Einziger Sohn des Königs Philipp
II. von Makedonien aus dem Hause der ARGEADEN
aus seiner 4. Ehe mit der Olympias
von Epeiros, Tochter vom Molosser-König Neoptolemos
I.
Illustriertes Lexikon des Altertums: Seite 31
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Alexander III., der Große
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* 356 v. Chr. †
Sohn Philipps II. von Makedonien und der Olympias
Als Alexander III. 13
Jahre alt war, wurde Aristoteles sein Lehrer und unterrichtete ihn
in Dichtkunst, Drama und Politik. Die Ausbildungszeit endete 340 v. Chr.,
als Alexander III. Regent seines Vaters
wurde.
Bei der Schlacht von Chaeronea (338 v. Chr.) zeichnete
sich Alexander als Reiterführer
aus.
Seine heftige Art und die mehrfachen Heiraten seines Vaters führten
zum Zwist zwischen den beiden, als Alexander
seiner Thronfolge nicht mehr sicher sein konnte. Als
Philipp 336 v. Chr. ermordet wurde, sicherte sich Alexander
III. schnell die Krone und beseitigte alle Rivalen. Er erneuerte
den sogenannten Korinthischen Bund und wurde zu dessen Feldherrn gewählt,
um den Krieg gegen Persien zu führen.
Seinen ersten Feldzug dienten jedoch der Sicherung Makedoniens;
er zog bis an die Donau und drang in Illyrien ein. Während seiner
Abwesenheit revoltierte Theben, und Alexander
kehrte schnell zurück, um die Stadt zu zerstören und seine Einwohner
als Sklaven zu verkaufen (335 v. Chr.).
Alexander hatte den
Krieg gegen Persien von Philipp geerbt,
der eine fähige Armee aufgebaut hatte, um die Zerstörungen nach
der Invasion Griechenlands durch Xerxes fast
150 Jahre zuvor zu rächen und die Griechen von der Herrschaft der
Perser zu befreien. Offensichtlich waren Alexanders
Feldzug mit seinen etwa 40.000 Makedonen und Griechen keine genauen geographischen
Ziele gesetzt. 334 v. Chr. überquerte Alexander
den Hellespont und errang seinen ersten Sieg am Granikos, was ihm die Befreiung
der griechischen Städte Ioniens ermöglichte. Dann setzte er die
Eroberung Kleinasiens fort. Inzwischen zog Dareios
III. seine Kräfte zusammen und stieß nach Syrien
vor. Alexander III. konnte ihn im November
333 v. Chr. bei Issos entscheidend schlagen. Zu diesem Zeitpunkt verwarf
Alexander
persische
Friedensvorschläge und machte sich an die Eroberung Phöniziens.
Nach längerer Belagerung fiel Tyrus und wurde von
Alexander
zerstört. Dann zog er weiter nach Palästina und belagerte Gaza.
Mit Leichtigkeit vollendete er die Eroberung Ägyptens und gründete
hier seine neue Stadt Alexandria. Er besuchte die Oase Siwah, um dort das
berühmte Orakel des Ammon zu befragen, worauf ihn der Hohenpriester
als Sohn des Ammon pries, wie es bei Pharaonen üblich war. Diese Taktik
wurde - zum Beispiel von Kallisthenes - als Versuch gewerteet, den
Glauben zu verbreiten,
Alexander stamme
von Zeus ab.
Dareios hatte nun
eine dringend nötige Ruhepause gehabt, um seine Kräft neu zu
sammeln. Im Oktober 331 v. Chr. kam es bei Gaugamela, zwischen den Flüssen
Tigris und Zab, zur nächsten, entscheidenden Schlacht. Wiederum errang
Alexander
einen
glänzenden Sieg, und Persien mußte sich seiner Gnade ergeben.
Er nahm die Satrapien Babylonien, Elam und Persien ein und verfolgte Dareios
bis
nach Medien. 330 v. Chr. wurde Dareios von
seinen eigenen Leuten umgebracht.
Alexander III. betrachtete
sich nun als rechtmäßiger Herrscher des Persischen Reiches.
Er bestrafte die Mörder des Dareios
und festigte seine Kontrolle über das Reich. In den folgenden drei
Jahren unternahm Alexander Expeditionen
nach Baktrien und Sogdiane, wo es nationale Opposition und Kriegsunruhen
gab. Alexander kämpfte hart und
gebrauchte neue Taktiken, wie etwa die Unterteilung seiner Armee. Schließlich
befriedete er das Land.
In dieser Zeit heiratete er Roxane,
die Tochter eines einheimischen Häuptlings.
Inzwischen hatte sich eine Kluft zwischen ihm und seinen
alten makedonischen Offizieren aufgetan, da diese nicht bereit waren, seine
stärker werdenden autokratischen Bestrebungen und seine philo-persische
Politik hinzunehmen. 330 v. Chr. ließ Alexander
der Große Philotas nach einem Prozeß vor versammelter
Armee hinrichten und befahl dann den Mord an Philotas‘ Vater
Parmenion, seinen ehemaligen General. 327 v. Chr. tötete der betrunkene
Alexander
während
eines Streites über seine orientalischen Neigungen
Kleitos,
der ihm in der Schlacht am Granikos das Leben gerettet hatte. Alexanders
Versuch, den persischen Brauch der Prokynesis, den Fußfall, einzuführen,
wurde abgelehnt und führte zur Hinrichtung des Kallisthenes.
