichte des Hellenismus. Akademie-Verlag
Berlin 1982 Seite 162 - Thiele, Andreas: Erzählende genealogische
Stammtafeln zur europäischen Geschichte Band III Europäische
Kaiser-, Königs- und Fürstenhäuser Ergänzungsband,
R.G. Fischer Verlag 1994 Tafel 252 -