Palladius                                         Caesar im Weströmischen Reich
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    455 ermordet
 

Sohn des späteren Kaisers Petronius Maximus aus seiner 1. Ehe

Riehl Hans: Seite 236
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"Die Völkerwanderung. Der längste Marsch der Weltgeschichte."

Der neue Kaiser hatte Bedarf an Legitimität und befriedigte ihn dadurch, daß er selbst die Witwe des getöteten Valentinian, Eudocia (die Ältere), zur Frau nimmt, während er die Kaiser-Tochter, Eudocia (die Jüngere), mit seinem Sohn und Mitregenten Palladius verheiratet.
Das Reich war in Geiserichs Augen vertragsbrüchig geworden, weil das Verlöbnis zwischen Hunerich und der Prinzessin Eudocia durch Palladius gesprengt wurde.

Günther Rigobert: Seite 93,95
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"Römische Kaiserinnen. Zwischen Liebe, Macht und Religion."

Um seine Stellung zu festigen, zwang Petronius Maximus die Witwe Valentinians III., ihn zu heiraten, um damit eine dynastische Verbindung zum theodosianischen Haus herzustellen. Die mit Hunerich, dem Sohn Geiserichs, verlobte Eudocia zwang der neue Kaiser, seinen Sohn Palladius zum Ehemann zu nehmen.
Eudocia heiratet nun seinen Sohn Hunerich, der ihr früher aufgenötigte Ehemann Palladius war in Rom mit seinem Vater umgekommen.
 
 
 
 

  455
  oo Eudokia, Tochter des Kaisers Valentinian III.
  x    um 438 nach 472
 
 
 
 

Literatur:
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Günther Rigobert: Römische Kaiserinnen. Zwischen Liebe, Macht und Religion. Militzke Verlag Leipzig 2003 Seite 93,95 - Riehl Hans: Die Völkerwanderung. Der längste Marsch der Weltgeschichte. W. Ludwig Verlag 1988 Seite 236 -