Trotzdem blieb ihm aber die Armee treu ergeben.
327 v. Chr. drang Alexander
in Indien ein. Taxiles, König
des
Landes zwischen dem Indus und dem Dschilam, ergab sich. Poros,
König
des
Landes zwischen dem Dschilam und dem Tschinab, wurde in der großen
Schlacht am Hydaspes (Dschilam) geschlagen. Aber Alexanders
Armee weigerte sich, den endlosen Vormarsch nach Indien fortzusetzen. Alexanders
Bitten waren nutzlos - er mußte sich dem Willen der Armee fügen.
325 v. Chr. begann sie entlang eines neuen Weges ihren Rückzug. Alexander
zog den Indus bis zum Delta hinunter und teilte dann die Streitkräfte:
die Armee durchzog die Wüste von Gedrosien, während die Flotte
unter der Leitung des Nearchos den unbekannten Kurs auf dem Persischen
Golf nahm. Nach vielen Schwierigkeiten erreichten sowohl Alexander
als auch Nearchos Persien (324 v. Chr.).
Sogleich begann Alexander III.
die
Verwaltung seines Reiches zu überwachen. Die Autokratie wurde immer
deutlicher, vor allem als er Statthalter und Beamte wegen Amtsmißbrauch
hinrichten ieß. Trotz Widerstands verfolgte er eine Politik der Zusammenarbeit
mit den Iranern und ließ 30.000 von ihnen in der makedonischen Kriegsführung
ausbilden. Er heiratete die Tochter des Dareios,
ermutigte seine Offiziere, persische Frauen zu heiraten und hielt in Susa
eine Massenhochzeit für 10.000 Soldaten ab. Er übernahm das Hofzeremoniell
persischer Könige. Als er jedoch plante, durch die Schaffung neuer,
gemischter Einheiten oprientalische Soldaten in die Armee einzugliedern,
meuterten die Makedonen. Versöhnung wurde 324 v. Chr. mit einem großen
Fest in Opis gefeiert. Kriesgveteranen wurde die Heimkehr nach Makedonien
gestattet, doch beruhigte das kaum die Situation, da Alexander
an seinen neuen Regierungsideen festhielt.
Seine Beziehungen zu den griechischen Staaten wurden
durch seinen Befehl, Verbannte zurückzuführen, verschlimmert,
da dies die Unabhängigkeit der Städte gefährdete.
Während seiner letzten Monate war Alexander
mit
Plänen weiterer Eroberungen und einem Feldzug nach Arabien beschäftigt.
Im Juni 323 v. Chr. setzte ein schwerer Fieberanfall seinem
Leben ein Ende. Ptolemaios I. begrub
ihn in einem prächtigen Grab in Alexandrien.
Alexanders Eroberungen
läuteten ein neues Geschichtskapitel ein und führten in dem riesiegen
Gebiet zwischen Griechenland und Indien zu grundlegenden Veränderungen.
Im Zuge der Armee gingen auch griechische Händler und Siedler mit,
und durch die Gründung Dutzender neuer Städte mit griechischer
Verfassung und makedonisch-griechischer Bevölkerung begründete
Alexander
III. die Hellenisierung der eroberten Gebiete. Für Alexander
den Großen waren viele Eroberungen Mittel, die Wissenschaft
voranzutreiben. Viele Gelehrte begleiteten ihn, viele Forschungsreisen
- zum Beispiel zum Kaspischen Meer - wurden ausgerüstet; es wird auch
behauptet, dass Alexander angeordnet
hätte, alle wissenschaftlich bedeutenden Erscheinungen in den oberen
Ländern seinem ehemaligen Lehrer Aristoteles zu melden.
Seine außergewöhnlichen Errungenschaften waren
wohl seiner eigenen Persönlichkeit zuzuschreiben, sicher aber auch
der makedonischen Armee, die ihm sein Vater hinterlassen hatte. Im Krieg
war er stets gewandt auf der Suche nach neuen Lösungen für neue
Bedingungen; auch konnte er lange, schwere Entbehrungen auf sich nehmen.
In der Kunst der Belagerungstechnik überflügelte er alle anderen
Feldherren der Antike. Als audgezeichneter Kämpfer führte er
seine Reiter selbst in die Schlacht und wurde oft verwundet. Das brachte
ihm fast grenzenlose Ergenheit seiner Soldaten ein. Alexanders Persönlichkeit
und Errungenschaften sind eine unerschöpfliche Quelle für Sagen
und Geschichten, die bis zum heutigen Tag sowohl in Asien als auch in Europa
erzählt werden.
Literatur:
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Arr. An.; Diod Sic. 17; Plut. Al.; H. Berve, Alex.; U.
