Sohn des späteren Kaisers Petronius Maximus aus seiner 1. Ehe
Riehl Hans: Seite 236
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"Die Völkerwanderung. Der längste Marsch der
Weltgeschichte."
Der neue Kaiser hatte Bedarf an Legitimität und befriedigte
ihn dadurch, daß er selbst die Witwe des getöteten Valentinian,
Eudocia (die Ältere), zur
Frau nimmt, während er die Kaiser-Tochter, Eudocia
(die Jüngere), mit seinem Sohn und Mitregenten Palladius
verheiratet.
Das Reich war in Geiserichs
Augen vertragsbrüchig geworden, weil das Verlöbnis zwischen Hunerich
und der Prinzessin Eudocia durch Palladius
gesprengt wurde.
Günther Rigobert: Seite 93,95
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"Römische Kaiserinnen. Zwischen Liebe, Macht und
Religion."
Um seine Stellung zu festigen, zwang Petronius
Maximus die Witwe Valentinians
III., ihn zu heiraten, um damit eine dynastische Verbindung
zum theodosianischen
Haus herzustellen.
Die mit Hunerich, dem Sohn Geiserichs,
verlobte Eudocia
zwang der neue Kaiser,
seinen Sohn Palladius zum Ehemann zu
nehmen.
Eudocia heiratet
nun seinen Sohn Hunerich, der ihr früher
aufgenötigte Ehemann Palladius
war in Rom mit seinem Vater umgekommen.
455
oo Eudokia, Tochter des Kaisers Valentinian III.
x um 438 † nach 472
Literatur:
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Günther Rigobert: Römische Kaiserinnen.
Zwischen Liebe, Macht und Religion. Militzke Verlag Leipzig 2003 Seite
93,95 - Riehl Hans: Die Völkerwanderung. Der längste Marsch
der Weltgeschichte. W. Ludwig Verlag 1988 Seite 236 -