Wilcken, Alexander der Große, 1932; F. Schachermeyer, Alexander der
Große, 1973
Sohn Philippos‘ II. und der Olympias
Alexander ist der Begründer des Alexander-Reiches, womit die sogenannte hellenistische Phase (Hellenismus) in der griechischen und der vorderorientalischen Geschichte eingeleitet wurde. Alexander einigte den größten Teil der griechischen Staaten gewaltsam. Als Hegemon autokrator (Feldherr mit unumschränkter Vollmacht) des von Philippos II. begründeten Korinthischen Bundes kam er den Forderungen des makedonischen Adels und eines Teiles der städtischen Schichten nach. Der Krieg begann mit dem Übergang über den Hellespont und der Schlacht am Granikos gegen die persischen Truppen der hellespontischen Satrapie (334). Die Griechenstädte an der West-Küste Kleinasiens mußten zum Teil erobert werden und wurden nicht als Verbündete, sondern als Untertanen behandelt. Auf die Hauptmacht der Perser traf das Heer Alexanders erst bei Issos (333). Da die persische Flotte inzwischen die Ägäis beherrschte, mußte sich Alexander III. entschließen, die phönikischen Häfen und Ägypten zu besetzen (Gründung Alexandrias 331). Bei Gaugamela (am Tigris) wurde der persische König Dareios III. endgültig geschlagen und seine Hauptstadt Persepolis verwüstet. Weitere Kriegszüge führten Alexander und die makedonischen Streitkräfte bis an die Grenzen Indiens (326 Schlacht gegen den Kleinfürsten Poros). Alexander III. der Große hatte wohl den Titel eines ägyptischen Pharaos wie den eines persischen Großkönigs angenommen. Seine Vorstellung von einer Vermischung der Völker, die er durch Heiraten mit orientalischen Fürstentöchtern dokumentierte, war schon deshalb illusionär, weil sein „Reich“ weder militärisch noch staatspolitisch gefestigt war. Sie wurde weder von den orientalischen Völkern geteilt, noch von seinen Makedonen, die mehrere Verschwörungen gegen den König anzettelten. Das Alexander-Reich zerfiel nach dem Tode Alexanders III. Aus den Trümmern der Eroberungen entstanden Staaten, die sowohl als in sich gefestigte Wirtschaftseinheiten wie auch als politische Mächte für mehrere Jahrhunderte die Geschichte im östlichen Mittelmeer und im Iran bestimmten. - Seit der Antike sind die Überlieferungen des Lebens und Wirkens Alexanders III. zahlreich. Sie haben zu einem von Mythen überwucherten, in mehreren Versionen existierenden Alexanderromanen geführt, die bereits im Mittelalter in viele Sprachen übersetzt wurden. -
Literatur:
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P. Briand, Alexandre le Grand, Paris 1973.
Sohn Philipps II. und der Olympias
Alexander wurde 342-240
von Aristoteles unterrichtet, der ihn mit der griechischen Kultur
vertraut machte; 340 leitete er die Staatsgeschäfte, während
Philipp
II. von der thrakischen Chersones aus die Meerengen und damit
die athenische Getreideversorgung bedrohte. In der daraufhin bei Chaironeia
erfolgten Schlacht (338) nach dem Bruch des Friedens des Philokrates
führte
Alexander
als Kommandant der Reiterei den entscheidenden Schlag gegen die Athener,
Böotier und ihre Verbündeten.
Alexander
der Große
kam nach der Ermordung Philipps
(336), dessen Werk er erhalten wollte, nicht ohne Gewaltanwendung zur Regierung,
ließ sich dessen Amt als Hegemon der Amphiktionie von Delphi und
des Korinthischen Bundes übertragen, sicherte die Nord-Grenze seines
Reiches durch einen Zug gegen Thraker und Illyrier und begann nach der
Niederwerfung eines Aufstandes in Griechenland 335 (Zerstörung Thebens)
334 den Feldzug gegen Persien, der unter seinem Vater als panhellenistische
Vergeltuungsmaßnahme gegen den Zug Xerxes‘
I.nach
Griechenland proklamiert worden war. Nach seinem ersten großen Sieg
am Granikos über die kleinasiatischen Satrapen (Mai/Juni 334) eroberte
er die ganze kleinasiatische West-Küste. Er konnte jedoch erst nach
dem Tod seines Gegenspielers auf persischer Seite, des rhodischen Feldherrn
Memmon (333) Kleinasien völlig besetzen. Er rückte über
Gordion (Lösung des Gordischen Knotens durch einen Schwerthieb, wodurch
Alexander
die Herrschaft über Asien verheißen wurde, sicherlich unhistorisch)
nach Kappadokien und Kilikien vor und besiegte den persischen Großkönig
Darius
III. bei Issos (November 333; schiefe Schlachtordnung). Als
Folge dieses Sieges gelang ihm 332/331 die Unterwerfung Syriens, Palästinas
(August 332 Einnahme der Festung Tyros nach monatelanger Belagerung) und
Ägyptens, wo er als Befreier von der Perserherrschaft begrüßt
wurde (Krönung durch die Priester in Memphis) und als Nachfolger
der Pharaonen auftrat (Gründung Alexandreias). Im Frühjahr
331 zog Alexander nach Mesopotamien.
Der Sieg über Darius III. bei
Gaugamela (Alexanders bedeutendste
Flügelschlacht; Oktober 331), dem wie nach Issos die Flucht gelang,
brachte Babylon und Teile des persischen Kernlandes mit den Hauptstädten
Susa (für die Griechen Zentrum des Reiches) und Persepolis in seine
Hand. Persepolis wurde niedergebrannt, angeblich um den Frevel Xerxes‘
I. an griechischen Heiligtümern zu rächen.
Alexander
der Große nahm den
Titel ‚König von Asien‘
an. Mit der Entlassung der griechischen Bundesgenossen in Ekbatana (330)
war der panhellenische Rachekrieg beendet.
In der zzweiten Phase seiner Operation handelte Alexander
nur noch als ‚König für sich selbst‘ (U. Wilcken). Bis
ans Kaspische Meer verfolgte Alexander III.
mit dem Rest des Heeres Darius III.,
den er im Juli 330 von dessen verräterischer Umgebung niedergestochen
vorfand. Sich nun als Rechtsnachfolger der ACHÄMENIDEN
betrachtend,
verfolgte er den baktrischen Satrapen Bessos, der Darius
III. hatte töten lassen und selbst unter dem Namen Artaxerxesals
Gegen-König
auftrat,
durch die Aria, Drangaine, durch Arachosien, über den Hindukusch bis
in die Sogdiana, wo ihn 329 dessen Festnahme gelang. Nach weiteren schweren
Kämpfen in Baktrien, für die Alexander
sein Heer in kleinere taktische Einheiten von großer Beweglichkeit
umbildete (auch Aufnahme von Persern in das Heer), ging er nach Überschreiten
des Iaxartes (heute Syrdarja) 328 als Sieger im Kampf gegen den Baktrier
Spitamenes hervor (politisch bedeutsame Ehe mit der baktrischen
Fürsten-Tochter
Roxane nach iranischem
Ritus). Alexander III. umgab sich mit
persischem Prunk und ließ sich die Ehren eines orientalischen Herrschers
erweisen (Einführung des persischen Hofzeremoniells), wodurch sein
Verhältnis zu den Makedonen belastet wurde. Es kam zu Verschwörungen.
Bereits 330 ließ Alexander der Große
Philotas, den Sohn des Feldherrn Parmenion, töten, weil
er eine Verschwörung nicht gemeldet hatte; dann erfolgte die Ermordung
des Parmenion selbst und 327 die Hinrichtung des Hofhistoriographen
Kallisthenes (eines Gegners der von Alexander
geforderten
Proskynese), der in eine Verschwörung verwickelt war. Die Tötung
des Kleitos (des Lebensretters Alexanders
am Granikos) durch die Hand des Königs (328) war dagegen eine Affekthandlung
bei einem Gelage (auch Antipater). Die Motive für die letzet
Phase des Perserzugs (ab 328/327) sind unklar, da er nicht von politischen
Handlungszwängen bestimmt war, sondern eher von Alexanders
Forschergeist
motiviert gewesen zu sein scheint. So mögen
Alexanders
Unternehmungen in dieser Phase darauf abgezielt haben, die geographischen
Grenzen der Welt zu finden, wofür auch die früher von ihm entsandten
oder geplanten Expeditionen sprechen: 332/331 Entsendung eines Forschertrupps
in den Sudan (allerdings, um die Ursachen der Nilschwelle zu erkunden;
328 geplante Exkursion zur Untersuchung des Kaspischen Meeres (Teil des
die gesamte Oikumene umgebenden Ozeans oder eigenständiges Meer? –
auch griechische Wissenschaften [Geographie, Kartographie]). - 327 unternahm
Alexander
einen Zug nach Nordwest-Indien. Nach seinem Sieg über den indischen
König Poros am Hydaspes (heute Jhelum;
Mai/Juni 326) beschloß Alexander der Große
bis zur Mündung des Ganges vorzudringen, um an den östlichen
Rand der Erde zu gelangen, doch wegen einer Meuterei seiner Truppen mußte
er am Hyphasis (heute Beas) umkehren. Mit Landheer und Flotte zog Alexander
indusabwärts.
Während Nearchos zur Rückfahrt und Erforschung des Persischen
Golfes abgesandt wurde und Krateros mit dem anderen Teil des Heeres
weiter nördlich durch Arachosien den Rückzug angetreten hatte,
zog Alexander III.
anfangs die Flotte
Nearchos‘
begleitend, dann aber durch die Wüsten Gedrosiens (heute Belutschistan)
zurück; im Dezember 325 trafen sich alle drei Heeresteile in Karmanien
bei Harmozeia (Hormus). Nach fünf Jahren Abwesenheit betrat Alexander
III. Anfang 324 Pasargadae, kurz darauf Susa, wo er mit dem
Heeresteil des Nearchos wieder zusammentraf. Alexanders
Aufenthalt in Susa wurde durch ein großes Fest gekrönt, das
die Eroberung des persischen Weltreiches feiern und zugleich eine neue
Politik (Verschmelzung von Ost und West) fördern sollte: Hochzeit
zwischen Griechen und Perserinnen (Legitimierung der persischen Konkubinen
als Ehefrauen zur linken Hand, damit verbunden: Legalisierung der Kinder),
Verkündung einer Amnestie für die politisch Verbannten in Griechenland,
Tilgung der Schulden der Soldaten. Sein letzes Lebensjahr verbrachte
Alexander III. der Große mit der Vorbereitung seiner Arabienexpedition
(Umschiffung der Arabischen Halbinsel): Euphratregulierung, Bau eines Hafens
bei Babylon, Bau von Schiffen und Aussendung bewährter Kundschafter,
die wohl bis Muskat (vom Euphrat her) gekommen sind. Inmitten der Vorbereitungen
starb Alexander 323 unerwartet in Babylon.
Da er keinen regierungsfähigen Erben besaß (Alexander
IV.), kam es nach seinem Tod zu Machtkämpfen, die zur Entstehung
der Reiche der Diadochen führten.
Wohl von echter Religiosität und zugleich vom Bewußtsein
des Neuen erfüllt, das seine Herrschaft mit sich brachte, war Alexander
III. bemüht, beides zu vereinigen. In Ägypten durch
das Orakel des Ammon der Oase Siwa als Gottessohn bezeichnet, versuchte
er nach seiner Rückkehr aus Indien auch die Griechen zu göttlicher
Verehrung zu bewegen. Verständnis für derartige Absichten fand
er unter den Zeitgenossen zwar nicht, doch wurde er bald nach seinem Tod
als Gott verehrt. Seine Politik scheint auf die Schaffung eines Reiches
abgezielt zu haben, in dem alle Bewohner gleiche Rechte besitzen sollten.
Ob sein Ziel auch die Vermischung seiner Untertanen war, läßt
sich aus seinen Maßnahmen (besonders der letzten Lebensjahre) nicht
mit Sicherheit erkennen. Ungefähr 70 Städtegründungen in
allen Teilen des von ihm besetzten Gebietes mit Ansiedlung besonders von
Griechen (Alexandreia), Einreihung von Orientalen ins Heer, seine Heirat
mit Prinzesinnen der ACHÄMENIDEN-Dynastie
(so mit Stateira, Tochter Darius‘
III., und Parysatis, Tochter
Artaxerxes‘
III. Ochus) sowie Zwangsehen seiner militärischen Führer
mit Perserinnen (Massenhochzeit von Susa 324, wobei es Alexander
in erster Linie um die Legalisierung der Kinder ging) und makedonische
Erziehung qualifizierter Perser deuten darauf hin, dass er in der Tat mehr
beabsichtigte als nur eine Personalunion zweier sich innerlich fremd bleibender
Länderkomplexe (Hellenismus). Es geht aber wohl nicht an, ihn deshalb
zum Verwirklicher philosophischer Ideen (‚Weltverbrüderung‘ zu machen.
Pläne einer Eroberung der westlichen Welt bis zu den Säulen des
Herakles wurden ihm erst von seiner Nachwelt zugeschrieben, sind jedoch
in seinen überlieferten, nicht unumstrittenen ‚Hypomnemata‘ (Generalstabspläne)
erwähnt. Die auf seinen Auftrag hin durch die Flotte wiederentdeckte
Verbindung zwischen Indien und dem Persischen Golf veranlaßte den
Ausbau der babylonischen Küstengebiete und läßt wirtschaftliche
Absichten erkennen. Ebenso ist die unmittelbar vor seinem Tod geplante
Eingliederung Arabiens in erster Linie von wirtschaftspolitischen Gesichtspunkten
aus zu verstehen. Seine Kriegszüge hatten dem griechischen Handel
neue Wege und Räume eröffnet; das Alexander-Geld
stellte eine einheitliche Währung dar, die die Entstehung eines Welthandels
förderte.
Die Überlieferung setzte bereits zu seinen Lebzeiten
ein, später entstanden Aufzeichnungen von Teilnehmern des Feldzuges
in zum Teil einseitiger Darstellung. Das erschwert die kritische Prüfung
zeitgenössischer Zeugnisse. Es kommt hinzu, dass sich bald auch die
philosophische Literatur sowie die Rhetorik mit Alexander
III. befaßten. Wie sehr darüber hinaus das Phänomen
Alexander
das Denken und Dichten der Völker beeinflußte, zeigt die Alexanderdichtung,
deren Ausgangspunkt und Hauptquelle der fälschlich Kallisthenes zugeschriebene
phantasiereiche ‚Alexanderroman‘ ist, der wohl im 3. Jh. n. Chr. auf der
Basis älteren (hellenistischen) Materials entstand und in viele Übersetzungen
und Bearbeitungen (auch Iulius Valerius) überliefert ist. Die ersten
einigermaßen vollständig erhaltenen historischen Werke über
Alexander (keilschriftliche Quellen sind noch unpubliziert) stammen ausnahmlos
aus römischer Zeit, vor allem aus der Kaiserzeit (Diodor, Arrian,
Plutarch, Marcus Iunianus Iustinus, Curtius Rufus); in allen sind Alexanders
‚Hypomnemata‘ enthalten (besonders ausführlich bei Diodor). Darüber
hinaus findet Alexander Erwähnung
in der Bibel (Dan. 6 und 11; 1. Makk. 1, 1-8) und in zahlreichen Schriften
der Kirchenväter.
Von den vielen Denkmälern aus der Zeit Alexanders
ist wenig erhalten. Sein Kopf erscheint auf zahlreichen Münzen. Von
dem Bildhauer Lysipp wird berichtet, dass er mehrere plastische
Bildnisse Alexanders geschaffen habe,
von denen jedoch keines erhalten ist, ebensowenig eines der gemalten Bildnisse
des Apelles. Erhalten sind unter anderem die mit Inschrift versehene Herme
Azara (Louvre), ein Kopf in Genf (Musee d’art er d’histore), eine Bronzestatuette
(im Louvre, ein Kopf von Leochares (Athen, Agoramuseum). In Aigai wurde
1977 ein Elfenbeinköpfchen gefunden, das vielleicht Alexander
darstellt und wohl Leochares zuzuschreiben ist. Alexandermosaik und Alexandersarkophag
zeigen historische Ereignisse.
Literatur:
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Berve, H.: Das Alexanderreich auf prosopograph. Grundl.
Mchn. 1926 2 Bde Nachdr. New York 1973 2 in 1 Bd. - Wilcken, U.: A. d.Gr.
Lpz. 1931 - Pfister, F.: A. d. Gr. in den Offebnbarungen der Griechen,
Juden, Mohammedaner u. Christen. Bln. 1956 - Pearson, L.: The lost histories
of A. New York 1960 - Hampl, F.: A. d. Gr. Gött. 1965 - A. the Great.
The main problems. Hg. v. G. Griffith, Cambridghe u.a. 1966 - Tarn W.W.:
A. d. Gr. Darmst. 1968, 2 in 1 Bd. - Schachermeyer, F.: A. d. Gr. Das Problem
seiner Persönlichkeit u. seines Wirkens, Wien 1973 - Fox R.L.: A.
d. Gr. Mchn. 1981 - Lauffer, S.: A. d. Gr. Mchn. 1981 - Wirth, G.: A. d.
Gr. Rbk. 28-30. Tsd. 1983 - Bengtson, H.: Philipp u. A. d. Gr. Mchn. 1985
- Droysen, J.G.: Gesch. A.s d. Gr. Nach dem Text deer Erstausg. 1833. Hg.
v. P. König. Zü. 1986 - Will, W.: A. d. Gr. Stg. u.a. 1986 -
Bengtson Hermann: Seite 209-211
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"Herrschergestalten des Hellenismus."
Die Frauen im Leben Alexanders:
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Zu seiner Mutter, der epirotischen Prinzessin Olympias,
soll Alexander ein ganz besonders enges
Verhältnis gehabt haben. Als sein Vater Philipp
die junge Kleopatra zu seiner legitimen
Gattin erhob, da verließen Mutter und Sohn den makedonischen Hof
und suchten in Epirus und Illyrien Asyl. Mit seiner Mutter hat Alexander
auf seinem Asienfeldzug eine ausgedehnte Korrespondenz unterhalten, aber
die Beziehungen waren nicht ungetrübt, denn in vielen Dingen, die
Olympias
ihm vortrug, war der Sohn nicht einverstanden. Olympias
hat im Jahre 331 v.u.Z. aus Ärger über den Reichsstatthalter
Antipater noch einmal Makedonien verlassen. In Epirus geriet sie abermals
in Streit, dieses Mal mit ihrer Tochter Kleopatra,
der Gattin Alexanders des Molossers.
Von einem besonders herzlichen Verhältnis zwischen Mutter und Sohn
kann keine Rede sein, dazu war Olympias
eine Frau, die in ihrer maßlosen Herrschsucht über Leichen ging,
wenn dies ihrem Interesse entsprach. Von dieser Seite her hat Alexander
wenig menschliche Wärme erfahren, sein vielleicht unberechenbares
Wesen wird man wohl auf die Mutter zurückführen müssen.
Und an diesem Wesen hat er sein Leben lang zu tragen gehabt.
Dikaiarch, ein Zeitgenosse
Alexanders, behauptet, Alexander
sei der Knabenliebe leidenschaftlich ergeben gewesen. In der Tat
ist eine große Zahl von Lustknaben bekannt, die sich der König
gehalten hat. Die Knabenliebe (Päderastie) war in der griechischen
Welt ebenso verbreitet wie später bei den Osmanen. Alfred von Gutschmid
wird
wohl recht haben, wenn er Alexanders
Zurückhaltung
gegenüber Frauen auf seine päderastischen Neigungen zurückführt.
Auch unter den Makedonen stand der König nicht allein, und wenn er
sich nach den Jahren 330/29 v.u.Z. mit einem Harem umgeben hat, so hatte
auch dies nichts gegen seine Veranlagung zu besagen. Die Versuche der Neueren,
dies zu leugnen, sind nicht überzeugend, und wenn man Athenaios
(aus dem 2. Jahrhundert u.Z.) als unzuverlässig bezeichnet, so ist
auch dies im Hinblick auf den von ihm zitierten Dikaiarch, den Verfasser
einer griechischen Kulturgeschichte, ganz abwegig. In diesem Punkt gibt
es bei Alexander nichts zu retten oder
zu idealisieren. Das Bild seiner Persönlichkeit wird durch seine Päderastie
nicht wesentlich verändert.
Und doch hat es Frauen gegeben, die seine Leidenschaft
entflammt haben. Eine von ihnen war Barsine, die Tochter des
Artabazos und einer Schwester des Rhodiers Mantor. Barsine
war eine Frau von hellenischer Bildung. Sie verfügte über eine
große persönliche Ausstrahlung. Bereits 30 Jahre alt, geriet
sie nach der Schlacht bei Issos als Gefangene in die Hände der Makedonen
(Parmenion hatte sie in Damaskos erbeutet). Wir wissen nicht, welche
Motive Parmenion gehabt hat, diese Frau dem König zuzuführen.
Alexander
trat zu ihr in ein Liebesverhältnis, dem ein Knabe Herakles
entsprossen
ist. Herakles wurde im Jahre 327 v.u.Z.
in Baktrien geboren. In Baktrien war es auch, wo Alexander
in den Bannkreis der Rhoxane geriet.
Barsine
aber machte sich auf den Weg nach Kleinasien, sie lebte mit ihrem Sohn
in Pergamon, als Alexander starb. Polyperchon
ließ sie später mit samt ihrem Sohn im Jahre 309 v.u.Z. ermorden,
da er in ihm einen möglichen Kronprätendenten aus dem Weg räumen
wollte. Ohne Zweifel war der Bund zwischen Alexander
und Barsine auf Liebe gegründet; als aber eine neue Frau ins
Leben des Königs trat, die Iranierin Rhoxane,
da hat Alexander seine Geliebte nach
Hause geschickt. Im übrigen ist Barsine auf die politischen
Entscheidungen Alexanders ohne Einfluß
geblieben, und es verlautet nichts darüber, dass er später noch
einmal mit ihr in Verbindung getreten wäre.
Ganz anders steht es mit Alexanders
Liebe zu Rhoxane, einer Baktrierin
aus vornehmen Hause, der Tochter des Oxyartes. Sie war noch
sehr jung, als sie im Jahre 327 v.u.Z. zum ersten Mal in den Gesichtskreis
Alexanders
trat, wahrscheinlich erst 13 oder 14 Jahre. Bei der Eroberung der Burg
des Iraniers Arimazes geriet sie in makedonische Kreigsgefangenschaft.
Ganz gegen seine Gewohnheit wurde hier Alexander
von einer mächtigen Leidenschaft zu dem schönen Mädchen
ergriffen. Dies ist jedenfalls die Meinung der seriösen Quellen, unter
denen sich auch Arrian befindet. Der König soll keinen anderen
Wunsch gehabt haben, als sie zu seiner rechtmäßigen Gemahlin
zu machen. Die Hochzeit wurde auf der Burg des Sismithres gefeiert.
Zweifellos steht die Eheschließung im Zusammenhang mit den Verschmelzungsplänen
Alexanders.
Auf dem Zug nach Indien brachte Rhoxane einen
Sohn zur Welt, der jedoch bereits im Jahre 326 v.u.Z. verstarb.
Man wird es der
Rhoxane nicht verargen,
wenn sie angesichts der Massenhochzeit von Susa, auf der sich
Alexander
ehelich mit zwei Perserinnen aus königlichem
Haus verband, in rasende Eifersucht verfallen ist. Und nach dem Tode
Alexanders
hatte sie nichts Eiligeres zu tun, als Stateira
und Drypetis
umbringen zu lassen. Sie
bediente sich dabei der Hilfe des Perdikkas. Sie selbst war im 8.
Monat schwanger. Ihr Sohn, nach dem Vater gleichfalls
Alexander
genannt, fiel dem Makedonen
Kassander zum
Opfer, der ihn, wohl im Jahre 310 v.u.Z., mitsamt der Rhoxane
umbringen ließ. Sie hat ein wenig glückliches Schicksal gehabt.
Noch weniger ist über die Beziehungen Alexanders
zu Stateira und Parysatis
bekannt. Er war nur kurze Zeit mit ihnen verheiratet, Nachwuchs ist aus
diesen Verbindungen nicht hervorgegangen. In diesen Ehen wollte Alexander
sich als Nachfolger des persischen Großkönigs dokumentieren.Stateira
war eine Tochter Darius'
III., Parysatis eine Tochter
des Artaxerxes III. Ochus, und zwar die
jüngste. Stateira ist der Eifersucht Rhoxanes nach Alexanders
Tod
zum Opfer gefallen, von Parysatis ist
nichts bekannt, sie dürfte aber den Tod Alexanders
kaum überlebt haben. An einer Perserin als Witwe Alexandershatte
nach seinem Tod niemand ein Interesse.
Im Hoflager des Königs in Asien lebten natürlich
auch zahlreiche Frauen, die man als Hetären bezeichnen wird. Zu ihnen
gehörte auch die berühmte Thais aus Athen. Sie soll nach
Kleitarch,
der hier nicht das Richtige hat, die Fackel in den Königspalast der
Perser in Persepolis geworfen haben. Ob Thais Beziehungen zu
Alexander
gehabt hat, ist nicht bekannt. Die Möglichkeit ist nicht auszuschließen.
Nach Alexanders Tod hat sie
Ptolemaios, der Sohn des Lagos, zu sich genommen. Neben
Thais
wird es noch so manche andere Hetären in der Umgebung des Königs
gegeben haben. Auf sein Leben und seine Lebensführung haben sie aber
keinen Einfluß gehabt. Für den König standen sie alle weit
hinter seinen Freunden, insbesondere seinem Intimus Hephaistion, zurück.
Bengtson Hermann: Seite 39
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"Herrschergestalten des Hellenismus."
Alexander starb am 10. Juni 323 v.u.Z. entweder an Malaria oder an einer Lungenentzündung, die auf die Verwundung im Thorax durch einen Pfeilschuß in der Mallerschlacht zurückzuführen ist.
Zeitungsartikel:
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Rätsel gelöst: Alexander der Große starb
an Typhus
Alexander der Große
- mit 26 hatte er ein Weltreich erobert. Mit 33 starb er († 323
n. Chr., Babylon) - Schüttelfrost, Schweißausbrüche,
Erschöpfung, Fieber, Bauchschmerzen. Das Unerklärliche: Sein
Körper verweste mehrere Tage lang nicht.
Das ließ die Ärzte bis heute nicht ruhen.
Jetzt glaubt Dr. David Oldach (Universität Maryland): Typhus raffte
ihn hin.
Die Infektion perforierte den Darm, Fieber lähmte
den Körper, Füße, Beine - dann langsam die Atmung. Dr.
Oldach in einer Fachzeitschrift: „Man hielt den König für tot,
obwohl er es noch gar nicht war.“
328 v.u.Z.
1. oo Rhoxane, Tochter des Oxyarthes von Sogdiane
347 v.u.Z. † 310/09 v.u.Z. ermordet
324 v.u.Z.
2. oo Stateira, Tochter von Dareios III.
um 345/40 v.u.Z. †
323 v.u.Z. ermordet
324 v.u.Z.
3. oo Parysatis, jüngste Tochter von Artaxerxes
III.
um 345/40 v.u.Z. †
323 v.u.Z. ermordet
Kinder:
1. Ehe
Sohn
327 v.u.Z. † 326 v.u.Z.
Alexander IV.
323 v.u.Z. † 310/09 v.u.Z.
Illegitim von Barsinoe, Tochter des Artabazos
Herakles
332 v.u.Z. † 309 v.u.Z. ermordet
Literatur:
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Leben. Droemersche Verlagsanstalt AG Zürich 1968 - Bengtson
Hermann: Die Diadochen. Die Nachfolger Alexanders des Großen. C.
H. Beck'sche Verlagsbuchhandlung München 1987 - Bengtson Hermann:
Herrschergestalten des Hellenismus. Verlag C.H. Beck München 1975
Seite 11,12,14,17,19,22,25,28,30,34,39,46,156,197 - Bengtson Hermann:
Philipp und Alexander der Große. Die Begründer der hellenistischen
Welt. Eugen Diederichs Verlag München 1997 - Benoist-Mechin
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Frankfurt 1980 Seite 57-266 - Brambach Joachim: Kleopatra. Herrscherin
und Geliebte. Eugen Diederichs Verlag München 1995 Seite 7,10,15,18,23,48,94,140,221,239,250
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Akademische Verlagsgesellschaft Athenaion Kettwig 1990 - Droysen
Johann Gustav: Geschichte des Hellenismus. Primus Verlag 1998 Band I-III
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1986 Seite 11, 47,56,59,68,87,100,112,214,216,220,223 - FISCHER
WELTGESCHICHTE. Band 6 Der Hellenismus und der Aufstieg Roms. Die Mittelmeerwelt
im Altertum II. Fischer Bücherei KG, Frankfurt am Main 1965 Seite
9 - Fox Robin Lane: Die Suche nach Alexander. Georg Westermann Verlag
GmbH Braunschweig 1990 - Frischauer Paul: Knaurs Sittengeschichte
der Welt I. Vom Paradies bis Pompeji. Droemer Knaur München Zürich
1968 Seite 208 - Geyer, Fritz: Alexander der Große und die
Diadochen. Verlag von Quelle & Meyer in Leipzig 1925 - Grant,
Michael: Von Alexander bis Kleopatra. Die hellenistische Welt. Gondrom
Verlag GmbH & Co KG, Bindlach 1984 Seite 7-286 - Herm Gerhard:
Die Welt der Diadochen. Alexanders Erben kämpfen um die Herrschaft.
C. Bertelmann Verlages GmbH, München 1978 Seite 9-393 - Hölbl
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Verlag Schibli-Doppler Birsfeld-Basel Seite 81,108,250,400 - Kreißig
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- Lauffer Siegfried: Alexander der Große. Deutscher Taschenbuch
Verlag GmbH & Co. KG München 1993 - Licht Hans Prof. Dr.:
Sittengeschichte Griechenlands. Hans E. Günther Verlag Stuttgart 1960
Seite 26,65,81,181,183,243, 248,282,322,323 - Thiele, Andreas: Erzählende
genealogische Stammtafeln zur europäischen Geschichte Band III Europäische
Kaiser-, Königs- und Fürstenhäuser Ergänzungsband,
R.G. Fischer Verlag 1994 Tafel 237 -